4 von 10 Brands werben auf unsicheren Websites
Eine neue Studie von Sizmek hat ergeben, dass 39 Prozent der Marketingverantwortlichen derzeit keine Brand Safety-Lösung durch Drittanbieter in Anspruch nehmen. Fast 90 Prozent planen, ihre Prioritäten in den nächsten 12 Monaten zugunsten eines markensicheren Auftritts zu verschieben.
HAMBURG, 22. August 2018 – Eine aktuelle Studie von Sizmek hat das Ausmaß der Bedenken hinsichtlich Brand Safety unter Marketingverantwortlichen untersucht, wobei 38 Prozent bestätigten, bereits eine Anzeige auf einer schädlichen oder unsicheren Webseite ausgespielt zu haben. Die Studie, für die mehr als 500 Entscheidungsträger im Brand Marketing in Europa und den USA befragt wurden, zeigte auch, dass nur 61 Prozent der Marketer derzeit über eine Lösung oder einen Partner verfügen, der die Brand Safety ihrer Digitalkampagnen garantieren kann. Die Studie von Sizmek ist die erste in einer Reihe von drei Umfragen über die Herausforderungen, mit denen sich Marketingverantwortliche aktuell in der digitalen Wirtschaft konfrontiert sehen.

(firmenpresse) - Herausforderungen im Bereich Brand Safety
Die richtige Lösung finden: Marketingverantwortliche sehen sich zunehmend unter Druck, Brand Safety-Maßnahmen umzusetzen. Dabei finden es 64 Prozent schwierig, eine effektive Lösung zu implementieren und 57 Prozent geben an, dass ihre aktuelle Lösung zu teuer ist.
Auswirkungen auf die Performance: 64 Prozent der Befragten monierten, dass der Faktor Brand Safety die Performance der Anzeigen im Kampagnenverlauf negativ beeinflusse. 71 Prozent finden es schwierig, die richtige Zielgruppe im richtigen Kontext zu erreichen und dabei nicht an Reichweite zu verlieren.
Auswirkungen der Verbraucherschutzbestimmungen: 77 Prozent der Marketer schätzen, dass neue Datenschutzverordnungen, wie die europäische DSGVO, die Zielgruppenansprache mithilfe von Third-Party-Daten zunehmend erschweren werden. Das bedeutet, dass fortschrittliches kontextuelles Targeting unerlässlich wird, um neue Zielgruppen zu erschließen.
Neue Prioritäten für Marketingverantwortliche
Die richtigen Partner: Da 62 Prozent der Befragten angaben, dass ihnen die digitale Medienlandschaft zu komplex geworden ist, liegt es auf der Hand, dass Marketing-verantwortliche effizientere und transparentere Beziehungen zu Werbetechnologieanbietern anstreben.
•64 Prozent möchten dabei die Anzahl der Anbieter in ihrer Supply Chain reduzieren
•76 Prozent legen verstärkten Wert auf Transparenz von digitalem Display-Inventar
•63 Prozent sind der Meinung, dass die „Walled Gardens“ nicht genügend Transparenz bieten
Verantwortung übernehmen: In dem Teil der Studie, der beleuchten sollte, wer für den Bereich Brand Safety zuständig ist, gaben 38 Prozent der Marketer an, dass der Werbetreibende selbst die Verantwortung trägt, während nur 24 Prozent der Befragten glauben, dass die Hauptverantwortung bei den Demand-Side Platforms (DSPs) und anderen Anbietern von Werbetechnologien liegen sollte.
Investitionen in Brand Safety: 80 Prozent der Marketer äußerten, dass die erfolg- und umfangreiche Umsetzung von Audience- und Contextual Targeting-Maßnahmen im kommenden Jahr eine hohe bis sehr hohe Priorität hat. Von diesen Marketern planen 78 Prozent im gleichen Zeitraum ihre Fähigkeiten bezüglich kontextuellen Targetings auszubauen.
„Das digitale Medienökosystem ist komplex und fragmentiert, so dass es keine Überraschung ist, dass Marketingverantwortliche die Effizienz und Transparenz ihrer Partner in den Vordergrund stellen“, sagt Hardeep Bindra, VP Product Management, Real-time Decisioning Services bei Sizmek. „Die Umfrageergebnisse bestätigen das, was wir von unseren Kunden bereits vielfach über die Entschlackung der Supply Chain, die Herausforderungen im Bereich Brand Safety und die unübersichtliche Anbieterlandschaft gehört haben. Die Ergebnisse verifizieren zudem unsere Strategie der vollständigen Transparenz und Kontrolle; wir geben Marketern einen klaren Einblick in den Prozess des Mediaeinkaufs und die Instrumente, mit denen sie die Kampagnen steuern können.“
Methodik
Sizmek arbeitete im Frühjahr 2018 mit dem externen Forschungsunternehmen Qualtrics zusammen und befragte 522 Teilnehmer, die in der Marketing- oder Werbeabteilung eines Unternehmens tätig waren. Die Teilnehmer waren Entscheidungsträger oder Einflussnehmer für bzw. auf das Werbe- und Marketingbudget ihrer Organisationen im Jahr 2018.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Über Sizmek
“Impressions that inspire” - Mit diesem Unternehmensmotto wurde Sizmek zur weltweit größten, unabhängigen Werbeplattform, die die Bindung zwischen einer Marke und einem Konsumenten durch datengetriebenes und kreatives Marketing stärkt. Sizmek unterstützt Werbetreibende und Mediaagenturen dabei, ihre Marketingaktivitäten im Ganzen zu sehen. Diese profitieren von der daraus resultierenden Transparenz, einer einfachen Handhabe sowie geringeren Kosten. Algorithmen der künstlichen Intelligenz nutzen Kampagnen-, Kunden-, Kontext-, Kreation- und Kostendaten zur Minimierung der Werbebudgets und Maximierung der Verkaufszahlen.
Sizmek ist in mehr als 70 Ländern aktiv und verbindet durch den mehrfach ausgezeichneten Service mehr als 20.000 Werbetreibende und 3.600 Agenturen aus aller Welt mit ihren Kunden. Seit 2017 ist Dr. Mark Grether CEO des Unternehmens.
Lilian Garnek
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Datum: 22.08.2018 - 14:57 Uhr
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