Neue Trends im Freihandel: Bilateral statt multilateral / GTAI-Studie untersucht Chancen internationaler Freihandelsabkommen für deutsche Unternehmen
ID: 1670144
zur Verteuerung von Produkten und Dienstleistungen und erschweren so
den Absatz. Umso bedeutsamer ist daher ihr Abbau. Auf globaler Ebene
gilt vor allem das GATT-Abkommen, welches von der 1995 gegründeten
Welthandelsorganisation (WTO) verwaltet wird, die den Abbau von
Handelsschranken sowie die Beseitigung der Diskriminierung in den
internationalen Handelsbeziehungen anstrebt.
"Während die Bemühungen der weiteren Handelsliberalisierung auf
globaler oder multilateraler Ebene jedoch stocken, scheinen
bilaterale Abkommen das "Gebot der Stunde" zu sein. Auffallend ist
die hohe Frequenz der seitens der EU abgeschlossenen Abkommen mit
Singapur, Japan, Vietnam, Kanada sowie der Verhandlungen mit
Australien und Neuseeland", sagt Achim Kampf, Bereichsleiter für Zoll
bei Germany Trade & Invest (GTAI). "Mit unserer Studie wollen wir
deutschen Unternehmen einen Überblick über sämtliche
Freihandelsabkommen geben und aufzeigen, ob und wie sie davon
profitieren können."
Ist die EU kein Vertragspartner, kann eine Freihandelszone
freilich auch dazu führen, dass deutsche Unternehmen gegenüber ihren
ausländischen, von einer solchen Freihandelszone profitierenden
Konkurrenten, im Wettbewerbsnachteil stehen. Konkretes Wissen über
die Handelsvorteile der Konkurrenz kann bei unternehmerischen
Entscheidungen helfen. Aus diesem Grunde stellt die Publikation auch
die wichtigsten Freihandelszonen dar, an denen die EU nicht beteiligt
ist.
Aus zollrechtlicher Sicht kann es je nach Handelsabkommen durchaus
kompliziert werden, je genauer man sich mit der Materie befasst. Mit
der Studie können sich Exporteure einen schnellen Überblick
verschaffen, um bei ihren strategischen und operativen Entscheidungen
unterstützt zu werden. Die Studie wird regelmäßig aktualisiert und
bei neuen Handelsabkommen entsprechend erweitert.
Kostenloser Zugriff zur Studie: "Zollfrei durch die Welt" unter:
http://www.gtai.de/studie-freihandel
Germany Trade & Invest (GTAI) ist die
Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Bundesrepublik Deutschland. Die
Gesellschaft informiert deutsche Unternehmen über Auslandsmärkte
Pressekontakt:
Esad Fazlic
T +49 (0)30 200 099-151
Esad.Fazlic@gtai.com
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Datum: 14.11.2018 - 09:00 Uhr
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