Fed Cup: Deutschland liegt 0:2 gegen Weißrussland zurück
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nach dem ersten Spieltag in der Fed Cup-Erstrundenbegegnung gegen
Weißrussland mit 0:2 zurück. In der mit 4.400 Zuschauern gut
besuchten Volkswagen Halle unterlag Tatjana Maria (WTA 67) zunächst
Aliaksandra Sasnovich (WTA 33) mit 6:7 (3:7), 3:6, danach verlor
Andrea Petkovic (WTA 68) mit 2:6, 1:6 gegen Aryna Sabalenka (WTA 9).
Zwei Breakbälle musste eine leicht nervös wirkende Tatjana Maria
gleich im ersten Spiel der Auftaktpartie gegen die weißrussische
Nummer zwei Aliaksandra Sasnovich abwehren. Danach wurde die
31-Jährige aus Bad Saulgau zusehends sicherer, schlug stabiler auf
und ärgerte ihre 34 Plätze besser eingestufte Gegnerin mit ihren
tiefen und langen Slicebällen und erarbeitete sich einige gute
Chancen. Doch im Tiebreak zog Sasnovich schnell davon und verwandelte
gleich die erste Gelegenheit zum Satzgewinn. Im zweiten Durchgang
hatte die Weißrussin dann das Heft in der Hand, diktierte mehr und
mehr das Geschehen. Nach 1:38 Stunden nutzte Sasnovich ihren ersten
von drei Matchbällen und besiegelte Marias 6:7 (3:7), 3:6-Niederlage.
"Tatjana hatte im ersten Satz ihre Möglichkeiten, sie hat ein
solides Match gespielt. Sasnovich wurde aber im Laufe des Spiels
immer besser", sagt Kapitän Jens Gerlach über den Verlauf der Partie.
"Ich bin enttäuscht, dass ich den Punkt nicht holen konnte, vor
allem, weil es insgesamt nur ein Break war", so Tatjana Maria.
"Vielleicht wäre es mehr in meine Richtung gelaufen, wenn ich den
ersten Satz gewonnen hätte. Aber sie hat meine Angriffe einfach sehr
gut gelesen und darauf unheimlich variabel reagiert."
Im Anschluss ging es für Andrea Petkovic auf den Platz gegen Aryna
Sabalenka. Die Weißrussin gilt als eines der größten Talente für die
Zukunft. Auf dem Hartplatz in der Volkswagen Halle zeigte sie, warum
sie in dieser Woche erstmalig in die Top 10 der Welt vorgestoßen ist.
Sie ließ der 31 Jahre alten Darmstädterin mit ihrem wuchtigen
Aufschlag, ihren dominanten Grundschlägen und ihrem fast fehlerfreien
Spiel kaum eine Chance.
"Ich habe heute gegen eine Gegnerin gespielt, die in allen
Belangen besser war als ich. Da war auch keine Konzentrationslücke
von ihr, in der ich noch einmal hätte zurückkommen können. Ich habe
viel versucht, aber sie hatte immer die bessere Antwort", kommentiert
eine ernüchtert wirkende Petkovic ihr Match. Kapitän Jens Gerlach war
ebenfalls beeindruckt von dem Glanzauftritt Sabalenkas. "Sie hat
einfach sensationell, fehlerlos und unglaublich druckvoll gespielt.
Sie war vom ersten Punkt an präsent. Andrea und ich haben viel
geredet auf der Bank, sie hat nie aufgegeben und viel versucht. Aber
die Gegnerin war einfach zu gut heute."
Mit Blick auf den morgigen Spieltag sagt Gerlach: "Ich werde jetzt
nachdenken, wie wir das noch drehen können und ich hoffe natürlich,
dass die Zuschauer uns trotz des 0:2 morgen genauso engagiert
unterstützen wie sie das heute getan haben."
Am Sonntag spielen zunächst die beiden Topspielerinnen Tatjana
Maria und Aryna Sabalenka gegeneinander, ehe Andrea Petkovic und
Aliaksandra Sasnovich das letzte Einzel bestreiten. Für das
abschließende Doppel hat Jens Gerlach Anna-Lena Grönefeld (WTA-Doppel
33) und Laura Siegemund (WTA 104) nominiert. Sie treffen auf Victoria
Azarenka (WTA 48) und Lidziya Marozava (WTA-Doppel 41).
Tickets & Übertragung
Es gibt noch Restkarten in allen Preiskategorien. Erhältlich sind
die Tickets (Print at home) über www.adticket.de. Spielbeginn ist am
Sonntag, den 10. Februar um 11.00 Uhr. Alle Matches werden auf dem
Online-Streamingportal DAZN unter www.dazn.com gezeigt. Kommentiert
werden die Matches von Oliver Fassnacht.
Pressekontakt:
Pressestelle Deutscher Tennis Bund e.V.
Hallerstr. 89
20149 Hamburg
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Datum: 09.02.2019 - 18:45 Uhr
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