FinWeb Barometer 2018: Offenheit der Deutschen gegenüber bankfremden Anbietern stagniert erstmals seit vier Jahren
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alternativen Finanzdienstleistern wie Google, Apple & Co nimmt
aktuell nicht weiter zu. Das zeigt das FinWeb Barometer 2018, das
bereits im vierten Jahr in Folge erhoben wurde. Obwohl der Grad der
Offenheit im Vergleich zum Vorjahr insgesamt unverändert blieb, gibt
es in den drei dahinterstehenden Bereichen Zahlungsverkehr, Kredit
und Wertpapier sehr wohl Veränderungen. Ermittelt wird das FinWeb
Barometer von der auf Finanzdienstleister spezialisierten
Unternehmensberatung Cofinpro. Befragt werden dafür jährlich 2.000
Bundesbürger.
Google oder doch lieber klassische Bank beziehungsweise Sparkasse?
Schon seit Jahren zeigen die Deutschen sich zunehmend offen für
Anbieter aus anderen Wirtschaftsbranchen. In diesem Jahr legt das
FinWeb Barometer, das den Grad der Offenheit misst, jedoch erstmals
seit 2014 nicht weiter zu, sondern stagniert. "Wenn es um ihr Geld
geht, sind die Bundesbürger konservativ. Obwohl sie grundsätzlich
offen für neue Anbieter sind, verändern sie ihr Verhalten in
Finanzangelegenheiten nur ganz langsam", sagt Christine Martin,
Vorstand der Cofinpro AG.
Grund für die Stagnation sind gegenläufige Entwicklungen in den
Bereichen Zahlungsverkehr, Kredit und Wertpapier. Einen starken
Rückgang hat es im Bereich Kredit gegeben. Hier bekundeten die
Befragten einmütig, sie würden bei sämtlichen Kreditarten wieder
stärker die Leistungen einer klassischen Bank benötigen. Das gilt
übrigens nicht nur über sämtliche Altersstufen, sondern auch für
Befragte mit und ohne Hochschulabschluss.
Anstiege gibt es dagegen im Zahlungsverkehr und bei der
Geldanlage. Damit setzt sich der Trend zu mehr Offenheit gegenüber
bankfremden Anbietern in diesen Bereichen fort. So sind mittlerweile
etwa 89 Prozent der Bundesbürger dazu bereit, ihren Zahlungsverkehr
über alternative Anbieter wie Paypal oder Sofortüberweisung
abzuwickeln. Vor allem bei den jungen Befragten bis 34 Jahren zeigt
sich hier mit plus sechs Prozentpunkten ein deutlicher Anstieg im
Vergleich zu 2017.
"Insgesamt betrachtet belegen die Zahlen auch 2018, dass
Veränderungen nur in kleinen Schritten erfolgen: nicht revolutionär,
sondern evolutionär", sagt Cofinpro-Vorstand Martin. Konkret weist
das FinWeb Barometer für 2018 einen Gesamtwert von 46,1 Punkten auf,
ermittelt auf einer Skala von 0 (dem klassischen Banking sehr
verhaftet) bis 100 Punkten (vollkommen offen gegenüber neuen
Anbietern). Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich damit ein ganz
geringer Anstieg von 0,2 Punkten. Im Jahr davor war das Plus mit 1,3
Punkten noch deutlich stärker ausgefallen.
"Unsere Studie zeigt, dass es verfrüht ist, traditionellen Banken
den Untergang vorherzusagen, denn ihre Kunden sind viel
traditioneller als erwartet. Hinzu kommt: Inzwischen haben fast alle
Institute erkannt, dass sie sich wandeln müssen. Wenn sie es
schaffen, konsequent aus Kundensicht zu denken und den Weg in die
Digitalisierung beherzt zu beschreiten, werden ihre Kunden ihnen treu
bleiben", so Martin.
Das FinWeb Barometer 2018 können Sie unter folgendem Link
downloaden:
https://www.cofinpro.de/fin-web-barometer-digitales-banking-2018
Über Cofinpro (www.cofinpro.de)
Cofinpro unterstützt Deutschlands führende Finanzdienstleister bei
der Verbesserung von Geschäftsprozessen. Zu den Kunden zählen große
Privatbanken, Landesbanken und der genossenschaftliche Sektor sowie
die führenden Kapitalverwaltungsgesellschaften. Gegründet 2007 als
mitarbeitergetragene Aktiengesellschaft beschäftigt die
Unternehmensberatung inzwischen 145 Bank- und Technologieexperten.
Das Haus hat 2018 zum achten Mal in Folge vom Great Place to Work®
Institut die Auszeichnung als einer der besten Arbeitgeber
Deutschlands erhalten.
Pressekontakt:
corpNEWSmedia
Claudia Thöring
Redaktion
Tel.: +49 (0) 40 207 6969 82
E-Mail: claudia.thoering@corpnewsmedia.de
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Datum: 23.10.2018 - 09:00 Uhr
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