Enttäuschung für Ford Chip Ganassi Racing beim Sechsstunden-WEC-Rennen in China (FOTO)
ID: 1671620

(ots) -
- Stefan Mücke aus Berlin und Olivier Pla starten von der GTE-Pole
Position, werden aber von der Strecke gedreht und beenden das
Rennen auf Rang neun
- Platz sieben für Andy Priaulx und Harry Tincknell bei
schwierigen Wetterbedingungen auf dem Shanghai International
Circuit
- Ford Chip Ganassi Racing nach fünf von acht Läufen zur
WEC-Supersaison weiterhin auf Rang zwei der hart umkämpften
GTE-Herstellermeisterschaft
Mit Platz sieben für den Ford GT von Harry Tincknell und Andy
Priaulx (beide GB) sowie Rang neun für den Berliner Stefan Mücke und
Olivier Pla (F) blieb das Werksteam Ford Chip Ganassi Racing (CGR)
beim Sechsstundenrennen von Shanghai, hinter den eigenen Erwartungen
zurück. Pla hatte den fünften Lauf der Langstrecken-Weltmeisterschaft
WEC (World Endurance Championship), der aufgrund starken Regens in
China mehrfach unterbrochen wurde, von der Pole Position des
Trainingsschnellsten in der GTE-Wertung aufgenommen und übernahm
zunächst auch die Führung. Nach nur kurzer Zeit wurde der Franzose
jedoch von dem Meisterschaftsführenden bei einem missglückten
Überholmanöver von der Strecke geschoben und fiel bis auf Rang acht
zurück. Priaulx, der mit dem Nummer-67-Auto von Ford als Siebter der
GTE-Wertung ins Rennen gegangen war, drehte sich kurz vor Ende seines
Stints ins Kiesbett. Der Brite konnte sich aus eigener Kraft wieder
befreien, ohne in einen Rundenrückstand zu geraten.
"Das ist sicher nicht das Ergebnis, das wir uns von der Pole
Position aus gewünscht haben", betont Ford CGR-Teamchef George
Howard-Chappell. "Die äußeren Bedingungen machten es heute für alle
schwierig. Bei starkem Regen waren unsere Ford GT sehr schnell
unterwegs, doch leider wurde Olivier schon früh von einem
Konkurrenten abgeräumt - damit begann für uns eine Pechsträhne, die
uns viel weiter zuückgeworfen hat, als wir dies verdienen. Wir haben
unser Bestes versucht, doch leider lagen wir auch bei den
Reifenentscheidungen nicht immer richtig. Das war nicht unser bester
Tag heute."
Das Rennen hatte aufgrund heftiger Niederschläge hinter dem
Safety-Car begonnen und wurde nach nur 15 Minuten zum ersten Mal
unterbrochen und mit mehr als einstündiger Verzögerung wieder
aufgenommen. Als sich die Bedingungen nochmals verschlechterten, kam
erneut die Rote Flagge für eine weitere 30-minütige Zwangspause
heraus, während der die Uhr für die Renndauer weiter heruntertickte.
Mit nur wenig mehr als vier verbliebenen Stunden ging es auf dem
5,451 Kilometer langen Shanghai International Circuit dann weiter.
"Der Start lief trotz des schlechten Wetters ziemlich gut", fasst
Olivier Pla zusammen. "Als es richtig nass war, konnte ich ziemlich
schnell fahren - doch dann wurde ich leider von jenem Porsche, der
die GTE-Meisterschaft anführt, von der Piste gedreht. Wir haben um
Platz eins gekämpft, als er mich im Heck berührt hat, das ist so
nicht in Ordnung. Als die Strecke schließlich begann abzutrocknen,
bekamen wir unsere Reifen nicht mehr ins optimale Temperaturfenster,
damit sie auf unserem Ford GT funktionieren. Wir mussten bis ins Ziel
damit kämpfen. Platz neun ist sehr enttäuschend, wenn du das Rennen
von der Pole Position aus in Angriff genommen hast."
"Auch ich erwischte einen glänzenden Start", erläutert Priaulx.
"Die Bedingungen waren wirklich schwierig, aber der Ford GT fühlte
sich sehr gut an. Leider habe ich mich am Ende meines Stints
unglücklich gedreht. Ich fand aber selbst wieder auf den Asphalt
zurück und blieb in einer Runde mit dem Erstplatzierten der GTE.
Danach konnten wir auf den Regenreifen nicht mehr sehr schnell
fahren. Wir müssen jetzt analysieren, woran dies gelegen hat. Alles
in allem war es ein anstrengendes Wochenende mit Höhen und Tiefen."
Nach fünf von acht Läufen zur WEC-Supersaison - die erst im
kommenden Juni mit einer weiteren Auflage der 24 Stunden von Le Mans
endet - liegt Ford Chip Ganassi Racing mit 105 WM-Punkten auch
weiterhin auf Rang zwei vor den Werksabordnungen von Ferrari, Aston
Martin und BMW. In der Fahrertabelle rangieren Stefan Mücke und
Olivier Pla ebenfalls auf Platz zwei. Ihre Teamkollegen Harry
Tincknell und Andy Priaulx belegen die achte Position. Das nächste
Rennen der Langstrecken-Weltmeisterschaft steht am 15. März 2019 auf
dem Programm: die 1000 Meilen von Sebring im US-Bundesstaat Florida.
Zusätzliches abdruckfreies Bildmaterial steht auf www.flickr.com
unter fordchipganassiracing zum Download bereit.
Ford-Werke GmbH
Die Ford-Werke GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller und
Mobilitätsanbieter mit Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an
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haben die Ford-Werke mehr als 46 Millionen Fahrzeuge produziert.
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Datum: 19.11.2018 - 09:44 Uhr
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