Welche Bundesländer könnten vom Digitalpakt profitieren? (FOTO)

Welche Bundesländer könnten vom Digitalpakt profitieren? (FOTO)

ID: 1692530

(ots) -
Der Digitalpakt zwischen Bund und Ländern droht zu scheitern.
Dabei gibt es in der digitalen Bildung in Deutschland viel zu tun.
Eine aktuelle Befragung des Randstad Arbeitsbarometers zeigt, in
welchen Bundesländern die Menschen Vertrauen haben, dass ihre Schulen
die richtigen Digitalkompetenzen vermitteln.

74% der Befragten in Sachsen-Anhalt denken, dass im Bundesland an
Schulen nicht die richtigen Digitalkompetenzen für die Zukunft
unterrichtet werden. Das ist im deutschlandweiten Vergleich der
schlechteste Wert. Darauf folgen die Stadtstaaten Bremen mit 67% und
Hamburg mit 58%. Diese Bundesländer könnten von staatlicher
Unterstützung für die digitale Bildung besonders profitieren. Der
Widerstand gegen den Digitalpakt wird unter anderen von
Schleswig-Holstein angeführt. Dort fühlen sich die Befragten auch
ohne Geld vom Bund gut auf die digitale Arbeitswelt vorbereitet: Nur
27% von ihnen glauben, dass das Bildungssystem nicht die richtigen
Digitalkompetenzen vermittelt - im Bundesvergleich der zweitbeste
Wert.

Dass die Ergebnisse so unterschiedlich sind, ist kein Zufall:
Bildungspolitik ist in Deutschland Ländersache. Jedes Bundesland
bestimmt also selbst, wie seine Schulen und Universitäten junge
Menschen auf die Arbeitswelt von morgen vorbereiten. Erst im Dezember
platzte der Digitalpakt, mit dem die Bundesregierung direkt mehr Geld
für digitale Bildung bereitstellen wollte, denn die Bundesländer
lehnen das Finanzierungsmodell und die dafür nötige
Grundgesetzänderung ab.

"Diese Ergebnisse sind natürlich kein Schul- oder
Hochschulranking, sondern zeigen nur, wie viel Vertrauen die Menschen
in ihre Bildungseinrichtungen haben", erklärt Dr. Christoph
Kahlenberg, Leiter der Randstad Akademie. "Die digitale Arbeitswelt
entwickelt sich sehr schnell weiter. Daher sind neue Konzepte


gefragt. Dazu brauchen die Schulen die passende Infrastruktur.
Deshalb ist es wichtig, dass sich Bund und Länder beim Digitalpakt
bald auf ein Finanzierungsmodell einigen. Ansonsten wird es noch
länger dauern, bis wirklich alle Bundesländer für die Digitalisierung
gerüstet sind."

Über Randstad Gruppe Deutschland

Mit durchschnittlich rund 59.500 Mitarbeitern und rund 550
Niederlassungen in 300 Städten sowie einem Umsatz von rund 2,3
Milliarden Euro (2017) ist die Randstad Gruppe der führende
Personaldienstleister in Deutschland. Randstad bietet Unternehmen
unterschiedlicher Branchen umfassende Personalservice-Konzepte. Neben
der klassischen Zeitarbeit gehören zum Portfolio der Randstad Gruppe
unter anderem die Geschäftsbereiche Professional Services,
Personalvermittlung, HR Lösungen und Inhouse Services. Mit seinen
passgenauen Personallösungen ist Randstad ein wichtiger strategischer
Partner für seine Kundenunternehmen. Durch die langjährige Erfahrung
unter anderem in der Personalvermittlung und Personalüberlassung
sowie individuelle Leistungs- und Entwicklungsangebote für
Mitarbeiter und Bewerber, ist Randstad auch für Fach- und
Führungskräfte ein attraktiver Arbeitgeber und Dienstleister. Als
Impulsgeber für den Arbeitsmarkt hat Randstad bereits im Jahr 2000
einen flächendeckenden Tarifvertrag mit ver.di abgeschlossen, der als
Grundlage für die geltenden tariflichen Regelungen in der gesamten
Branche diente. Randstad ist seit 50 Jahren in Deutschland aktiv und
gehört zur niederländischen Randstad N.V.: mit einem Gesamtumsatz von
rund 23,3 Milliarden Euro (Jahr 2017), über 668.800 Mitarbeitern
täglich im Einsatz und rund 4.800 Niederlassungen in 39 Ländern, ist
Randstad der größte Personaldienstleister weltweit. Zur deutschen
Randstad Gruppe gehören neben den Unternehmen Randstad Deutschland
GmbH & Co KG auch die Unternehmen Tempo Team, Gulp, Monster, twago,
Randstad Sourceright, Randstad Outsourcing GmbH sowie Randstad
Automotive und Randstad Financial Services. Vorsitzender und Sprecher
der Geschäftsführung der Randstad Gruppe Deutschland ist Richard
Jager.



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Helfmann-Park 8
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Datum: 31.01.2019 - 12:40 Uhr
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