Bundesverband nachhaltiger Zahnheilkunde BNZK gegründet / - Qualitätswettbewerb und sichere Versorgung nur mit ZMVZ
ID: 1658785
nachhaltiger Zahnheilkunde (BNZK) formiert. Der neue Verband vertritt
die Interessen von Patienten, Zahnmedizinern und Mitarbeitern von
zahnmedizinischen Versorgungszentren (ZMVZ). Der Verband setzt sich
für Organisationsformen wie ZMVZs und zahnmedizinische Verbände als
integrale Bestandteile des notwendigen Qualitätswettbewerbs und für
Zahnärzte/-innen, die sich von der aktuellen Standespolitik nicht
hinreichend angesprochen fühlen, ein. "Wir stehen für
Angebotsvielfalt, qualitativ hochwertige und flächendeckende
Versorgung sowie für den Aufbau nachhaltiger Strukturen in der
Zahnmedizin", betont der Vorsitzender des BNZK, Dr. Daniel Wichels.
Der Verband und seine Mitglieder stellen sich den aktuellen
Herausforderungen der deutschen zahnmedizinischen Versorgung. In den
nächsten 15 Jahren werden bis zur Hälfte der heutigen Praxisinhaber
in den Ruhestand gehen, viele werden keinen Nachfolger finden. Die
Investitionskosten für die Öffnung einer eigenen Praxis sind in den
letzten Jahren um 1/3 gestiegen und zugleich steigt der
administrative und regulatorische Aufwand der Praxisführung stetig
an. Die neue Generation der Zahnmediziner/-innen - und nicht nur die
rund 70-80% weiblicher Absolventen der zahnmedizinischen
Studienabgänger - sucht zunehmend flexible Anstellungsverhältnisse,
um Familie und Beruf nachhaltig vereinen zu können.
Die Mitglieder des BNZK - zu den Gründungsmitgliedern zählen die
Aura Zahnärzte, Dentogene, DentConnect und zahneins - bieten
Patienten/-innen in ZMVZs qualitativ hochwertige Versorgung, beste
Ausstattungen und kurze Wege ohne bürokratischen Aufwand und ohne
lange Wartezeiten. Die neue Interessenvertretung BNZK hat zum Ziel
mithilfe moderner Praxiskonzepte wie ZMVZs die bestehenden Strukturen
zu ergänzen. Für Zahnärzte/-innen übernehmen die Mitglieder des BNZK
administrative nicht-ärztliche Aufgaben und können diese als ZMVZs
effizient adressieren, um Zahnmedizinern/-innen Freiräume für die
Behandlung von Patienten zu schaffen.
"Neue Herausforderungen erfordern neue Antworten: Die
Zahnheilkunde hat sich rapide weiterentwickelt, der Einzug der
Digitalisierung im zahnmedizinischen Workflow und die damit
verbundenen hohen Investitionen prägen diese Entwicklung. Die
Aufspaltung der Zahnheilkunde in Spezialdisziplinen, die laufende
Zunahme des Fachwissens basierend auf wissenschaftlicher Evidenz
sowie der Wunsch unser Zahnärzte/-innen zur Arbeit in Teams gilt es
Rechnung zu tragen", betont Prof. Dr. Hannes Wachtel,
Vorstandsmitglied und 2. Vorsitzender des BNZK.
Der BNZK fordert daher, dass die Gründung und der Aufbau von ZMVZs
nicht eingeschränkt werden darf. Nur dies erlaubt eine
zukunftsgerichtete Gesundheitspolitik,
- die sich an den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten
orientiert,
- die Zahnmediziner von der administrativen und kaufmännischen
Arbeit entlastet, um Freiräume für Patientinnen und Patienten
schafft,
- die den Ansprüchen und Wünschen bestehender und künftiger
Zahnärztegenerationen entspricht,
- den Zahnmedizinern die Übergabe und Nachfolgeregelung in einem
kontinuierlichen Miteinander ermöglicht,
- die die Investitionsbereitschaft in das Gesundheitswesen stärkt
und
- die den Zielen des Qualitätswettbewerbs und der flächendeckenden
Versorgung gerecht wird.
Die Zusammenarbeit mit zahnärztlichen Körperschaften und
Organisationen zählt zu den ausdrücklichen Aufgaben des Verbandes.
Daher stehen wir für den konstruktiven Dialog zur Verfügung.
Pressekontakt:
Kontaktadresse für eine Mitgliedschaft oder Anfragen an den Verband:
info@bnzk.de
Kontaktadresse für Anfragen der Presse: zahneins@wmp-ag.de oder
+49 (0) 30 206 114 - 583
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Datum: 10.10.2018 - 12:29 Uhr
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