Hertha BSC will KKR-Anteileübernehmen
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vor / US-Finanzinvestor könnte nach knapp fünf Jahren aussteigen
Berlin, 12. Oktober 2018 - Fußball-Bundesligist Hertha BSC will
die Anteile des US-Finanzinvestors KKR zurückkaufen. Das berichtet
das Wirtschaftsmagazin 'Capital' in seiner Online-Ausgabe. Wie aus
einer Präsentation des Vereins für potenzielle Investoren hervorgeht,
plant Hertha, die KKR-Anteile in Höhe von 9,7 Prozent kurzfristig zu
übernehmen. Zur Finanzierung des Rückkaufs bereitet der Club auch die
Platzierung einer Anleihe in Höhe von bis zu 40 Mio. Euro bei
institutionellen Kapitalgebern vor, wie 'Capital' heute mittag
bereits meldete.
KKR war Anfang 2014 bei Hertha BSC eingestiegen - als erster
internationaler Finanzinvestor in der Bundesliga. Das Gesamtvolumen
des Deals betrug seinerzeit 61,2 Mio. Euro, darunter rund 18 Mio. für
einen Eigenkapital-Anteil von 9,7 Prozent an der Kapitalgesellschaft,
über die der Club am Bundesliga-Spielbetrieb teilnimmt. Rund 36 Mio.
Euro überwies die Private-Equity-Firma als eine Art Darlehen und
wurde im Gegenzug an künftigen Einnahmen beteiligt. Der Rest floss
als Signing Fee.
Beim Einstieg von KKR war der Unternehmenswert der Hertha GmbH &
Co. KGaA auf 220 Mio. Euro taxiert worden. Inzwischen ist die
Fußballfirma, über die der Club am Bundesliga-Spielbetrieb teilnimmt,
deutlich mehr wert. Den Unterlagen für Investoren zufolge, die
'Capital' vorliegen, ist vereinbart, dass Hertha für den Rückkauf des
KKR-Aktienpakets 27,8 Mio. Euro bezahlt. Für die Beendigung der
Vereinbarung mit KKR und die Begleichung noch ausstehender
Rückzahlungen werden weitere rund 43 Mio. Euro fällig. Zur
Finanzierung will der Club neben den Emissions-Erlösen aus der
Anleihe unter anderem auch auf Bankkredite zurückgreifen. Im Zuge der
Transaktion mit KKR würde Hertha sämtliche Gesellschaftsanteile und
Rechte des bisherigen Miteigentümers übernehmen.
Pressekontakt:
Thomas Steinmann, Redaktion 'Capital',
Telefon: 030/220 74-5119
E-Mail: steinmann.thomas@capital.de
www.capital.de
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