Roboter: Zukunft der Pflege?!
ID: 1728703

(ots) -
Anmoderationsvorschlag:
Innovative Strategien für die Zukunft werden dringend gesucht,
wenn es um die Pflege geht. Eine davon wird der pflegenden Roboter
sein. Was spricht für und was gegen die intelligenten Maschinen.
Marco Chwalek hat nachgefragt:
Sprecher: Forschung und Politik setzen große Hoffnung auf den
Einsatz von Robotern bei der Pflege von alten und kranken Menschen.
Auch das Apothekenmagazin Senioren Ratgeber hat sich mit dem Thema
der intelligenten Helfer beschäftigt. Chefredakteurin Claudia Röttger
erklärt uns Näheres:
O-Ton Claudia Röttger: 17 Sekunden
"Der Pflege-Roboter soll eine Hilfe sein für alle Beteiligten und
bestimmte Aufgaben übernehmen. Man erhofft sich dadurch, das
Pflegepersonal zu entlasten. Zurzeit wird die Technik in Heimen
erforscht, aber sie kann natürlich auch zuhause Senioren helfen,
sodass diese zum Beispiel länger selbstständig bleiben."
Sprecher: Das hört sich doch erfolgsversprechend an. Welche
Arbeiten können Roboter übernehmen, um das Pflegepersonal zu
entlasten?
O-Ton Claudia Röttger: 16 Sekunden
"Bestimmte Roboter können zum Beispiel Zeitungsartikel vorlesen,
Lieder singen oder übers Wetter berichten. Vorlesen ist für die
Stimme einer Pflegekraft aber zum Beispiel oft sehr anstrengend, wenn
die Pflegebedürftigen schwerhörig sind. Roboter kümmert das nicht,
sie bleiben gleichbleibend laut und werden nicht heiser."
Sprecher: Wo gibt es beim Einsatz von Pflege-Robotern noch
Probleme?
O-Ton Claudia Röttger: 17 Sekunden
"Die intelligenten Helfer stoßen an ihre Grenzen, wenn es darum
geht, einen Menschen zu pflegen, solche Tätigkeiten sind einfach zu
anspruchsvoll. Es wird dann auch problematisch, wenn die Technik an
die Stelle der persönlichen Zuwendung treten soll. Während alles, was
die Pflege erleichtert, etwa beim Transport, sehr willkommen ist."
Abmoderationsvorschlag:
Ob ein Roboter wie ein Plüschtier aussieht oder wie eine große
Puppe, wichtig ist, dass auf die Tätigkeiten der künstlichen Helfer
zu 100 Prozent Verlass sein muss, berichtet der Senioren Ratgeber.
Pressekontakt:
Katharina Neff-Neudert
Tel. 089 / 744 33 360
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: presse@wortundbildverlag.de
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Datum: 13.06.2019 - 04:15 Uhr
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