Regisseurin Doris Dörrie: Warum man seine Dämonen zum Teetrinken einladen sollte (FOTO)
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(ots) -
Die deutsche Filmregisseurin Doris Dörrie ("Männer") glaubt, dass
man den Tod nicht aus dem Leben ausschließen darf. "Man sollte nicht
vor ihm davonlaufen, weil er sowieso schneller ist als man selbst.
(...) Es ist besser, sich umzudrehen und ihm ins Gesicht zu schauen."
Wie es war, mit 40 Witwe zu werden, daran erinnert sich die heute
64-Jährige in der aktuellen BRIGITTE WOMAN (jetzt im Handel). "Allein
schon dieses Wort hat mich sehr einsam gemacht. (...) Und als ich
wieder zurückkam aus dieser tiefen, traurigen Zeit, hat mich das
alles nicht mehr interessiert, Altsein, Jungsein. (...) Ich war von
da an immer nur froh, dass ich überhaupt älter werden darf. Und ich
war sehr froh, dass ich 60 werden durfte."
Dass man Standardängste wie die vor Krankheit, Armut, Verlust,
Alter oder Tod lieber "auf einen Tee einladen" sollte, ist das Thema
ihres neuen Films "Kirschblüten & Dämonen" (Kinostart: 7. März): "Ich
glaube, dass Dämonen eine Gemeinsamkeit haben - dass sie immer größer
werden, wenn man sie nicht beachtet. Es kostet wirklich Mut, stehen
zu bleiben und sie anzuschauen." Aber nur so, sagt Doris Dörrie in
BRIGITTE WOMAN, würde der Weg frei werden für etwas Neues.
Pressekontakt:
Tamara Kieserg
PR/Kommunikation BRIGITTE WOMAN
Gruner + Jahr GmbH
Tel: +49 (0) 40 / 37 03 - 55 50
E-Mail: kieserg.tamara@guj.de
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Datum: 06.03.2019 - 10:25 Uhr
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