Mehr IT-Bedrohungen durch Ransomware: James Bond-Methoden ufern immer weiter aus
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diesem Datenrisiko ausgeliefert" - Andreas Schlechter, IT-Experte und
Geschäftsführer der IT-Security-Firma Telonic
Aus den Augen, aus dem Sinn - das hat mancher IT-Verantwortlicher
im Mittelstand über die Bedrohung durch Ransomware gedacht. Die
Realität sieht anders aus, warnt das Bundesamt für Sicherheit in der
Informationstechnik (BSI): "Wir erleben derzeit die massenhafte
Verbreitung von raffinierten Angriffsmethoden durch die Organisierte
Kriminalität, die bis vor einigen Monaten nachrichtendienstlichen
Akteuren vorbehalten waren. Unternehmen sollten auch kleine
IT-Sicherheitsvorfälle ernst nehmen und ihnen konsequent begegnen, da
es sich dabei durchaus auch um vorbereitende Angriffe handeln kann",
sagt BSI-Präsident Arne Schönbohm. Tatsächlich können kleine Angriffe
leicht übersehen werden, geben den Kriminellen jedoch wichtige
Informationen: "Diese winzigen, scheinbar risikoarmen Angriffe,
zeigen sehr genau die Schwachstellen einer Netzwerkinfrastruktur auf.
Die große Attacke erfolgt später, und ist umso erfolgreicher, weil
vorab bereits Subsysteme bei Unternehmen infiziert waren. Der
Mittelstand ist weiter nahezu schutzlos diesem Datenrisiko
ausgeliefert", erklärt Andreas Schlechter, Geschäftsführer des auf
Netzwerksicherheit spezialisierten Unternehmens Telonic
(https://www.telonic.de/).
Risiko: Sub-Infektionen
Vor allem in der produzierenden Branche sind
Netzwerkschnittstellen zwischen Unternehmen keine Seltenheit, und
neben gefälschten Absenderadressen nutzen die Cyberkriminellen auch
andere Tricks, um sich von einem Netzwerk in ein weiteres vorzutasten
und unerkannte Sub-Infektionen auszulösen. "IT-Sicherheit muss zum
neuen Made in Germany in der Digitalisierung werden", fordert
BSI-Chef Schönbohm. "Diese Initiative unterstützen wir komplett",
kommentiert Andreas Schlechter von Telonic. Das Unternehmen setzt
dazu Sicherheitsmechanismen bestehend aus Software und Manpower ein.
Erst jüngst wurde das eigene
Informations-Sicherheits-Management-System gemäß der ISO/IEC 27001
(https://de.wikipedia.org/wiki/ISO/IEC_27001) zertifiziert und bietet
so das höchste Sicherheitsniveau, das derzeit für Netzwerkbetreiber
in der Überwachung der IT-Infrastruktur möglich ist. Damit bietet
Telonic einen LifeLine-Service, mit dem über Fernüberwachung
Netzwerkinfrastrukturen rund um die Uhr auf Störungen oder
Bedrohungen überwacht werden. Denn im Ernstfall zählt jede Minute.
Höhere Lösegeldforderungen
Die aktuellen Angriffe laufen laut BSI meist nach ähnlichem Muster
ab: Mittels einer breit angelegten Spam-Kampagne mit beispielsweise
"Emotet" verschaffen sich die Angreifer zunächst Zugang zu einzelnen
Netzwerken und erforschen dann manuell Netzwerk und Systeme der
Betroffenen. Backups werden dabei manipuliert oder gelöscht, und die
Angreifer sind in der Lage, durch das aufwändige und gezielte
Vorgehen im Vergleich zu ungezielten Kampagnen deutlich höhere
Lösegeldforderungen in Form einer Bitcoin-Zahlung zu stellen. Neben
Emotet ist aktuell auch "GandCrab" im Einsatz der aggressiven Hacker,
die sich mittlerweile auch IT-Dienstleister als Opfer suchen. Ziel
ist hier die Infiltration der Kundennetzwerke. "Die strengen Vorgaben
der ISO-Zertifizierung beziehen sich sowohl auf unsere Kundenprojekte
wie auch unser eigenes Netzwerk. Mit unserem SNOC (Security Network
Operations Center) machen wir es sehr schwer für Cyberkriminelle",
sagt Andreas Schlechter von Telonic. Internationale Kooperationen mit
führenden Sicherheits- und Netzwerkunternehmen verhelfen dem
Unternehmen mit Hauptsitz in Köln zudem zu einer Vorreiterrolle in
der Cybersicherheit.
Die Telonic GmbH (www.telonic.de) ist Ihr erster Ansprechpartner
als Systemhaus für Netzwerk und Security in Deutschland. Seit der
Gründung 1979 ist das Unternehmen in Familienbesitz und betreut
Kunden in zahlreichen Branchen - von Verwaltung, Industrie und
Logistik über Bank- und Finanzwesen bis zu Konzernen aus der
Energieversorgung. Durch den klaren Fokus auf Netzwerk- und
IT-Sicherheitslösungen verfügt Telonic über zahlreiche Best
Practice-Erfahrungen und agiert als Systemintegrator für führende
Soft-und Hardwarehersteller. Neben der herstellerunabhängigen Analyse
realisiert Telonic die Projekte und sorgt auch für die laufende
Betreuung und anfallende Schulungsmaßnahmen. Mehr als 120 Mitarbeiter
stehen dazu bundesweit den Kunden zur Verfügung.
Weitere Informationen:
Telonic GmbH, Albin-Köbis-Str. 2, D-51147 Köln,
Tel.: +49 2203 9648 0, E-Mail: presse@telonic.de, Web: www.telonic.de
PR-Agentur: euromarcom public relations GmbH, Tel. 0611/973150,
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Datum: 08.05.2019 - 11:45 Uhr
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