DEG: Mit 1,9 Mrd. EUR Neugeschäft neuer Höchstwert
ID: 1697088
- Mehr Zusagen für Investitionen in Afrika
- Deutsches Geschäft stabil auf hohem Niveau
- Neue Angebote für Unternehmen in Entwicklungsländern
2018 hat die DEG - Deutsche Investitions- und
Entwicklungsgesellschaft mbH ihren erfolgreichen Weg fortgesetzt: Sie
sagte mit 1,9 Mrd. EUR für die Finanzierung privater Investitionen in
Entwicklungs- und Schwellenländern einen neuen Höchstwert zu (2017:
1,6 Mrd. EUR). Mit den DEG-Zusagen 2018 werden unternehmerische
Investitionen in Höhe von insgesamt 9,8 Mrd. EUR ermöglicht. Das
DEG-Portfolio wuchs auf 8,4 Mrd. EUR.
"Unser Geschäft verlief im letzten Jahr dynamisch. Besonders
erfreulich ist die Entwicklung in Afrika: Die Eigenmittel-Zusagen
erreichten mit 438 Mio. EUR eine neue Bestmarke, dazu kamen 14 Mio.
EUR über Förderprogramme. Weitere 91 Mio. EUR konnten von Partnern
mobilisiert werden", sagte Christiane Laibach, Sprecherin der
DEG-Geschäftsführung. Die DEG engagiert sich dort gezielt, um
unternehmerische Initiative voran zu bringen und Perspektiven für die
junge, wachsende Bevölkerung zu schaffen. "Unsere Bestandskunden in
Afrika beschäftigen mehr als 550.000 Menschen und erwirtschaften
darüber hinaus ein lokales Einkommen von 28 Mrd. EUR jährlich",
betonte Laibach.
Einen Schwerpunkt bildeten 2018 erneut Finanzierungen für kleine
und mittlere Unternehmen (KMU) mit 967 Mio. EUR. Damit trug die DEG
dazu bei, das in vielen Entwicklungsländern für KMU unzureichende
Angebot an langfristigen Finanzierungen zu verbessern. Auch deutsche
Unternehmen sind eine wichtige Kundengruppe der DEG. Das Neugeschäft
insgesamt lag mit 456 Mio. EUR auf dem hohen Niveau des Vorjahres
(465 Mio. EUR). Neben Darlehen und Beteiligungen für deutsche
Unternehmen zählen dazu auch Finanzierungen für lokale Unternehmen,
die etwa deutsche Komponenten erwerben. Darüber hinaus konnten Mittel
über Dritte, etwa deutsche institutionelle Investoren, mobilisiert
werden.
Ihr 2017 mit lokalen Partnerbanken und Auslandshandelskammern
initiiertes Instrument für deutsche Unternehmen und ihre lokalen
Handelspartner, den "German Desk - Financial Support and Solutions",
hat die DEG weiter ausgebaut. 2018 eröffnete sie einen German Desk in
Bangladesch, am 11. Februar 2019 folgte einer in Ghana. "Die Resonanz
ist an allen Standorten ermutigend. Rund 60 Finanzierungen konnten
bisher realisiert werden", so Laibach.
Für Vorhaben, die den Klima- und Umweltschutz fördern, stellte die
DEG 2018 insgesamt 641 Mio. EUR bereit. Dazu gehörte etwa die
Finanzierung des mit deutschem Know-how errichteten größten
Solarparks der Karibik. Regional betrachtet waren 2018 mit 579 Mio.
EUR die meisten Finanzierungen für Lateinamerika bestimmt. Bei den
Branchen lagen erneut der Finanzsektor sowie Infrastruktur vorn.
Ergänzend zu ihren Finanzierungen aus Eigenmitteln bietet die DEG
Beratungsleistungen und Förderprogramme an. So ermöglicht sie etwa
Begleitmaßnahmen, die die Entwicklungswirkungen in mitfinanzierten
Vorhaben weiter erhöhen, Machbarkeitsstudien und Pilotvorhaben. Zu
den 2018 kofinanzierten Maßnahmen zählt eine Ausbildungsinitiative
mit der deutschen Knauf International GmbH, die acht
Trockenbau-Schulungszentren in sechs afrikanischen Ländern zum Ziel
hat. Mit "Africa Connect" entsteht aktuell ein neues Programm. Es
wird Förderfinanzierungen in Höhe von bis zu 4 Mio. EUR für deutsche
Mittelständler bieten.
Die DEG erwartet 2019 ein Neugeschäft auf dem Niveau des
Vorjahres. "Auch in diesem Jahr wollen wir weitere innovative Ideen
in die Tat umsetzen. So wollen wir etwa mehr
Lokalwährungsfinanzierungen anbieten, in Digitalisierung investieren
und innovative Geschäftsmodelle gezielt fördern", so
DEG-Geschäftsführerin Christiane Laibach.
Pressekontakt:
Anja Strautz
Tel.: +49 221 4986 1474
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Datum: 15.02.2019 - 11:25 Uhr
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