Smartphones schalten sich bei Kälte schneller ab - Stromkosten aber gering (FOTO)
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(ots) -
Der jetzige Wintereinbruch heizt uns kräftig ein. Bei Minusgraden
von gefühlt bis zu -10 Grad heißt es: Warm einpacken oder am besten
zuhause bleiben. Und vor allem: Besser in der Kälte nicht mit dem
Smartphone zu lange draußen telefonieren: Denn die Kälte ist ein
echter Akkukiller! Viele Geräte schalten sich einfach bei Kälte ab,
obwohl der Akku gar nicht leer ist. Die gute Nachricht: Obwohl das
Smartphone dann häufiger an die Steckdose muss, sind die Stromkosten
gering.
Abschalten als Schutzmechanismus
Warum verabschieden sich die Smartphones in der Kälte? Ganz
einfach: In den Handys sind Lithium-Ionen-Akkus enthalten, die bei
den eisigen Temperaturen stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Die
dort enthaltene Elektrolytflüssigkeit wird bei Minusgraden zäher. Der
Innenwiderstand nimmt zu und die Leistung des Akkus ab. Doch viele
Apps, selbst wenn man sie nicht bedient, brauchen Strom und zehren
damit am Akku. Der schaltet sich vorsorglich ab, damit er nicht
geschädigt wird - also ein reiner Schutzmechanismus.
Stromkosten gering: Nur 2 Euro pro Jahr
Doch die gute Nachricht für alle: Obwohl das Smartphone häufiger
aufgeladen werden muss, sind die Stromkosten überschaubar. Der
Energieanbieter E.ON hat berechnet, dass selbst bei täglichem
mehrmaligen Aufladen des Akkus in der Kälte die Stromkosten gerade
mal 2 Euro im Jahr betragen - Kühlschränke und Fernseher im
Stand-by-Modus verbrauchen da wesentlich mehr. Interessant: Die
Deutschen überschätzen den Energieverbrauch von Smartphones
allerdings bei weitem - um das 17-fache. Das hat eine aktuelle
repräsentative Studie ergeben, die E.ON gemeinsam mit Statista
durchgeführt hat.
Tipps gegen die Kälte
Trotzdem ist es ärgerlich, wenn unterwegs sich das Handy einfach
verabschiedet. Mit ein paar einfachen Tipps lässt sich dem Abhilfe
schaffen, denn auch Smartphones mögen es kuschlig: Eine Gummihülle
hält den Akku warm. Oder man trägt das Smartphone möglichst nah am
Körper, etwa in der Innentasche der Winterjacke und telefoniert mit
dem Headset. In Handtaschen oder Rucksäcken hält der Akku bei eisigen
Temperaturen nicht so lange. Draußen empfiehlt es sich außerdem,
hauptsächlich das Smartphone nur zum Telefonieren zu nutzen und
energieintensive Apps besser drinnen zu nutzen.
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Datum: 21.11.2018 - 09:57 Uhr
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