Leises Rheintal - GRÜNE vermissen konkrete Maßnahmen der Landesregierung
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Leises Rheintal - GRÜNE vermissen konkrete Maßnahmen der Landesregierung
DIE GRÜNEN kritisieren, dass Minister Posch (FDP) bei Straßenbauprojekten, die auch im Zuständigkeitsbereich des Bundes liegen, Druck mache, bei Bahnprojekten es hingegen bei Appellen belasse. "Es gibt auch hier Sofortmaßnahmen, für die er sich hätte einsetzen können. So könnten für die Fahrten von Güterzügen innerhalb geschlossener Ortschaften Tempo 50 vorgeschrieben werden. Auch der verstärkte Einsatz von sog. Schienenschleifverfahren an besonders überwachten Gleisen und dem Einsatz leiserer Bremssohlen hätte schon längst weiter vorangebracht werden können. Von den Konjunkturprogrammen sind die Millionen leider nur in den Straßenbau, aber kein Cent in Bahnprojekte geflossen. Gerade im Rheintal wäre eine Initiative des Landes angebracht gewesen. Lärmschutz ist ein gutes Konjunkturprogramm. Wenn hier zwei bis drei Millionen Euro investiert werden, spart dies 200 bis 300 Millionen für die Folgekosten, die sonst wegen der Behandlung von Krankheiten, aufgegebener Immobilien oder wegbleibender Touristen anfallen", ist sich Karin Müller sicher.
Auch sei es "Augenwischerei", jetzt eine Alternativtrasse für den Güterverkehr zu fordern, denn deren Umsetzung sei mehr als fraglich. DIE GRÜNEN hatten bereits bei der Errichtung der Neubaustrecke Frankfurt - Köln vorgeschlagen diese Strecke auch für den Güterverkehr zu ertüchtigen. "Das hätte eine Entlastung für das Rheintal gebracht. Leider haben sich die Verantwortlichen nicht darum gekümmert."
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Datum: 25.02.2010 - 20:47 Uhr
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