Mehraufwand für Kurzzeitpflege muss angemessen vergütet werden"
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Zumeldung Aktionsbündnis Kurzzeitpflege:"Absichtserklärungen alleine reichen nicht"
Gerade die ungeklärte Refinanzierung der personellen Mehrkosten, die - wie in der Erklärung festgeschrieben - noch mit den Kassen verhandelt werden muss, sieht der katholische Wohlfahrtsverband kritisch. So ist der Personalaufwand für die Kurzzeitpflegeplätze viel höher als bei vollstationärer Pflege. Auch für den Verwaltungs- und Dokumentationsaufwand sind in der Kurzzeitpflege im Vergleich zur vollstationären Pflege aufgrund der geringeren Verweildauer deutlich höhere Kosten zu erwarten. Zudem sollen Träger neben der Kurzzeitpflege als Entlastungsangebot auch Kurzzeitpflege in akuten Krisensituationen - etwa nach einer schweren Operation - anbieten. Hierfür braucht es andere Konzepte und therapeutisch qualifiziertes Personal. "Viele Absichtserklärungen wurden in der Erklärung niedergeschrieben. Damit ist es aber nicht getan", kritisieren die Caritas-Vorstände. "Trägern der Altenhilfe ist es nicht zuzumuten, regionale Versorgungslücken zu schließen und dabei ihre wirtschaftliche Betriebsführung zu gefährden." Um die Versorgungsengpässe abzubauen, tragen aus Sicht der Caritas alle Partner des Bündnisses eine Verantwortung.
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Datum: 19.11.2018 - 09:35 Uhr
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