TÜV Rheinland: Arbeitsplätze zukunftsorientiert gestalten
Rahmenbedingungen für eine lange Berufstätigkeit / altersabhängige Anforderungen beachten / Präventionsteams: interdisziplinärer Blick auf die Arbeitsgestaltung
Rahmenbedingungen für gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen
Bei der alternsgerechten Gestaltung von Arbeitsplätzen steht das gesamte Erwerbsleben aller Altersgruppen im Unternehmen im Mittelpunkt. Ziel ist es, Rahmenbedingungen zu schaffen, um eine langfristige gesundheitsgerechte Erwerbstätigkeit zu ermöglichen. Wie genau das für verschiedene Altersgruppen aussieht, zeigt sich bei der altersgerechten Arbeitsplatzgestaltung. Dabei spielen besondere Arbeitsschutzregelungen für Jugendliche ebenso eine Rolle, wie altersbedingte Veränderungen beim Hör- und Sehvermögen. Anpassungen an die Bedürfnisse älterer Arbeitnehmer, wie die helle Ausleuchtung der Arbeitsplätze, tiefere Töne bei Warntönen, große Tasten und Beschriftungen oder Hebehilfen, kommen dabei auch jüngeren zugute.
Anforderungen von Jung und Alt berücksichtigen
Neben der Arbeitsumgebung bietet auch die Arbeitsorganisation Gestaltungsspielraum: Eine Arbeitszeitenregelung, die jüngeren Mitarbeitern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglicht, ist hier ebenso gefragt wie eine Verringerung der Schichtarbeit bei älteren. Gestaltungsmaßnahmen sind dabei beispielsweise dauerhaft lange Arbeitszeiten zu vermeiden, ausreichende Erholungszeiten zu ermöglichen, Schichtarbeit gesundheitsverträglich zu gestalten, Arbeitszeitmodelle anzubieten, die die Work-Life-Balance unterstützen. Wesentlich bei der menschen- und alternsgerechten Arbeitsplatzgestaltung sind angemessene Handlungsspielräume, die den Beschäftigten ermöglichen, ihre Ziele zu erreichen, Aufgaben zu erfüllen und ihre Tätigkeiten als sinnhaft zu erleben. ?Dieser Aspekt ist insbesondere für Ältere wichtig, um langfristig leistungsfähig zu bleiben?, erklärt Schramm.
Die Unternehmenskultur als Gesundheitsfaktor
Teamarbeit ist aus modernen Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Für zufriedene und motivierte Mitarbeiter ist daher eine gute Zusammenarbeit mit Kollegen und Führungskräften wichtig. Voraussetzung dafür ist eine offene und wertschätzende Kommunikation und ein vertrauensvoller, offener Umgang mit Fehlern im Unternehmen. ?Bei einer alters- und alternsgerechten Arbeitsplatzgestaltung spielen viele Aspekte eine Rolle: technische Möglichkeiten zur Arbeitserleichterung, ein gesunder Führungsstil und verschiedene arbeitsmedizinische Faktoren, um nur einige zu nennen. Daher setzen wir bei TÜV Rheinland auf interdisziplinäre Präventionsteams. Die Zusammenarbeit der verschiedenen Experten ermöglicht es, die zum Bedarf des Unternehmens und seiner Mitarbeiter passenden Lösungen zu entwickeln?, so Schramm.
Weitere Informationen unter www.tuv.com/arbeitsmedizin bei TÜV Rheinland.
TÜV Rheinland ist ein weltweit führender unabhängiger Prüfdienstleister mit 145 Jahren Tradition. Im Konzern arbeiten über 20.000 Menschen rund um den Globus. Sie erwirtschaften einen Jahresumsatz von knapp 2 Milliarden Euro. Die unabhängigen Fachleute stehen für Qualität und Sicherheit von Mensch, Technik und Umwelt in fast allen Wirtschafts- und Lebensbereichen. TÜV Rheinland prüft technische Anlagen, Produkte und Dienstleistungen, begleitet Projekte, Prozesse und Informationssicherheit für Unternehmen. Die Experten trainieren Menschen in zahlreichen Berufen und Branchen. Dazu verfügt TÜV Rheinland über ein globales Netz anerkannter Labore, Prüfstellen und Ausbildungszentren. Seit 2006 ist TÜV Rheinland Mitglied im Global Compact der Vereinten Nationen für mehr Nachhaltigkeit und gegen Korruption. Website: www.tuv.com
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Datum: 13.12.2018 - 11:00 Uhr
Sprache: Deutsch
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Köln
Kategorie:
Bildung & Beruf
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