Kevin A. Rausch – Junge Kunst aus Österreich in Berlin
ID: 1701525
Unter dem Titel ‚Nichts kommt von Nachts‘ zeigt die Galerie Köppe Contemporary vom 21. März bis 30. April Gemälde und Papierarbeiten des figurativen Malers, Objektkünstlers und Filmemacher Kevin A. Rausch aus Österreich.
Unter dem Titel ‚Nichts kommt von Nachts‘ zeigt die Galerie Köppe Contemporary vom 21. März bis 30. April Gemälde und Papierarbeiten des figurativen Malers, Objektkünstlers und Filmemacher Kevin A. Rausch aus Österreich.
Kevin A. Rausch, 1980 in Wolfsberg (Kärnten) geboren und heute in Wien lebend, ist ein exponierter, internationaler Repräsentant der jungen österreichischen Künstlergeneration. Seine Bilder entstehen in einem Mix von Spontaneität, Kalkül und Experiment. Sie sind charakterisiert durch eine spannungsvolle expressive Ästhetik zwischen Realismus und Abstraktion.
Die Kunst von Kevin A. Rausch speist sich aus vielen Inspirationsquellen, Rausch setzt auf die Mischung vieler Einflüsse. Übergänge zwischen ‚High and Low‘ sind charakteristisch. Der rasante Mix seiner Bildsprache aus Kunst, Underground, Street Art und Gestaltelementen des Punks lässt Bezüge zur jungen Protestkultur erkennen
Sein Malprozess sei, wie Rausch einmal sagte, „ein Zumalen, Aufmalen, Wegmalen, Drübermalen und Auf- und Abtragen!“. Rauschs Bilder sind „Sedimentationen von Materialität!“, formulierte der österreichische Kunsthistoriker Florian Steiniger. Und tatsächlich wirken manche Bilder so, als ob aus den Tiefenschichten eine andere Dimension ins Bewußtsein dringt – oder als ob unter Malschichten Erinnerungsspuren an die Oberfläche hervortreten, gleich rätselhaften archäologischen Artefakten aus einer vergangenen Zeit.
Manchmal blitzt in den Motiven des Künstlers ein überwirklicher Zustand auf. Der Maler inszeniert solche „arkadischen“ Motive geradezu lyrisch. In diesen Bildern erscheint die Natur als ein Ort der Geborgenheit und des Glücks. Man könnte meinen, vor den Urzuständen einer Natur zu stehen, mit der der Mensch harmonisch verbunden ist und die ihn aufhebt. Doch Kevin A. Rausch beschwört keine tradierten Stimmungsbilder. Er deutet evident brisante Verhältnisse an. Überhaupt, da wo sie vorkommen in der Motivwelt des Malers, da werden stimmungsvoll-poetische Szenerien gleich wieder irritiert – Skepsis, Wut und Trauer über die Verhältnisse scheinen in manchen Motiven hart eingeschrieben.
„Wir werden mit teils betörenden, teils melancholischen aber auch irritierenden Bildern konfrontiert (…). Die Menschen in den Bildern des Malers spielen ein nicht ganz ungefährliches Spiel. Sie leben in einer Welt, in der alles unbewältigt ist. Alles scheint auf der Kippe zu stehen“, schrieb die Kunstkritikerin Barbara Baum.
Vernissage: 21.03.2019 / 19 h
Ausstellung: 22.03.-30.04.2019Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Datum: 04.03.2019 - 16:12 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1701525
Anzahl Zeichen: 2944
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Dr. Wolfgang Köppe
Stadt:
Berlin
Telefon: 0308255443
Kategorie:
Kunst und Kultur
Meldungsart: Produktankündigung
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 05.03.2019
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