Individuelle Mobilität per Smartphone organisieren (FOTO)

Individuelle Mobilität per Smartphone organisieren (FOTO)

ID: 1674744

(ots) -
Intelligente digitale und vernetzte Systeme werden die
Organisation der individuellen Mobilität verändern. Das war eine
Erkenntnis des 11. Berliner Automobildialogs, den der Zentralverband
Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) veranstaltete.

Auf Einladung von Dr. Christoph Konrad, dem Leiter des
ZDK-Hauptstadtbüros, betonte Dr. Weert Canzler vom
Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, dass sich im
Verkehrssektor bei der Reduzierung des Treibhausgases CO2 in den
vergangenen 25 Jahren nichts Wesentliches getan habe - im Gegensatz
zu Industrie und Handel. Wenn die Klimaziele von Paris nicht erreicht
würden, drohten Strafzahlungen in Milliardenhöhe. Daher sei der
Ausbau der E-Mobilität notwendig, aber nur dann sinnvoll, wenn die
Energie aus erneuerbaren Quellen komme. Bis zum Jahr 2030 solle diese
Quote in Deutschland bei 65 Prozent liegen.

Die Menschen würden ihre individuelle Mobilität laut Canzler immer
häufiger über das Smartphone organisieren wollen. Dafür sei eine
intelligente Vernetzung der verschiedenen Verkehrsträger per App
unabdingbar.

Bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) soll die komplette
Dienstwagenflotte bis 2025 elektrifiziert werden. Auch bei den
Omnibussen werde nach den Worten von Heinrich Coenen,
BVG-Stabsabteilung Geschäftsentwicklung, umgesteuert mit den ersten
30 E-Bussen. Insgesamt sind rund 1 400 BVG-Busse im Einsatz. Auf dem
Campus Charité Mitte erprobt das Unternehmen automatisiertes Fahren
mit vier elektrisch angetriebenen fahrerlosen Minibussen. Hohes
Potenzial für Mobilitätskonzepte sieht Coenen in den Randgebieten von
Ballungszentren wie Berlin, um Bewohner an den ÖPNV anzubinden. Auch
die Mercedes-Benz-Händler sehen sich als Mobilitätsanbieter, wie
Stefan Ax, Geschäftsführer des Verbands der Mercedes-Benz Vertreter


e.V. (VMB), betonte. So werde für die Kunden Ersatzmobilität in
verschiedener Form sichergestellt und mit flexiblen Leasingangeboten
auf deren Wünsche eingegangen. In Zukunft werde das Kundeninteresse
an differenzierten Mobilitätsangeboten zunehmen. Darauf müssten sich
die Autohäuser einstellen, etwa durch die Kooperation mit anderen
Partnern. Noch wichtiger werde die Positionierung des Autohauses als
Eigenmarke gegenüber den Kunden. Letztendlich sei und bleibe das Auto
jedoch für viele Menschen ein wichtiger emotionaler Faktor und nicht
nur Mittel zum Zweck.

Das Geschäftsmodell der Cluno GmbH in München erläuterte Dr.
Konrad in Abwesenheit von dessen Mitbegründer und Geschäftsführer
Nico Polleti. Das Start-up biete Mobilität im Abo. Man mietet ein
Auto für mindestens sechs Monate, die Monatsrate deckt bis auf den
Kraftstoff alle Kosten ab. Die Fahrzeuge bezieht Cluno über den
Automobilhandel.



Pressekontakt:
Ulrich Köster, ZDK-Pressesprecher
Tel.: 0228/ 91 27 270
E-Mail: koester@kfzgewerbe.de

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Datum: 27.11.2018 - 16:15 Uhr
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