Der Haushalt der BA 2019: Grundstein für Entlastung der Beitragszahler gelegt // BA-Presseinfo Nr.30
ID: 1668808
(BA) hat heute den Haushalt für das Jahr 2019 beschlossen. Der
Haushalt legte den Grundstein dafür, dass ab dem 1. Januar 2019 die
Beitragszahler in einer Höhe von rund sechs Milliarden Euro entlastet
werden können. Die finanziellen Mittel für aktive
Weiterbildungsförderung werden aufgestockt.
Der Haushalt 2019 im Überblick
Den Einnahmen von 35,1 Milliarden Euro stehen Gesamtausgaben von
34,5 Milliarden Euro gegenüber. Die Beitragseinnahmen als
Hauptfinanzierungsquelle liegen bei 29,6 Milliarden Euro. Der
Haushaltsplan, der auf Grundlage der vorgesehenen Beitragssatzsenkung
errechnet wurde, sieht einen Überschuss von 0,5 Milliarden Euro vor.
Die prognostizierte Rücklage liegt bei 24,3 Milliarden Euro.
Entlastung für Beitragszahler ab dem 1. Januar 2019
Der Gesetzgeber plant, zu Jahresbeginn 2019 den Beitrag zur
Arbeitslosenversicherung um 0,4 Prozentpunkte abzusenken. Zusätzlich
soll der Beitragssatz befristet bis Ende 2022 um weitere 0,1
Prozentpunkte gesenkt werden. Betriebe und Beschäftigte müssen somit
ab 2019 pro Jahr fast sechs Milliarden Euro weniger in die
Arbeitslosenversicherung einzahlen.
Peter Clever, Vorsitzender des Verwaltungsrates, betonte: "Ich
freue mich, dass der Haushalt der BA die Voraussetzungen für eine
finanzielle Entlastung der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie der
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer durch einen deutlich sinkenden
Beitragssatz geschaffen hat. Aufgrund der guten konjunkturellen Lage
und historisch niedriger Arbeitslosenzahlen kommt niemand an einer
Beitragssatzsenkung vorbei. Der Haushalt der BA für 2019 sendet aber
noch weitere positive Signale: Es ist uns nicht nur gelungen, eine
solide Vorsorge für schlechtere Zeiten zu treffen, sondern zugleich
wichtige Impulse für den Ausbau der Weiterbildungsförderung zu
setzen. Keine sinnvolle Qualifizierung scheitert an fehlenden
finanziellen Mitteln. Es steht auch weiterhin ausreichend Geld für
Fördermaßnahmen zur Verfügung".
Mehr Geld für Qualifizierungsmaßnahmen
Die Beitragssatzsenkung ist Bestandteil des geplanten
Qualifizierungschancengesetzes der Bundesregierung. Der Bundesagentur
für Arbeit fällt vor dem Hintergrund des digitalen und
demographischen Strukturwandels eine wichtige Rolle zu: Mit dem
geplanten Gesetz kann sie Beschäftigte und deren Arbeitgeber noch
umfangreicher bei Qualifizierungsmaßnahmen finanziell unterstützen
und mit ihrer Arbeitsmarkt- und Qualifizierungsberatung bzw.
Weiterbildungsberatung begleiten. Die Finanzmittel für die
Weiterbildungsförderung werden im BA-Haushalt von 1,66 Milliarden auf
2,10 Milliarden Euro aufgestockt. Für alle arbeitsmarktpolitischen
Maßnahmen sind im Haushalt im kommenden Jahr rund 10,0 Milliarden
Euro vorgesehen.
Annelie Buntenbach, alternierende Vorsitzende des
Verwaltungsrates, betont: "Wir müssen die guten Zeiten nutzen, um uns
für schwierige Zeiten vorzubereiten. Weiterqualifizierung im Job ist
nicht nur Voraussetzung für den beruflichen Aufstieg, sondern für den
Erhalt des Arbeitsplatzes. Ich begrüße es daher ausdrücklich, dass im
Haushalt der Bundesagentur für nächstes Jahr ein Schwerpunkt auf die
Investitionen in Weiterbildung und Qualifizierung gelegt wird. Die
Bundesagentur wird intensiv bei den dafür in Frage kommenden Personen
und Betrieben werben. Präventive Arbeitsmarktpolitik spielt vor dem
Hintergrund der Digitalisierung eine entscheidende Rolle."
