Kein Tropfen auf den heißen Stein - Tu was gegen Wassermangel (AUDIO)
ID: 1730937
Anmoderationsvorschlag:
Erinnern Sie sich noch an den Supersommer 2018? In einigen
Regionen hat es monatelang so gut wie gar nicht geregnet. Wälder und
Felder standen in Flammen, die Stauseen waren mancherorts fast leer
und in vielen Gärten sind Rasenflächen verbrannt. Wegen des
Klimawandels müssen wir wohl künftig immer öfter mit solchen Dürren
rechnen. Lebensbedrohlich wird es für uns aber wahrscheinlich nicht
werden, denn wir können ja einfach den Wasserhahn aufdrehen und schon
haben wir sauberes Wasser. In vielen Ländern der Welt ist das
allerdings nicht so. Helke Michael berichtet.
Sprecherin: Wasser ist die Grundlage allen Lebens und jeder Mensch
hat laut Vereinten Nationen das Recht auf Zugang zu sauberem
Trinkwasser. In vielen Regionen der Welt ist das allerdings immer
noch ein Wunschtraum.
O-Ton 1 (Fabian Nolde, 16 Sek.): "Wasserarmut ist im Nahen Osten
ein Problem, in Ländern wie Irak und Jordanien, in der Sahelzone.
Länder wie Mali, Niger und Sudan sind betroffen. Hier müssen
Menschen, besonders Frauen und junge Mädchen, oft stundenlang jeden
Tag Wasser holen - und das ist wirklich Knochenarbeit."
Sprecherin: Sagt der Wasserprojekt-Koordinator der
Hilfsorganisation "HELP - Hilfe zur Selbsthilfe" Fabian Nolde. Dazu
kommt, dass das Wasser oft mit Bakterien, Viren und Parasiten stark
verunreinigt ist.
O-Ton 2 (Fabian Nolde, 12 Sek.): "Also es ist tatsächlich
gefährlich, dieses Wasser zu nutzen. In einigen Dörfern des Südsudans
sind tatsächlich 70 Prozent der Schüler mit wasserübertragenen
Parasiten infiziert. Die Folgen können im restlichen Leben wirklich
dramatisch sein und zu starken Behinderungen führen."
Sprecherin: Deshalb arbeitet HELP weltweit verstärkt daran, den
Menschen einen Zugang zu sauberem Trinkwasser zu verschaffen.
O-Ton 3 (Fabian Nolde, 16 Sek.): "So haben wir im Südsudan seit
2016 zum Beispiel 115.000 Menschen durch Brunnenbau und -reparatur
mit Trinkwasser versorgt. Wir setzen dabei auf umweltfreundliche
Technologie, die vor Ort lokal betreut, gewartet und repariert werden
kann."
Sprecherin: Außerdem werden Sanitäranlagen gebaut,
Hygieneschulungen durchgeführt und nachhaltige Klimaschutz-Konzepte
umgesetzt.
O-Ton 4 (Fabian Nolde, 00 Sek.): "In Ländern wie Jordanien zum
Beispiel setzen wir auf sogenanntes 'Urban Gardening', durch das sich
die städtische Bevölkerung selbst versorgen kann mit Gemüse und
Früchten. Vorteil hierbei sind vor allem kürzere Transportwege,
weniger CO2-Ausstoß, Nutzung von Regenwasser als Ressource und
wassereffiziente Anbaumethoden."
Abmoderationsvorschlag:
Wie Sie mit einer Spende den Kampf gegen die Wasserknappheit und
das Menschrecht auf sauberes Trinkwasser unterstützen können,
erfahren Sie im Internet unter www.help-ev.de.
Pressekontakt:
Help - Hilfe zur Selbsthilfe e.V.
Reuterstraße 159
53113 Bonn
Tel.: 0228 91529 -13
Mob.: 0173 2790 438
Fax: 0228 91529 -99
E-Mail: schiller@help-ev.de
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Datum: 21.06.2019 - 09:00 Uhr
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