NOZ: Russlandbeauftragter will Visumpflicht für junge Europäer bei Reisen nach Russland abschaffen
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Europäer bei Reisen nach Russland abschaffen
Wiese: Die jüngere Generation muss reisen können
Osnabrück. Der Russlandbeauftragte der Bundesregierung, Dirk Wiese
(SPD), fordert, für Studenten und junge Leute, die nach Russland
reisen wollen, die Visumpflicht aufzuheben. In einem Interview mit
der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Dienstag) sagte Wiese, das sei
wichtig, "um den Studentenaustausch zu verstärken, um junge Menschen
für Städtepartnerschaften zu begeistern und den kulturellen Austausch
wie beim deutsch-russischen-Kreuzjahr zu stärken". Deutschland werde
sich auf europäischer Ebene für ein Ende des Visumzwangs für junge
Leute einsetzen. Wiese räumte ein: "Das ist aber nicht einfach, weil
eine solche Entscheidung im europäischen Rahmen getroffen werden
müsste." Wann es dafür Mehrheiten geben werde, könne er nicht sagen.
Der SPD-Politiker hält nichts davon, diese Reiseerleichterung für
alle Reisende aus der EU nach Russland zu fordern. Er sagte: "Ich
halte es erst mal für sinnvoll, dass die jüngere Generation reisen
kann, um Europa kennenzulernen."
Wiese ist in der Großen Koalition Koordinator für die
Zusammenarbeit mit Russland und den Ländern der Östlichen
Partnerschaft und in diesem Amt Nachfolger von Gernot Erler (SPD).
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Datum: 10.07.2018 - 05:00 Uhr
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