Informationen zum Hörfunkservice der Bundesagentur für Arbeit
finden Sie im Internet unter www.ba-audio.de.
Folgen Sie der Bundesagentur für Arbeit auf Twitter:
www.twitter.com/bundesagentur
Pressekontakt:
Bundesagentur für Arbeit
Presseteam
Regensburger Strasse 104
D-90478 Nürnberg
E-Mail: zentrale.presse@arbeitsagentur.de
Tel.: 0911/179-2218
Fax: 0911/179-1487
Original-Content von: Bundesagentur für Arbeit (BA), übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 09.11.2018 - 10:10 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1668808
Anzahl Zeichen: 4453
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Nürnberg
Kategorie:
Arbeit
Diese Pressemitteilung wurde bisher 344 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Der Haushalt der BA 2019: Grundstein für Entlastung der Beitragszahler gelegt // BA-Presseinfo Nr.30"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Bundesagentur f (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
"Insgesamt ist der Arbeitsmarkt stabil. Zwar sind Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung saisonbereinigt erneut gestiegen und Kurzarbeit nimmt wieder zu, die Beschäftigung wächst aber deutlich", sagte der Vorstand Regionen der Bundesagentur für Arbeit (BA), Daniel Terzenbach, heute
Bürgergeld kommt zum 1. Januar 2023 - Ahuja: "Höherer Regelsatz wird automatisch ausgezahlt" // BA-Presseinfo Nr. 52 ...
Zum 1. Januar 2023 wird das Bürgergeld die Grundsicherung ablösen. Das haben Bundestag und Bundesrat heute beschlossen. Das Bürgergeld wird in zwei Schritten eingeführt. In einem ersten Schritt werden zum Jahresanfang der Regelsatz erhöht und eine Bagatellgrenze eingeführt. In einem zweiten
Bundesagentur unterzeichnet Erklärung "Gemeinsam gegen Sexismus und sexuelle Belästigung" // BA-Presseinfo Nr. 51 ...
Breites Bündnis gegen Sexismus und sexuelle Belästigung Die BA hat sich einem starken gesellschaftlichen Bündnis angeschlossen. Der gesamte Vorstand unterzeichnete heute die Erklärung "Gemeinsam gegen Sexismus und sexuelle Belästigung". Damit bekräftigt die BA ihre Verantwortung,
Weitere Mitteilungen von Bundesagentur f
GedenkveranstaltungÄrzteschaft erinnert an Approbationsentzug jüdischer Ärzte in Deutschland vor 80 Jahren ...
Berlin, 09.11.2018 - Vor 80 Jahren, am 30. September 1938, wurde jüdischen Ärzten im Deutschen Reich die Approbation entzogen. Der Entrechtung folgte die Vertreibung und oft auch die Ermordung in Vernichtungslagern. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung und die Bundesärztekammer haben gester
Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetz wird ambulante Rehabilitation schwächen ...
Die Gehälter für Pflegekräfte in den Reha-Einrichtungen sind häufig niedriger als in Krankenhäusern. Trotz intensiver Warnungen aller Reha-Verbände wird die Bundesregierung die Finanzierung der medizinischen Rehabilitation im Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetz (PpSG) nicht verbessern. "Mi
Nüßlein/Maag: Arbeitsbedingungen in der Alten- und Krankenpflege werden verbessert ...
Neues Gesetz bringt Entlastung für Pflegekräfte Der Deutsche Bundestag will am morgigen Freitag das Gesetz zur Stärkung des Pflegepersonals beschließen. Dazu erklären der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Georg Nüßlein, und die gesundheitspolitische Sprecheri
Pflegepersonalstärkungsgesetz gefährdet Qualität in Rehakliniken (FOTO) ...
Die drohende Abwanderung von Pflegepersonal aus Einrichtungen der stationären Rehabilitation wird die dortige personelle Situation weiter verschärfen. Das Such- und Vergleichsportal www.Qualitaetskliniken.de sieht die Sicherstellung des Qualitätsniveaus in Rehakliniken in Gefahr. Das




