Brücken bauen im Ost-West-Handel
ID: 1672838
Beachtung unterschiedlicher Marktkulturen
Als wir vor 27 Jahren das Übersetzungsunternehmen WORLD TEXT - zunächst mit dem Schwerpunkt auf osteuropäische Sprachen - gründeten, hatten wir viele Kunden, die in die eine oder andere Richtung Handel treiben wollten. Wir waren mehr als Dolmetscher und Übersetzer, haben auch geschäftliche Kontakte geknüpft, die notwendigen Begleitdokumente besorgt, Kunden ins ?fremde Land? begleitet. Dafür waren wir prädestiniert, denn die eine von uns, Natalia Jentzsch aus Kiew, hatte an der TU Dresden Textiltechnik studiert, die andere, die Rostockerin Kerstin Voigt, studierte in Minsk Philosophie und Soziologie und erwarb zusätzlich den Abschluss einer Russischlehrerin.
Aus diesen und den Nachwendeerfahrungen heraus gründeten wir unser erstes eigenes Außenhandelsunternehmen ImpexConsult Schwerin, aus dem einige Jahre später die Enertec Nord GmbH wurde. Unser erstes großes Geschäft war der Kauf von Ersatzteilen für riesige Bergbaumaschinen von einem SKET Magdeburg-Nachfolger, für die wir Interessenten in Belarus hatten.
Vertrauen ist die Geschäftsgrundlage für unser Unternehmen, denn westeuropäische Firmen haben häufig Bauchschmerzen, mit osteuropäischen Partnern zu arbeiten. Sie kennen die Marktregeln nicht und sind oft unsicher. Die Marktkultur ist anders. ENERTEC NORD ist eine Brücke zwischen diesen Welten, die man so beschreiben kann: Im Westen sind geschäftliche Beziehungen kaum privater Natur, im Osten dagegen ist ein freundschaftliches Verhältnis die Voraussetzung für Geschäfte. Im Westen ist sehr viel reguliert, die gesetzlichen Rahmen sehr eng. In manchen Regionen Osteuropas gibt es solche Regularien noch nicht oder sie sind veraltet. Das macht Improvisationen nötig. Beides ist nicht einfach auf einen Nenner zu bringen. Wenn auch das Verständnis füreinander nur sehr langsam wächst, so stellen wir doch schon Veränderungen fest: Während wir anfangs nur exportiert haben, überwiegen heute die Importe.
Die ENERTEC NORD GmbH betrachtet sich als Logistikzentrum von in beide Richtungen arbeitenden Geschäftspartnern. Zum unserem Kundenkreis gehören sowohl Unternehmen aus Russland, der Ukraine und Belarus, die Interesse an Investitionsgütern, Waren und Dienstleistungen des deutschen Marktes haben oder auf diesem ihre Produkte absetzen möchten, als auch deutsche Unternehmen, denen es wichtig ist, einen kompetenten und zuverlässigen Partner für die Belange des entsprechenden osteuropäischen Marktes zu haben. Wir unterstützen sie beim Absatz und Vertrieb ihrer hochwertigen Produkte auf den osteuropäischen bzw. deutschen Märkten sowie beim Einkauf von Anlagen, Maschinen und Ersatzteilen bis hin zu Verbrauchsgütern und Materialien.
Im Verlauf der Firmengeschichte handelten wir auch mit Massivholzplatten aus der Ukraine für deutsche Möbel- und Treppenbauer oder mit Holzpellets für Industrieheizzwecke, importiert aus Belarus via Litauen nach Westeuropa per Schiff. Heute wären diese Handelsgeschäfte gar nicht mehr möglich. Die Verordnung (EU) Nr. 995/2010 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Oktober 2010 über die Verpflichtungen von Marktteilnehmern, die Holz und Holzerzeugnisse in Verkehr bringen (sog. Holzhandelsverordnung), ist so gespickt von engmaschigen Kontroll- und Nachweis- sowie Dokumentationsvorschriften, dass sich kleine Unternehmen diesen Aufwand nicht mehr leisten können. Zumal - lt. Auskunft von Prüfern der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung - der Korruptionsindex der Ukraine so hoch sei, dass man selbst von höchsten ukrainischen Stellen unterschriebenen Nachweisen eines legalen Holzeinschlags nicht glauben würde.
Unser aktuell wichtigster Handelspartner ist die Firma ENRAN, der größte Möbelhersteller und Objekteinrichter der Ukraine. Die Geschäftsbeziehung reicht bis ins Jahr 1993 zurück. So belieferten wir 15 Jahre lang deren Fensterproduktion, kauften alle notwendigen Maschinen, Profile, Beschläge, Ersatzteile etc. bei westeuropäischen Herstellern ein und verkauften sie an das ukrainische Unternehmen. Aus diesem Betrieb ist heute ein weltweit agierender Ausstatter von Büros, Shops, Hotels oder Flughäfen geworden, der die für die Möbelproduktion notwendigen Holzplatten, Furniere usw. aus bereits in der EU in Verkehr gebrachten Holzteilerzeugnissen herstellt. Damit ist ENERTEC NORD kein Marktteilnehmer i. S. v. Art 2 Buchstabe c) der Verordnung (EU) Nr. 995/2010. Seit dem 15.11.2018 haben wir dies schwarz auf weiß bescheinigt.
Obwohl die Möbel sehr hochwertig sind, haben wir immer wieder mit dem Vorurteil zu kämpfen, aus der Ukraine, aus Osteuropa käme doch nur minderwertige Ware. Mit unserer Arbeit wollen und können wir genau das Gegenteil beweisen.
Außenhandelsunternehmen mit Russland, Ukraine, Belarus
Exklusiver Vertreter des größten ukrainischen Möbelherstellers und Objekteinrichters vor allem in Deutschland, aber auch darüber hinaus:
Heute stattet ENERTEC NORD weltweit Objekte mit modernen und hochwertigen ENRAN-Möbeln aus, gefertigt nach Kundenvorgaben oder anhand von kreativen Designvorschlägen aus der Ukraine.
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Außenhandelsunternehmen mit Russland, Ukraine, BelarusExklusiver Vertreter des größten ukrainischen Möbelherstellers und Objekteinrichters vor allem in Deutschland, aber auch darüber hinaus:Heute stattet ENERTEC NORD weltweit Objekte mit modernen und hochwertigen ENRAN-Möbeln aus, gefertigt nach Kundenvorgaben oder anhand von kreativen Designvorschlägen aus der Ukraine.
Datum: 21.11.2018 - 15:49 Uhr
Sprache: Deutsch
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Schwerin
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