dena-Chef Kuhlmann sieht Aktionsplan Stromnetz als wichtiges Signal für Energiewende
ID: 1639677
- Bessere Auslastung der Stromnetze kann Kosten für Netzeingriffe
spürbar senken
Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen
Energie-Agentur (dena), sieht den Aktionsplan Stromnetz von
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier als wichtiges Signal für die
Energiewende: "Der Aktionsplan kommt zur rechten Zeit. Nicht alles,
was zum Erfolg von Energiewende und Klimaschutz erforderlich ist,
hängt am Ausbau der Stromnetze. Aber ein leistungsstarkes und
flexibles Stromnetz ist eine zentrale Grundvoraussetzung für die
Integration der erneuerbaren Energien und das Gelingen der
Energiewende. Hier gibt es nach wie vor Handlungsbedarf."
"Wir freuen uns insbesondere", so Kuhlmann weiter, "dass der
Aktionsplan viele Maßnahmen zur besseren Auslastung der Stromnetze
aufgreift, die die dena gemeinsam mit Übertragungsnetzbetreibern,
Verteilnetzbetreibern, Herstellern von Netzbetriebsmitteln,
Bundesnetzagentur und Verbänden entwickelt hat." Mit diesen Maßnahmen
ließen sich überdies erhebliche Kosten einsparen. Auch in der
weiteren Netzentwicklungsplanung sollte besonderes Augenmerk auf
kurzfristig realisierbare Maßnahmen gerichtet werden. Die Kosten für
das Vermeiden von Engpässen im deutschen Stromnetz beliefen sich
allein im Jahr 2017 auf insgesamt 1,4 Milliarden Euro.
Die dena und das Büro für Energiewirtschaft und technische Planung
(BET) hatten im September 2017 ein Ergebnispapier mit Maßnahmen zur
höheren Auslastung des Strombestandsnetzes vorgelegt. Dazu gehören
zum Beispiel ein optimiertes Netzmonitoring und die bauliche
Verstärkung von fünf Abschnitten im Übertragungsnetz, vor allem durch
Zu- und Umbeseilungen. Empfohlen wurde auch die Entwicklung von
Grundlagen für eine bessere Zusammenarbeit von unterschiedlichen
Netzbetreibern beim sogenannten Redispatch, also dem Eingriff in den
Betrieb von Energieerzeugungsanlagen zur Netzentlastung.
Das Ergebnispapier "Höhere Auslastung des Stromnetzes" entstand in
einem vom Bundeswirtschaftsministerium angestoßenen
Stakeholderprozess. Der Fokus lag auf der Identifikation von
kurzfristig, das heißt bis zum Jahr 2023 realisierbaren Maßnahmen,
die die Kosten für die Netzengpassbewirtschaftung auf der
Höchstspannungsebene im Zeitraum spürbar senken.
Weitere Informationen zum Ergebnispapier "Höhere Auslastung des
Stromnetzes" unter https://bit.ly/2h5OKRn.
Pressekontakt:
Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena), Dr. Philipp Prein,
Chausseestraße 128 a, 10115 Berlin
Tel: +49 (0)30 66 777-641, Fax: +49 (0)30 66 777-699,
E-Mail: presse@dena.de, Internet: www.dena.de
Original-Content von: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena), übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 14.08.2018 - 15:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1639677
Anzahl Zeichen: 3051
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Energie & Umwelt
Diese Pressemitteilung wurde bisher 458 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"dena-Chef Kuhlmann sieht Aktionsplan Stromnetz als wichtiges Signal für Energiewende"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Das Best-Practice-Portal des "Gebäudeforums klimaneutral" wächst: Im Jahr 2025 wurde die Schwelle von über 150 erfolgreich umgesetzten Projekten erreicht. Diese zeigen, wie energieeffizientes Bauen und Sanieren gelingt. Energieeffiziente Gebäude überzeugen durch viele Vorteile: Sie s
Innovative Energieprojekte gesucht: Bewerbungsphase für den Energy Efficiency Award 2024 gestartet ...
Auf der Suche nach herausragenden Ideen und Erfolgen: Unternehmen haben ab sofort die Möglichkeit, sich mit ihren innovativen Projekten und Konzepten für den Energy Efficiency Award der Deutschen Energie-Agentur (dena) zu bewerben. Diese renommierte Auszeichnung wird unter der Schirmherrschaft von
Dena zum Wärmepumpengipfel: Info-Kampagne soll Fachkräfte unterstützen (FOTO) ...
Anlässlich des heutigen 2. Wärmepumpengipfels der Bundesregierung und der Branche kommentiert Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur (dena): "Der 2. Wärmepumpengipfel setzt ein wichtiges Signal für die Energiewende im Gebäudebereich. Im Verg
Weitere Mitteilungen von Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)
EnergieEffizienz-Messe 2018: Zertifizierte Managementsysteme und internetfähige Produkte fördern positive Energiebilanz von Unternehmen ...
Frankfurt am Main, 14. August 2018 - Die BSI Group, die British Standard Institution, ist Messe-Sponsor der 11. EnergieEffizienz-Messe Frankfurt, der Leitmesse für Energieeffizi-enz in Unternehmen, Kommunen und der Immobilienwirtschaft. Themenschwerpunkte sind in diesem Jahr neben Energiemanagement
Bundeswirtschaftsminister Altmaier (CDU) stellt Aktionsplan zum Stromnetzausbau vor undäußert sich zu Wirtschaftsbeziehungen mit der Türkei ...
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sieht beim Ausbau der Stromnetze in den nächsten Jahren keine Alternative zu freiliegenden Überlandleitungen. In einem Interview mit dem TV-Sender phoenix äußerte er Verständnis für Skepsis in der Bevölkerung gegenüber Strommasten. Jedoch se
Feierliche Vertragsunterzeichnung zum Breitbandausbau im Landkreis Nordwestmecklenburg ...
Im Landkreis Nordwestmecklenburg kann bald der geförderte Breitbandausbau beginnen. Am Montag, den 20.08.2018, um 13.00 Uhr werden in der Malzfabrik, Kreistagssaal, in Grevesmühlen, Börzower Weg 3 Landrätin Kerstin Weiss sowie die Geschäftsführer der WEMACOM Breitband GmbH, Martin Retzlaff und
Braunkohlenkraftwerke stellen Zuverlässigkeit unter Beweis / Beitrag zur sicheren Stromversorgung bei Hitze und Dürre besonders wichtig ...
"Die Stromversorgung in Deutschland wäre ohne den soliden Beitrag der Braunkohle in der in diesem Jahr besonders langen Hitze- und Dürreperiode deutlichen Risiken ausgesetzt gewesen", erklärte der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands Braunkohle (DEBRIV), Dr. Helmar Rendez, in eine




