Greening 2018: 1,35 Millionen Hektar für ökologische Vorrangflächen -
Rukwied: Erfolgreiche Teile des Greening auch nach 2020 weiterführen
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(DBV) Der Deutsche Bauernverband (DBV) zieht hinsichtlich des
"Greening" in Deutschland eine positive Bilanz für das Jahr 2018.
Trotz der dürrebedingt schwierigen Anbausituation in vielen
landwirtschaftlichen Betrieben wurden die Greening-Maßnahmen erneut
großflächig angelegt. Erhebungen der Bundesländer über die
beantragten Flächen zeigen, dass die deutschen Landwirte für
ökologische Vorrangflächen (ÖVF) rund 1,35 Millionen Hektar
Ackerfläche bereitgestellt haben - eine Fläche fast so groß wie
Schleswig-Holstein.
"Wir fördern aktiv Umweltschutz und Biodiversität. Die
Greening-Zahlen sind erneut ein Beleg, dass die Bauern Angebote für
praktikable Agrarumweltmaßnahmen annehmen und umsetzen", sagt Joachim
Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes. 2018 haben die
Landwirte über 15.000 Hektar neue Bienenweiden als ökologische
Vorrangflächen angelegt. "Im Vergleich zu den Vorjahren legten vor
allem Maßnahmen, die dem Artenschutz dienen, deutlich zu. Daher
sollte das Greening in der neuen EU-Agrarförderung nach 2020 nicht
beerdigt, sondern mehr freiwillige Förderelemente losgelöst von der
weiter notwendigen Basisprämie angeboten werden", so Rukwied.
"Bedauerlich" sei jedoch der Rückgang bei den Eiweißpflanzen wegen
des pauschalen Verbots von Pflanzenschutzmitteln und der weiterhin
geringe Anteil von vielfältigen Ackerstreifen im Greening auf Grund
hoher bürokratischer Sanktionsrisiken. "Hier müssen die Vorgaben
weiter vereinfacht werden", fordert der DBV-Präsident.
Pressekontakt:
Deutscher Bauernverband (DBV)
Axel Finkenwirth
Pressesprecher
Claire-Waldoff-Str. 7
10117 Berlin
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Datum: 28.11.2018 - 11:52 Uhr
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