Saarwirtschaft: Kaum noch Wachstumsimpulse
ID: 1663966
Schwächere Industriekonjunktur drückt auf die Geschäftslage
Insgesamt bewerten derzeit 48 Prozent der befragten Unternehmen ihre Geschäftslage mit gut, 44 Prozent mit befriedigend und acht Prozent mit schlecht. Sehr dynamisch laufen die Geschäfte in der Medizintechnik sowie in der Automatisierungstechnik. Letztere profitiert von der zunehmenden Digitalisierung und der hohen Nachfrage nach Mess-, Steuerungs- und Sensortechnik. Etwas verhaltener, aber weiterhin gut, ist die Lage im Stahlbau, im Maschinenbau, in der Glas- und Keramikindustrie und in Teilen des Fahrzeugbaus. In der Stahlindustrie, bei der Herstellung von Metallwaren, im Ernährungsgewerbe, in der Elektroindustrie, in der Gummi- und Kunststoffindustrie, bei den Gießereien sowie in der Bauwirtschaft ist die Situation überwiegend zufriedenstellend.
Im Dienstleistungssektor berichten 93 Prozent der befragten Unternehmen über gute oder befriedigende Geschäfte. Rund laufen die Geschäfte vor allem in der IT-Branche, im Transportgewerbe, bei den unternehmensnahen Dienstleistern sowie in der Hotellerie und Gastronomie. Im Einzelhandel und bei den Banken ist die Lage insgesamt überwiegend befriedigend.
Investitionsanreize stärken ? Steuern senken
Die Unternehmen der Saarwirtschaft blicken nur verhalten optimistisch auf das kommende Winterhalbjahr. Insgesamt rechnen 14 Prozent der befragten Betriebe mit besseren, 75 Prozent mit gleichbleibenden und elf Prozent mit schlechteren Geschäften. Mehr Besser- als Schlechtermeldungen kommen vor allem aus der Medizin- und Automatisierungstechnik, dem Ernährungsgewerbe, der Elektroindustrie sowie aus dem Handel. Klingen: ?Angesichts der steigenden Abwärtsrisiken sollte die Bundesregierung jetzt gegensteuern. Etwa mit einer möglichst raschen und vollständigen Abschaffung des Solidaritätszuschlags. Das stützte die Binnenkonjunktur und entlastete vor allem kleinere und mittlere Unternehmen.?
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: PresseBox
Datum: 25.10.2018 - 10:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1663966
Anzahl Zeichen: 3450
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Saarbrücken
Kategorie:
Finanzwesen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 330 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Saarwirtschaft: Kaum noch Wachstumsimpulse"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Industrie- und Handelskammer des Saarlandes (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
„Nach einem enttäuschenden April verzeichnet der saarländische Arbeitsmarkt im Mai zwar eine leichte Frühjahrsbelebung. Dieses schwache Plus darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass es dem saarländischen Arbeitsmarkt zunehmend schwerfällt, Arbeitslose wieder in Beschäftigung zu bring
Saarwirtschaft kommt weiterhin nicht in Fahrt ...
Die wirtschaftliche Erholung im Saarland kommt angesichts der angespannten geopolitischen Lage und ausbleibender struktureller Reformen in Deutschland weiterhin nicht voran. Darauf deuten die Rückmeldungen der Unternehmen zu ihrer aktuellen Geschäftslage und zu den Erwartungen für die kommenden s
IHK fordert Effizienzgesetz für das Saarland Thomé: „Bürokratie braucht ein Verfallsdatum“ ...
Die IHK Saarland fordert einen grundlegenden Kurswechsel beim Bürokratieabbau im Saarland. Nach dem Vorbild Baden-Württembergs und Nordrhein-Westfalens sollte auch das Saarland ein eigenes Effizienzgesetz auf den Weg bringen. Ziel müsse ein echter Paradigmenwechsel sein: Bürokratische Pflichten
Weitere Mitteilungen von Industrie- und Handelskammer des Saarlandes
DIHK-Präsident zur heutigen Steuerschätzung: Ohne Reformen wird Deutschland 2022 im Vergleich der OECD-Länder die höchste Steuerbelastung haben ...
Mit Blick auf die erheblichen Steuerüberschüsse und die vor der deutschen Wirtschaft liegenden Herausforderungen ist es nach Einschätzung von Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), "höchste Zeit für steuerliche Entlastungen". "Wir müs
Wertlose Währungen erhöhen den Wert des Goldes ...
Zentralbanken des Westens und Regierungen setzen auf billiges Geld und Schulden. Gold sollte der Gewinner sein. Denn die Fiat-Währungen ? das sind grundsätzlich Währungen, die durch einen Regierungsbeschluss als Zahlungsmittel festgelegt werden ? verlieren während ihres Daseins immer weiter an W
Versicherungstipp: Winterreifen aufziehen und Police checken ...
Der Winter kommt langsam, aber stetig. Zwar gibt es in Deutschland keine generelle Winterreifenpflicht für einen festen Zeitraum, aber die Straßenverkehrsordnung sieht vor, dass man bei winterlichen Straßenverhältnissen nur mit ?geeigneter Bereifung? unterwegs sein darf. Auf was Autofahrer ach
ADVA erzielt Quartalsumsatz von EUR 126,2 Mio. in Q3 2018 ...
br /> Quartalsumsatz steigt sequentiell und im Vergleich zum Vorjahresquartal auf EUR 126,2 Mio. Proforma Betriebsergebnis bei EUR 6,8 Mio. (5,4% vom Umsatz) Ausblick Q4 2018: Umsatzerlöse EUR 126 - 136 Mio.; Proforma Betriebsergebnis 3% - 7% vom Umsatz ADVA Optical Networking (ISIN: DE0005103




