Das Immunsystem regulieren: So wirken Immunsuppressiva
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Immunsuppressiva helfen, das körpereigene Immunsystem zu regulieren. Sie kommen zum Einsatz, wenn das Immunsystem dem Körper schadet, anstatt ihn vor Krankheitserregern zu schützen. Das ist beispielsweise bei chronischen Erkrankungen wie Rheuma und Zöliakie sowie bei Allergien der Fall. Diese Krankheiten sind noch nicht heilbar, mit der passenden Therapie ist es allerdings möglich, die negativen Wirkungen des Immunsystems auf den Körper einzuschränken.
Ein weiteres Anwendungsgebiet sind Organtransplantationen. Nach der Transplantation wehrt sich der Körper zunächst gegen das neue Organ. Immunsuppressive Medikamente verhindern, dass der Körper das fremde Organ abstößt. Unmittelbar nach der Transplantation beginnt eine hochdosierte Induktionstherapie. Innerhalb der folgenden Wochen werden Dosierung und Anzahl der Medikamente heruntergefahren. Die Erhaltungstherapie muss nach einer Transplantation allerdings in der Regel lebenslang fortgeführt werden.
Eines der bekanntesten immunsuppressiven Medikamente ist Kortison. Der Wirkstoff simuliert ein körpereigenes Hormon und kann so in den Stoffwechsel der meisten Körperzellen eingreifen. Andere Medikamente dagegen sind künstlich hergestellte Antikörper.
Nebenwirkungen
Die Medikamente unterdrücken nicht nur körpereigene Abwehrreaktionen, sondern schwächen das gesamte Immunsystem. Somit vermindern sie auch den Schutz vor äußeren Krankheitserregern. Bei einer Therapie mit Immunsuppressiva müssen deshalb Nutzen und mögliche Nebenwirkungen genau abgewogen werden. Wichtig ist eine enge Absprache mit dem behandelnden Arzt oder der behandelnden Ärztin.
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Datum: 13.09.2018 - 10:30 Uhr
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