NOZ: Städtetag: Einwanderungsgesetz für Fachkräfte muss schnell kommen
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muss schnell kommen
Appell an Bundesregierung vor Spitzentreffen zur Migration - Für
Zuzug aus wirtschaftlichen Gründen "keine neuen Anreize setzen"
Osnabrück. Der Deutsche Städtetag hat vor dem Spitzentreffen an
diesem Dienstag im Kanzleramt zum Thema Migration die Bundesregierung
aufgefordert, das geplante Einwanderungsgesetz für Fachkräfte zügig
vorzulegen. "Eine geregelte Zuwanderung von qualifiziertem Personal
bringt große Chancen, um den Mangel an Fachkräften zu bekämpfen.
Deshalb brauchen wir dieses Gesetz bald", sagte der Präsident des
Deutschen Städtetages, Markus Lewe, der "Neuen Osnabrücker Zeitung".
Der Oberbürgermeister von Münster hält es außerdem für dringend
notwendig, dass zwischen humanitärer Aufnahme von Menschen durch das
Asylrecht und Erwerbsmigration klar unterschieden wird. Es sei gut,
dass die Koalition in ihren Eckpunkten zu dem Gesetz an diesem
Grundsatz festhalte. "Denn neue Anreize für einen Zuzug aus
wirtschaftlichen Gründen über das Asylsystem müssen vermieden
werden", betonte Lewe vor dem Gespräch zur Flüchtlingspolitik
zwischen Verbänden und der Kanzlerin.
"Vernünftig" nannte Lewe den Plan, angesichts des demografischen
Wandels und des Fachkräftemangels, auch die Potenziale jener Menschen
mit Fluchthintergrund für den Arbeitsmarkt zu nutzen, die aufgrund
ihres Aufenthaltsstatus eine Beschäftigung ausüben dürfen.
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Datum: 23.10.2018 - 01:00 Uhr
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