Hilfe für Flüchtlinge: Vor allem arme Länder tragen die Last / Bündnisorganisationen von "Aktion Deutschland Hilft" helfen Flüchtlingen, Vertriebenen und lokaler Bevölkerung in Afrika
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Flucht. Sie lassen ihr Hab und Gut zurück und suchen Schutz in ihren
Heimatländern oder in einem anderen Land. "Die Last dieser massiven
Flüchtlingsbewegungen und Binnenvertreibungen tragen vor allem
Staaten, die selbst wirtschaftlich wenig entwickelt sind", sagt
Manuela Roßbach, geschäftsführender Vorstand von "Aktion Deutschland
Hilft". Allein auf dem afrikanischen Kontinent befinden sich über 30
Prozent der Flüchtlinge und 30 Prozent der Binnenvertriebenen
weltweit. Gleichzeitig gehören zu Afrika laut dem Human Development
Index (HDI) die ärmsten Länder der Welt. "Wenn wir diese Länder im
Stich lassen, hat das verheerende Auswirkungen auf die humanitäre
Situation von Flüchtlingen und der lokalen Bevölkerung. Weitere
gewaltsame Konflikte und neue Flüchtlingsbewegungen können die Folge
davon sein", warnt Roßbach.
Um auch weniger entwickelte Staaten bei der Versorgung von
Flüchtlingen zu unterstützen, leisten die Bündnisorganisationen von
"Aktion Deutschland Hilft" neben akuter Nothilfe wie der Verteilung
von Lebensmitteln auch langfristige Hilfe. Sie soll die Flüchtlinge
und die lokale Bevölkerung gleichermaßen erreichen und zudem die
Strukturen der Länder nachhaltig stärken.
In Niger etwa unterstützt der Arbeiter-Samariter-Bund rund 15.000
Flüchtlinge aus Mali und die Gemeinden, die die Flüchtlinge
aufgenommen haben. Da sowohl die nigrischen Familien als auch die
Flüchtlingsfamilien überwiegend von der Viehzucht leben, baut die
Organisation beispielsweise Futterbanken, damit das Vieh auch in
Dürrezeiten versorgt werden kann. Im Südsudan setzt sich die
Bündnisorganisation Help für Flüchtlinge, Vertriebene und lokale
Bevölkerung ein. Unterernährte Kinder und schwangere Frauen werden
behandelt und durch den Bau von Brunnen erhalten die Menschen Zugang
zu Trinkwasser. Das Ziel von Help ist es, auch die südsudanesische
Bevölkerung langfristig zu unterstützen, damit sich das Land
nachhaltig entwickeln kann. Malteser International sichern in der
Demokratischen Republik Kongo unter anderem kostenlose medizinische
Behandlungen. Auch diese Hilfe erreicht neben Flüchtlingen auch die
kongolesische Bevölkerung.
"Aktion Deutschland Hilft" ruft zu Spenden für geflüchtete
Menschen weltweit auf:
Stichwort "Hilfe für Flüchtlinge"
IBAN: DE62 3702 0500 0000 1020 30 (Bank für Sozialwirtschaft)
Spendenhotline: 0900 55 102030 (kostenfrei aus dem dt. Festnetz,
Mobilfunk höher)
Charity SMS: SMS mit ADH10 an die 81190 senden (10 EUR zzgl. üblicher
SMS-Gebühr, 9,83 EUR davon gehen direkt an Aktion Deutschland Hilft)
Online spenden unter: www.Aktion-Deutschland-Hilft.de
Kurzprofil Aktion Deutschland Hilft e.V.
"Aktion Deutschland Hilft" ist das 2001 gegründete Bündnis von
deutschen Hilfsorganisationen, die im Falle großer Katastrophen ihre
Kräfte bündeln, um schnelle und effektive Hilfe zu leisten. Die
beteiligten Organisationen führen ihre langjährige Erfahrung in der
humanitären Hilfe zusammen, um so die bisherige erfolgreiche Arbeit
weiter zu optimieren. Unter einem gemeinsamen Spendenkonto bei der
Bank für Sozialwirtschaft Köln ruft das vom Deutschen Zentralinstitut
für soziale Fragen (DZI) geprüfte und vom Deutschen Spendenrat
zertifizierte Bündnis zu solidarischem Handeln und Helfen im
Katastrophenfall auf. www.aktion-deutschland-hilft.de
Pressekontakt:
Aktion Deutschland Hilft e.V.
Tel.: 0228/ 242 92 - 222
Fax: 0228/ 242 92 - 199
E-Mail: presse@aktion-deutschland-hilft.de
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Datum: 05.06.2018 - 16:09 Uhr
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