BLM-Präsident Siegfried Schneider und Medienminister Dr. Florian Herrmann starten DAB+-Regelbetrieb im Allgäu / Die Region Voralpenland folgt im Sommer
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private Digitalradio-Programme neu ausgestrahlt. Mit dem Start des
DAB+-Regelbetriebs geht nun auch das Allgäu auf Sendung.
BLM-Präsident Siegfried Schneider, Medienminister Dr. Florian
Herrmann und die Allgäuer Landtagsabgeordnete Angelika Schorer
drückten vor zahlreichen Gästen aus Politik und Medien in Kempten in
den Räumen von Allgäu digital den Startknopf für die Übertragung der
Lokalprogramme RSA, AllgäuHIT, Galaxy Allgäu, rt.1 Südschwaben, Griaß
di Allgäu und Allgäuer Heimatmelodie. Dazu kommt das landesweite
Programm Arabella Kult. Die Programme werden zunächst vom Grünten und
einer Sendeanlage in Memmingen verbreitet, bevor im Laufe des Jahres
mit Markt Wald und Pfronten zwei weitere Sender hinzukommen. Ergänzt
wurde der Start von DAB+ im Allgäu durch eine symbolische
Stabübergabe vom Allgäu ans Voralpenland, wo ab Sommer ebenfalls die
lokalen UKW-Programme über DAB+ verbreitet werden. Damit wird Bayern
ab 2020 das erste Bundesland sein, in dem alle lokalen UKW-Programme
auch in DAB+ ausgestrahlt werden.
BLM Präsident Schneider bedankte sich in seiner Begrüßung bei
Medienminister Dr. Florian Herrmann für die Unterstützung der Sender
beim Upgrade auf die digitale Radiotechnik: "Seit 2017 gestalten wir
Betrieb und Nutzung der DAB-Netze in Bayern neu. Die Landeszentrale
rollt ihr DAB+-Konzept aus und bringt damit die Digitalisierung des
Radios in ganz Bayern auf den Weg. Mit kräftigen Zuschüssen
ermöglichen es Freistaat und BLM dabei lokalen und regionalen
Sendern, ihr Programm digital auszustrahlen. So sind im Allgäu zum
Start bereits sieben Programme digital auf Sendung, in den kommenden
Monaten wird weiter ausgebaut. Damit bleibt Radio auch in Zukunft
hoch attraktiv für die Hörerinnen und Hörer und eine wichtige Säule
des Medienstandorts."
Medienminister Dr. Florian Herrmann sagte: "Digitalradio ist die
Zukunft des Radios. DAB+ bringt viele Vorteile: mehr Programm, mehr
Vielfalt, bessere Klangqualität und besserer Empfang gerade in
bergigen Regionen wie dem Allgäu. Deshalb hat Bayern von Anfang an
auf Digitalradio gesetzt. Bayern ist in Deutschland der Vorreiter bei
der Digitalisierung des Radios. 2020 werden wir in ganz Deutschland
die ersten sein, die landesweit alle Programme auch über DAB+
anbieten können - mit vielen Vorteilen für die Hörerinnen und Hörer.
So wird Digitalradio zur Erfolgsgeschichte für alle Regionen und für
unser von regionaler Vielfalt geprägtes Mediensystem."
Die Allgäuer Landtagsabgeordnete Angelika Schorer, die auch
Mitglied im BLM-Medienrat ist, hob besonders hervor, "dass die bisher
durch UKW bedingten Empfangslücken unserer Lokalsender nun dank DAB+
der Vergangenheit angehören. In Punkto Empfangsqualität trägt die
digital terrestrische Verbreitung erheblich dazu bei, dass wir mit
den landes- und bundesweiten Sendern gleichziehen können." Der
Geschäftsführer von RSA Radio, Markus Niessner, sagte: "Wir freuen
uns sehr auf die neuen Herausforderungen, die uns bei DAB+ erwarten.
Gerade für uns im ländlichen Raum bietet sich viel Potenzial in Bezug
auf die Empfangsqualität." Auch Thomas Häuslinger, Geschäftsführer
von Radio AllgäuHIT sieht neue Möglichkeiten für sein Programm: "Für
unser Radioprogramm ist die Verbreitung über DAB+ ein echter
Quantensprung, da wir bisher nur über Kabel und Internet zu empfangen
waren. Nach und nach werden wir deshalb unser Programm konsequent
ausbauen."
Schon längere Erfahrung mit DAB+ hat Mischa Salzmann, u.a.
Geschäftsführer von Radio Bamberg, dessen Programme bereits seit 2017
digital verbreitet werden: "DAB+ ist das Beste, was dem Lokalfunk in
Oberfranken passieren konnte. Damit sind wir technisch auf Augenhöhe
mit den landesweiten Mitbewerbern, sei es Antenne Bayern oder den
Programmen des Bayerischen Rundfunks. Mit DAB+ gewinnen wir sowohl
Hörer als auch Hördauer hinzu."
Auch Bernd Stawiarski, Geschäftsführer von Radio Charivari
Rosenheim, der symbolisch für das Voralpenland den Stab von Markus
Niessner entgegengenommen hatte, sieht die kommende DAB+-Verbreitung
seines Programms positiv: "Die bisher durch UKW bedingten
Empfangslücken unserer Lokalsender werden dank DAB+ geschlossen.
Damit ist eine faire Konkurrenz mit den landes- und bundesweiten
Programmen möglich, auf die wir uns freuen."
Eine Übersicht über alle in Bayern verbreiteten DAB+-Programme
finden Sie hier:
https://www.blm.de/files/pdf2/dab_flyer_web_201904159.pdf
Pressekontakt:
Kontakt:
Dr. Wolfgang Flieger
Bereichsleiter Kommunikation und Medienwirtschaft
Tel.: (089) 638 08-310
wolfgang.flieger@blm.de
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Datum: 16.04.2019 - 11:11 Uhr
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