Immobilienbranche steht vor zweiter Digitalisierungswelle
• Schwaiger Maklerlounge: Makler nutzen digitale Anwendungen bisher zur Prozessoptimierung
• Digitalisierung wird künftig Gebäude und Nutzung stärker verändern
• Wissen über Digitalisierung wird Schlüsselqualifikation für Makler
München, 14. Dezember 2018. Optimierte Prozesse, vereinfachte Planung, Qualitätssteigerung und Kostenreduktion: Münchens Makler erwarten von der Digitalisierung in der Immobilienbranche bisher vor allem Effizienzgewinne. Im Berufsalltag reichen die digitalen Werkzeuge aktuell von Smart-Data-Anwendungen zu Preisberechnungen und Nachfrageentwicklungen über automatisierte ERP-Systeme bis hin zu visuellen 360-Grad-Rundgängen durch Virtual Reality. „In Zukunft wird die Digitalisierung jedoch die Gebäude selbst stärker verändern“, fasst Michael Schwaiger, Geschäftsführer der Schwaiger Group, die Ergebnisse der ersten Schwaiger Maklerlounge zusammen. Im Rahmen der Veranstaltung haben sich Makler, Projektentwickler und Digitalisierungsexperten in München über den Status quo der Digitalisierung in der Immobilienindustrie ausgetauscht. Fazit: Der Trend geht hin zum autonomen Wohnen und einer Gebäudeplanung basierend auf der individuellen Nutzung.
Nach Auffassung von Christian Bruch bietet die Digitalisierung allerdings Potential für mehr. „Ob schlüsselloser Zugang, effiziente Verkehrsleitsysteme (Smart Parking), moderne Energie-Management-Lösungen oder Bauteile mit integrierten Chips: Die nächste Stufe der Digitalisierung wird das Objekt selbst verändern. „Die Digitalisierung schafft bei Gewerbeimmobilien neue Nutzungsmöglichkeiten“, erklärt Bruch. Schwaiger: „Die Chancen für das Geschäft mit den Immobilien von morgen liegen auf der Hand: Die Digitalisierung verhilft der Branche nicht zuletzt, stetig neue Miet- und Kaufanreize für Kunden zu schaffen“. Je länger Unternehmen warten, desto höher seien im Nachhinein die Investitionskosten, um nicht den Anschluss zu verlieren.
Wie die Veranstaltung gezeigt hat, setzen viele Makler heute bereits auf digitale Instrumente im Berufsalltag – vor allem in den Bereichen HR, Marketing und im Kundenmanagement. Bruch hält das Digitalisierungswissen der Makler für eine künftige Schlüsselqualifikation. „Neue Aufgabenfelder bringen neue Anforderungen an die Makler mit sich. Einerseits erleichtern durchgängige IT-Systeme und digitalisierte Prozesse die Handhabung des Immobiliengeschäfts, andererseits ist es unerlässlich, das entsprechende Know-how im Umgang mit den neuen Entwicklungen anzureichern, um eine fachkundige Auskunft geben zu können.“ Das Wissen um digitale Technologien sei oft vorhanden, es fehle nur an der Umsetzungskenntnis.
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Die Schwaiger Group ist als Bauträger sowie in den Bereichen Ankauf, Projektentwicklung, Vermietung und Verkauf tätig. Das Unternehmen ist seit mehr als 25 Jahren erfolgreich am Münchner Markt aktiv. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der nachhaltigen Revitalisierung von Objekten. Auf dem Feld der Immobilientransaktionen übernimmt die Schwaiger Group die komplette Klaviatur der Prozesse von der Prüfung der Standortqualität und Substanz über technische und kaufmännische Due Diligence bis zur Vertragsreife. Bisher realisierte das Unternehmen unter anderem ein Wohnbauprojekt in Johanneskirchen, die Revitalisierung eines Wohn- und Geschäftshauses am Münchner Oberanger sowie mehrere große Gewerbeprojekte am Frankfurter Ring in München und im Münchner Osten. Zuletzt erwarb die Schwaiger Group die Büroimmobilie „Hatrium“ in Unterhaching. Heute ist das Unternehmen mit 12 Mitarbeitern und einem abgewickelten Transaktionsvolumen von € 325 Mio. sowie mehr als 237.000 Quadratmetern gemanagten Mietflächen einer der leistungsstärksten Akteure in der regionalen Bau- und Immobilienbranche.
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Datum: 13.12.2018 - 13:31 Uhr
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