Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Trump und Kreml-Chef Putin
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zwischen US-Präsident Donald Trumpf und Kreml-Chef Wladimir Putin gut
verlaufen wird. Die unangefochtene Herrschaft und der royale Prunk
des Kremlchefs imponieren Trump. Doch man muss sich keine Sorgen,
dass er sich zu Zugeständnissen hinreißen lässt. Er agiert nicht
frei. Unbeeindruckt von seiner Rhetorik lassen seine Ministerien
Waffen an die Ukraine liefern, verhängen Sanktionen gegen Moskau,
weisen russische Diplomaten aus. Aber man kann hoffen: Welcher
westliche Politiker hatte in den letzten Jahren einen guten Draht zum
Kremlchef? Je machtvoller dieser außenpolitisch auftrat, umso
schneller trockneten die Gesprächskanäle aus. Wenn Trump sie nun auf
seine naiv-unbeholfene Art durchspült, wäre einiges gewonnen.
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Datum: 15.07.2018 - 19:08 Uhr
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