Cyberbetrügern mit Online-Markenschutz entgegnen
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Marken werden heute von allen Seiten bedroht: Sei es durch Produktfälschungen auf Online-Marktplätzen, durch Produktpiraten in Social-Media-Kanälen oder neueste Betrügermaschen aus dem Dark Web. Doch auch der Online-Markenschutz entwickelt sich weiter – mithilfe neuer Technologien.
Stefan Moritz, Regional Director Central Europe, MarkMonitor(firmenpresse) - Markenunternehmen werden ihre Marken in Zukunft anders schützen als bisher. Das ergab unsere aktuelle MarkMonitor-Studie The Future of Online Brand Protection — Threats, Trends and Business Impact. Hierzu haben wir 600 Marketing-Entscheider aus fünf Ländern quer über alle Branchen zu ihren Erfahrungen und Erwartungen in Bezug auf Online-Markenschutz befragt. 80 Prozent davon sind sich einig: Aktuelle und kommende Cyber-Bedrohungen werden den Markenschutz verändern. Zwei Dritten sind der Meinung, dass die wachsende Bedeutung von Cyber-Sicherheit in ihrem Unternehmen zu einem steigenden Bewusstsein für Online-Markenschutz führe.
Unterstützung kommt durch neue Technologien
Ein Wandel zeigt sich auch in der Budgetvergabe für den Online-Markenschutz. Unternehmen haben erkannt, dass sie nicht hinter den neuesten Betrugsmaschen hinterherhinken dürfen. Vielmehr machen sie sich die neuen Technologien zu ihrem Schutz und dem ihrer Kunden selbst zueigen. So möchte knapp ein Viertel der Befragten ihr Budget hauptsächlich für neue Technologien verwenden. Bereits 85 Prozent der Marken vertrauen auf durch künstliche Intelligenz (39 Prozent), Big Data (37 Prozent) und maschinelles Lernen (33 Prozent) gestützte Schutzmaßnahmen. Online-Markenschutz-Lösungen mithilfe dieser neuen Technologien die Bedrohungslandschaft effizienter überwachen.
Weitere 25 Prozent beziehen das Dark Web in ihre Online-Markenschutz-Strategie mit ein. Dieses ist nicht nur ein Schwarzmarkt für physische Güter und Dienstleistungen, sondern auch für vertrauliche Daten sowie geistiges Eigentum. Werden diese immateriellen Werte wie Logos, Slogans oder Namen von Produktpiraten gekapert, kann das einer Marke erheblich schaden. Zwar ist das Dark Web keine Neuheit an sich. Es aktiv auf Bedrohungen hin zu überwachen allerdings schon. Ein proaktives Monitoring des Dark Webs erlaubt es, Risiken zu minimieren und Bedrohungen rasch zu neutralisieren.
Der Kunde ist König – auch bei der Sicherheit
Eine weitere zentrale Erkenntnis der Studie ist, dass Unternehmen in Sachen Sicherheit den Kunden ins Zentrum ihrer Bemühungen stellen. So gaben 46 Prozent der Befragten an, die Sicherheit der Verbraucher stünde im Fokus ihrer Online-Markenschutz-Strategie, während 84 Prozent das Verhalten der Konsumenten als einen wichtigen Faktor bei ihrer strategischen Ausrichtung nannten.
Der Online-Markenschutz wird so zu einem nützlichen Tool zum Erhalt der guten Beziehung zu dem Kunden. Denn: Betrug oder Missbrauch können einen schweren Imageschaden nach sich ziehen, dem Vertrauen der Kunden und letztendlich auch dem Profit des Unternehmens schaden.
Fazit: Neue Strategien, neue Technologien
Die Bedrohungslandschaft im Netz unterliegt einem dynamischen Wandel. Produktpiraten und Markenfälscher agieren mit immer ausgefeilteren Machenschaften – sehr zum Leidwesen von Markeninhabern. Aber: Wo sich die Bedrohungen weiterentwickeln, so auch die Gegenmaßnahmen. Unternehmen reagieren mittels neuer technologischer Online-Markenschutz-Lösungen auf die sich verändernden Risiken und Bedrohungen. Um den Cyber-Kriminellen einen Schritt voraus zu sein, werden sie im kommenden Jahr ihrer Online-Markenschutz-Strategie mehr Beachtung schenken und die Tools anpassen – immer auch zum Wohl ihrer Kunden.
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Datum: 29.03.2019 - 11:11 Uhr
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