NOZ: Grünen-Fraktionschefin: Fatales Signal der Ausgrenzung von Innenminister Seehofer
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Ausgrenzung von Innenminister Seehofer
Göring-Eckardt übt Kritik an Nicht-Teilnahme beim
Integrationsgipfel - "Auch CSU-Chef muss sich anstrengen"
Osnabrück. Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt hat das
Fernbleiben von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) vom
Integrationsgipfel im Kanzleramt als "fatales Signal" kritisiert.
Seehofer verweigere sich damit einer seiner grundlegenden Aufgaben,
sagte Göring-Eckardt der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Donnerstag).
Aufgabe des Bundesinnenministers sei es, den Zusammenhalt im Land zu
stärken, nicht Signale der Ausgrenzung zu setzen, mahnte die
Grünen-Politikerin: "Integration ist anstrengend und verlangt
Anstrengungen und zwar von allen Seiten. Auch von Horst Seehofer." In
Zeiten, in denen die Gesellschaft vor einer Spaltung stehe, gehe es
entscheidend darum, miteinander im Gespräch zu bleiben. Integration
sei die Zukunftsaufgabe Deutschlands, die Geld, Zeit und Personal
koste. "Dafür tut der Innenminister viel zu wenig", kritisierte die
Grünen-Fraktionschefin.
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Datum: 13.06.2018 - 14:38 Uhr
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