Poliermaschinen im GTÜ-Test: Hochglanz für matte Autolacke (FOTO)
ID: 1711478

(ots) -
Acht Rotationsmaschinen zwischen 48 und 178 Euro im
Praxisvergleich
Poliermaschinen sorgen für neuen Glanz auf matten Autolacken. Gute
Ergebnisse liefern aber nur effiziente und meist höherpreisige
Geräte, wie der Praxistest von GTÜ und Auto Bild zeigt. Acht Geräte
von 48 bis 178 Euro mussten ihr Können unter Beweis stellen.
Testsieger im Praxisvergleich wurde die Rotationsmaschine 7PM05
von Kunzer (139,95 EUR). Mit Bestwerten in den Disziplinen Anwendung
und Wirkung erhielt das Gerät von den GTÜ-Experten als einziges das
Prädikat "sehr empfehlenswert" (siehe Ergebnistabelle). Auf den
Plätze zwei und drei mit der Note "empfehlenswert" landeten die
beiden fast punktgleichen Polierer SPTA 150 (119,99 EUR) und Krauss
Superpolish P7 (142,30 EUR). Für die Plätze vier und fünf vergaben
die GTÜ-Testprofis - mit geringen Abstrichen in der Leistung -
ebenfalls das Prädikat "empfehlenswert" und zwar für DeWalt DWP849X
(177,99 EUR) und Einhell CC-PO1100 (48,14 EUR). Auf den Plätzen sechs
und sieben die deutlich "glanzloseren" Rotationspolierer Tectake
400176 (73,99 EUR) und Skil 9955MA (163,97 EUR). Abgeschlagen auf dem
letzten Platz die nur "bedingt empfehlenswerte" Maschine Ferm
AGM1084P (70,30 EUR), die in Handhabung und Wirkung nicht überzeugen
konnte.
So hat die GTÜ getestet
Testobjekt war ein polierbedürftiger Skoda Yeti mit schwarzem
Lack, den die Kandidaten mit Hilfe der Politur A1 Speed Polish von
Dr. Wack wieder auf Hochglanz bringen sollten. Ein Spitzenprodukt für
die Fahrzeugpflege, das von Profis wie Amateuren gleichermaßen als
besonders effiziente Autopolitur geschätzt wird.
Der GTÜ-Poliermaschinentest umfasste insgesamt zwölf
Einzelwertungen in den vier großen Kapiteln Ausstattung, Anwendung,
Wirkung und Preis. Dabei leisteten sich einzelne Polierer vermeidbare
Schwächen bereits in der Bedienungsanleitung. So lieferten SPTA,
Krauss und Ferm keine oder fast keine Hinweise darauf, wie man
richtig polieren sollte. Obwohl besonders der laienhafte Umgang mit
Rotationsmaschinen mehr Schaden als Nutzen anrichten kann.
Elektro-Poliergeräte sollten für effektives Arbeiten an der
Fahrzeugkarosserie über ausreichend lange Kabel verfügen, ohne dass
störende Verlängerungskabel benutzt werden müssen. Bis auf Einhell
mit zu kurzen 2,10 Meter liefern alle anderen Geräte Längen von vier
bis fünf Meter.
Für ein gutes Polierergebnis kommt es unter anderem darauf an, die
Drehzahl einerseits variieren zu können. Andererseits sollte die
Drehzahl auch bei druckvollem Arbeiten konstant bleiben. Das
schafften zur Zufriedenheit nur die drei Besten im Test, nämlich
Kunzer, SPTA und Krauss, die auch bei Anlaufverhalten und Laufruhe
punkten konnten.
Die Wirkungsprüfung entscheidet letztendlich darüber, wie
gleichmäßig und klar die Poliergeräte den Lack des Testfahrzeugs auf
Hochglanz bringen. Hier kommt neben der subjektiven Beurteilung nach
Augenschein ein spezielles optisches Messgerät zum Einsatz, mit dem
sich Glanzgrad und Glanzschleier bestimmen lassen. Wirklich gute
Leistungen bescheinigten die GTÜ-Tester hier nur Kunzer, DeWalt, SPTA
und Krauss. Ferm, Skil und Tectake zeigten hier hingegen deutliche
Schwächen.
Fazit: Gute Leistung bei überschaubaren Kosten heißt die Formel,
mit der sich Kunzer 7PM05 den verdienten Gesamtsieg des
Vergleichstests holte.
Pressekontakt:
GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung mbH
Frank Reichert · Leiter Unternehmenskommunikation
Fon: 0711 97676-620 · Fax: 0711 97676-609
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Datum: 04.04.2019 - 11:00 Uhr
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