Neue Westfälische (Bielefeld): Landarztquote bei den Medizin-Studienplätzen in NRW
Nur ein Anfang
Lothar Schmalen, Düsseldorf
ID: 1697773
älter als 55 Jahre. Ihr berufliches Ende ist also absehbar. Schon
jetzt sind 649 Hausarztsitze nicht besetzt. Der Mangel an Hausärzten
- vor allem auf dem Lande - wird also in den nächsten Jahren
zunehmen. Das ist so sicher wie das "Amen" in der Kirche, würde der
gläubige Katholik Karl-Josef Laumann, zurzeit Gesundheitsminister in
NRW, sagen. Insofern ist die Landarztquote, die der Minister mit der
ihm eigenen Beharrlichkeit durchboxt, kein schnelles Allheilmittel.
Denn ihre Wirkung ist eher langfristig zu sehen. Bis die ersten
Quoten-Landärzte in den Dörfern angekommen sind, werden zehn Jahre
vergehen. Natürlich ist es das A und O, die Zahl der
Medizin-Studienplätze in NRW zu erhöhen. Es kann schließlich kein
Dauerzustand sein, dass in NRW 2.000 Ärzte in einem Jahr fertig
werden und außerdem noch 1.500 Ärzte aus dem Ausland geholt werden
müssen. Das alles macht deutlich, von welch herausragender Bedeutung
die Gründung der neuen Medizinischen Fakultät in Bielefeld mit ihren
300 zusätzlichen Studienplätzen ist. Laumann ist in einem Punkt
zuzustimmen. Der Ärztemangel in NRW zeichnet sich schon seit langem
ab. Es war unverantwortlich, ihm nicht schon viel früher zu Leibe zu
rücken.
Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de
Original-Content von: Neue Westfälische (Bielefeld), übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 19.02.2019 - 20:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1697773
Anzahl Zeichen: 1636
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 673 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue Westfälische (Bielefeld): Landarztquote bei den Medizin-Studienplätzen in NRW
Nur ein Anfang
Lothar Schmalen, Düsseldorf"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Westf (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Den Gewerkschaften droht eine Spaltung wegen der Gaspreis-Bremse. Der IGBCE-Vorsitzende Michael Vassiliadis wirft seinem Amtskollegen bei Verdi, Frank Werneke, wegen dessen Sondervotum zur Gas-Krise eine Beschädigung der deutschen Gewerkschaften vor. Werneke fördere ohne Not und wider besseres W
Gewerkschaften gespaltenüber Gaspreis-Bremse: IGBCE-Chef Vassiliadis droht Verdi-Vorsitzendem Werneke ...
Den Gewerkschaften droht eine Spaltung wegen der Gaspreis-Bremse. Der IGBCE-Vorsitzende Michael Vassiliadis wirft seinem Amtskollegen bei Verdi, Frank Werneke, wegen dessen Sondervotum zur Gas-Krise eine Beschädigung der deutschen Gewerkschaften vor. Werneke fördere ohne Not und wider besseres W
Energiekrise: NRW will mehr Biogas produzieren ...
Düsseldorf. Die schwarz-grüne NRW-Landesregierung setzt im Zuge der Energiekrise auf die verstärkte Produktion von Biogas. Wirtschafts- und Energieministerin Mona Neubaur (Grüne) sieht in der Ausweitung der Biogasproduktion ein "notwendiges Instrument", um der aktuellen Energie-Knapp
Weitere Mitteilungen von Neue Westf
Mitteldeutsche Zeitung: Politik/Medien Rundfunkrat kritisiert ARD-"Framing-Manual" - Minister warnt ARD ...
Stefan Gebhardt, Mitglied im MDR-Rundfunkrat und ARD-Programmbeirat, hat das "Framing Manual" der ARD scharf kritisiert. Die ARD tue in jüngster Zeit viel dafür, dass man sie heftig kritisieren müsse, sagte der sachsen-anhaltische Linken-Landtagsabgeordnete der in Halle erscheinende
Das Erste, Mittwoch, 20. Februar 2019, 5.30 - 9.00 Uhr Gäste im ARD-Morgenmagazin ...
7.05 Uhr, Julia Klöckner, CDU, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Thema: Lebensmittelverschwendung Pressekontakt: Weitere Informationen unter www.ard-morgenmagazin.de Redaktion: Martin Hövel Kontakt: WDR Presse und Information, wdrpressedesk@wdr.de, Tel
Mitteldeutsche Zeitung: zu Bernie Sanders ...
Dass ein 77-jähriger weißer Mann der geeignete Kandidat für eine Partei ist, die vor allem bei weiblichen und schwarzen Wählern punkten muss, kann man gleichwohl bezweifeln. Noch weniger scheint der polarisierende Politiker geeignet, als möglicher Präsident das tief gespaltene Land zu eine
Mitteldeutsche Zeitung: zu Huawei und 5G ...
Ex-BND-Präsident Gerhard Schindler warnte, wenn das chinesische Unternehmen Huawei an der Einführung des neuen Mobilfunkstandards beteiligt werde, dann sei es perspektivisch sogar in der Lage, das deutsche Netz lahm zu legen. Das deutsche Netz lahmzulegen würde bedeuten, die gesamte öffentli




