Rohingya: Ein Jahr nach ihrer Vertreibung droht den Menschen das Vergessen / "Aktion Deutschland Hilft" zieht Bilanz nach einem Jahr Nothilfe
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Gewalt gegen die muslimische Minderheit der Rohingya in Myanmar.
Seitdem sind mehr als 700.000 Menschen ins benachbarte Bangladesch
geflohen. Da das Land bereits früher Flüchtlinge aufgenommen hat,
suchen hier nun über 900.000 Rohingya Schutz. 80 Prozent von ihnen
sind Frauen und Kinder.
"Die Weltöffentlichkeit scheint ihren Blick von den Menschen in
Cox's Bazar abzuwenden. Doch die Situation ist katastrophal und die
vielen Kinder, Frauen und Männer brauchen weiterhin unsere Hilfe",
sagt Manuela Roßbach, geschäftsführender Vorstand von "Aktion
Deutschland Hilft". "Wir dürfen diese Menschen nicht vergessen und
danken allen, die unsere Bündnisorganisationen unterstützen, damit
sie ihre Hilfe auch weiterhin leisten können." Viel ist in dieser
verheerenden Katastrophe zu tun, finanzielle Mittel sind weiterhin
nötig. Über zwei Millionen Euro an Spenden konnte das Bündnis "Aktion
Deutschland Hilft" seit August 2017 für Hilfsmaßnahmen sammeln. Bei
mehr als 900.000 Menschen, die dringend auf humanitäre Hilfe
angewiesen sind, stehen mit diesem Geld nur knapp über 2 Euro für
jeden Einzelnen zur Verfügung.
Mit 1,2 Millionen Euro haben die Bündnisorganisationen von "Aktion
Deutschland Hilft" bereits Nothilfe geleistet und die Menschen unter
anderem mit Lebensmitteln, Trinkwasser, Decken, Notunterkünften und
medizinischer Hilfe versorgen. Weitere Hilfsmaßnahmen sind im Gange,
wie der Bau von Brunnen, psychosoziale Betreuung und die Verbesserung
der Infrastruktur.
Die Mitarbeiter der Bündnisorganisationen kümmern sich auch
weiterhin rund um die Uhr, um die Not der Menschen zu lindern. Help -
Hilfe zur Selbsthilfe verteilt Hilfsgüter und sorgt für sauberes
Wasser. Über 20.000 Liter Trinkwasser stehen dadurch zur Verfügung.
CARE hilft den geflüchteten Familien, ihre Notunterkünfte zu
verstärken, sodass diese dem starken Regen und Erdrutschen
standhalten. Insgesamt hat CARE rund 250.000 Menschen mit ihrer
Nothilfe erreicht. Die Johanniter sind darüber hinaus im Nachbarland
Myanmar aktiv und verbessern die Lebensbedingungen der Menschen im
Rakhine Staat durch den Zugang zu sauberem Trinkwasser. Zudem
verteilen sie Medikamente und bauen Sanitäreinrichtungen.
Gerne vermittelt "Aktion Deutschland Hilft" Interviewpartner zur
Situation in Bangladesch. Bitte kontaktieren Sie die Pressestelle
unter 0228/242 92 222 oder presse@aktion-deutschland-hilft.de
Eine Multimediareportage finden Sie hier:
http://adh.ngo/multimediareportage_rohingya
Eine Bildergalerie finden Sie hier: http://adh.ngo/2N1UtpQ
Das Bildmaterial können Sie unter Angabe des Copyrights verwenden.
Eine Infografik finden Sie hier:
http://adh.ngo/Infografiken-Rohingya
"Aktion Deutschland Hilft" ruft zu Spenden für Flüchtlinge in
Myanmar und Bangladesch auf:
Stichwort "Rohingya/Myanmar/Bangladesch"
IBAN: DE62 3702 0500 0000 10 20 30 (Bank für Sozialwirtschaft)
Spendenhotline: 0900 55 102030 (kostenfrei aus dem dt. Festnetz,
Mobilfunk höher)
Charity SMS: SMS mit ADH10 an die 8 11 90 senden
(10EUR zzgl. üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Aktion
Deutschland Hilft 9,83 EUR)
Online spenden unter: www.Aktion-Deutschland-Hilft.de
Kurzprofil Aktion Deutschland Hilft e.V.
"Aktion Deutschland Hilft" ist das 2001 gegründete Bündnis von
deutschen Hilfsorganisationen, die im Falle großer Katastrophen ihre
Kräfte bündeln, um schnelle und effektive Hilfe zu leisten. Die
beteiligten Organisationen führen ihre langjährige Erfahrung in der
humanitären Hilfe zusammen, um so die bisherige erfolgreiche Arbeit
weiter zu optimieren. Unter einem gemeinsamen Spendenkonto bei der
Bank für Sozialwirtschaft Köln ruft das vom Deutschen Zentralinstitut
für soziale Fragen (DZI) geprüfte und vom Deutschen Spendenrat
zertifizierte Bündnis zu solidarischem Handeln und Helfen im
Katastrophenfall auf www.aktion-deutschland-hilft.de
Pressekontakt:
Aktion Deutschland Hilft e.V.
Tel.: 0228/ 242 92 - 222
Fax: 0228/ 242 92 - 199
E-Mail: presse@aktion-deutschland-hilft.de
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Datum: 23.08.2018 - 11:09 Uhr
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