Die Launen von Mutter Natur - ... und wie gut wir dagegen abgesichert sind (AUDIO)
ID: 1681005
Anmoderationsvorschlag:
Jahrhundertsommer inklusive Dürre und extrem hoher
Waldbrandgefahr, dazu teilweise unwetterartige Regengüsse im Frühjahr
und - nicht zu vergessen - die heftigen Winterstürme "Friederike" und
"Burglind", die Anfang des Jahres ihr Unwesen trieben. Auch in diesem
Jahr hat Mutter Natur gezeigt, was sie alles auf dem Kasten hat.
Diese Wetterkapriolen wirken sich auch auf Eigenheimbesitzer aus.
Laut einer aktuellen forsa-Umfrage machen sich viele von ihnen
Sorgen, dass die eigenen vier Wände durch Unwetter beschädigt werden.
Jessica Martin berichtet.
Sprecherin: Sturm, Starkregen und Hagel - davor fürchten sich die
deutschen Hausbesitzer am meisten, so die Umfrage. Um sich gegen die
Schäden dieser Naturgewalten abzusichern, haben 90 Prozent der
Eigenheimbesitzer eine Wohngebäudeversicherung abgeschlossen, erklärt
Florentin Bub von der Gothaer Versicherung, dem Auftraggeber der
Studie.
O-Ton 1 (Florentin Bub, 16 Sek.): "Das liegt allerdings auch ein
stückweit auf der Hand, weil viele Banken eine
Wohngebäudeversicherung voraussetzen, damit sie überhaupt einen
Kredit für den Hausbau vergeben. Und auf Platz zwei der am meisten
abgeschlossenen Versicherungen gegen Unwetterschäden liegt dann die
Hausratsversicherung. Die hatten immerhin 82 Prozent der Befragten
abgeschlossen."
Sprecherin: Prinzipiell nicht schlecht, so der Experte weiter,
aber oft reichen diese beiden Versicherungen nicht aus.
O-Ton 2 (Florentin Bub 11 Sek.): "Hausrat- und
Wohngebäudeversicherungen schützen zwar vor Schäden durch Feuer oder
Sturm. Aber wenn jetzt beispielsweise der Keller wegen einer
Überschwemmung oder Rückstau unter Wasser steht, dann sind diese
Schäden in der Regel eben nicht abgesichert."
Sprecherin: Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte unbedingt
eine Elementarschadenversicherung haben. Denn damit sind neben
Hochwasserschäden auch andere Naturgefahren wie Hagel oder
Schneedruck abgedeckt.
O-Ton 3 (Florentin Bub, 14 Sek.): "Und selbst gegen Erdrutsche ist
man damit geschützt, was gerade in bergigeren Regionen nicht ganz
unwichtig sein kann. Und nur wer sich zusätzlich gegen diese
Elementarschäden am Haus absichert, bekommt dann im Fall des Falles
die Kosten für die Instandsetzung des Gebäudes oder eben das Inventar
ersetzt."
Sprecherin: Das Paradoxe: Laut Umfrage hat über ein Drittel der
Befragten keine Elementarschadenversicherung, aber...
O-Ton 4 (Florentin Bub, 11 Sek.): "...92 Prozent der Befragten
waren der Meinung, dass sie ihr Haus gut gegen alle Eventualitäten
abgesichert hätten. Und das ist eigentlich ziemlich fahrlässig, wenn
man bedenkt, dass es im Ernstfall schnell um die Existenz gehen
kann."
Abmoderationsvorschlag:
Gefühlte Sicherheit und die Realität liegen laut der Untersuchung
also meilenweit auseinander. Wer sein Eigenheim richtig absichern
möchte, sollte neben der Wohngebäude- und der Hausratsversicherung
auch an eine Elementarschadenversicherung denken. Alles zur Umfrage
und auch zur richtigen Absicherung finden Sie auch noch mal im Netz
unter gothaer.de.
Pressekontakt:
Florentin Bub
Tel.: 0221/308-34532
Mail: florentin_bub@gothaer.de
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Datum: 17.12.2018 - 09:00 Uhr
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