WDR prüft drei Dokumentationen
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Via Twitter sind wir auf Ungereimtheiten bei drei Dokumentationen der
Sendereihe "Menschen hautnah" aufmerksam gemacht worden. Diese
Einwände haben wir sehr ernst genommen und daraufhin die Filme
intensiv geprüft. Diese Prüfung dauert derzeit noch an. Darüber
hinaus haben wir mit der Autorin und der Protagonistin gesprochen.
Die Protagonistin hat der Redaktion bestätigt, dass der Charakter der
Beziehung korrekt wiedergegeben worden ist.
In der laufenden Prüfung hat sich jedoch herausgestellt, dass zwei
andere Protagonisten für diese drei Dokumentationen über eine
Komparsen-Website gewonnen wurden. Wir haben keine Anhaltspunkte,
dass ihre Geschichten nicht stimmen.
Ellen Ehni, WDR-Chefredakteurin Fernsehen: "Diese Vorgehensweise ist
für ein dokumentarisches Format wie 'Menschen hautnah' nicht
akzeptabel. Die Redaktion war darüber nicht informiert. Wir werden
unsere Qualitätssicherung an dieser Stelle verstärken. Weitere
Ungenauigkeiten, die wir in den Filmen festgestellt haben,
entsprechen nicht den journalistischen und redaktionellen Standards
im WDR. Dies bedauern wir sehr. Wir werden die Filme an den
entsprechenden Stellen korrigieren und dies transparent machen.
Unsere Prüfung dauert an, eine abschließende Bewertung können wir zum
jetzigen Zeitpunkt noch nicht vornehmen."
In einem ersten Prüfungsschritt hatten wir bereits Ungenauigkeiten
und Unstimmigkeiten festgestellt. Konkret geht es um Fehler bei
Jahreszahlen und Altersangaben. Diese wurden nicht sorgfältig genug
geprüft. Zudem wurde im aktuellen Film nicht eingeordnet, dass die
Protagonisten bereits in zwei Dokumentationen der Sendereihe zu einem
weiteren Beziehungsthema portraitiert wurden. Auch wurde versäumt,
kenntlich zu machen, dass die beiden Protagonisten, bis auf eine
Ausnahme, nicht unter ihren richtigen Namen in der Sendung erscheinen
wollten.
Fotos unter ARD-Foto.de
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Presse und Information
Emanuela Penev
Tel. 0221 / 220 7100
wdrpressedesk@wdr.de
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Datum: 17.01.2019 - 13:52 Uhr
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