forsa-Studie zur Altersvorsorge: Jeder Vierte bangt um finanzielle Situation der Eltern (FOTO)
ID: 1733784

(ots) -
Reicht das Geld im Alter? Diese Frage beschäftigt nicht nur die
Elterngeneration. Auch deren Kinder machen sich Gedanken darüber, ob
Mutter und Vater im Ruhestand genug zum Leben haben bzw. haben
werden. Wie eine forsa-Umfrage im Auftrag von RaboDirect zeigt, sorgt
sich jeder vierte Deutsche (27 %) um die finanzielle Situation der
Eltern ab Eintritt ins Rentenalter. Vor allem die 20- bis 29-Jährigen
(43 %) hegen Zweifel, dass den beiden dann genug Mittel bleiben. Zehn
Prozent von ihnen legen deshalb hin und wieder Geld für sie zur
Seite.
Familiäre Solidarität ist in Deutschland gefragt. 22 Prozent der
Nachkommen rechnen fest damit, ihre Eltern im Rentenalter finanziell
zu unterstützen, oder tun dies bereits. Vor allem gilt das für junge
Leute. So trifft das für 36 Prozent der 20- bis 29-Jährigen zu. Unter
den 14- bis 19-Jährigen sind es sogar 41 Prozent. Andererseits geht
knapp die Hälfte der Befragten (48 %) davon aus, dass ihre Eltern
keine finanzielle Unterstützung von ihnen in Anspruch nehmen würden
beziehungsweise genommen hätten.
Nur wenige Eltern erwarten finanzielle Hilfe von ihren Kindern.
Eltern, die ebenfalls im Rahmen der RaboDirect Sparstudie zum
Thema Fürsorge Stellung nahmen, stehen dem Thema etwas
differenzierter gegenüber: Für 63 Prozent der Befragten mit eigenen
Kindern ist eine finanzielle Unterstützung durch ihren Nachwuchs -
auch in Zukunft - "undenkbar". Ähnlich viele (61 %) sagen allerdings,
dass sie ungern darauf zurückgreifen, aber keine andere Wahl haben,
beziehungsweise nur dann darauf zurückgreifen würden, wenn sie keine
andere Wahl hätten. Eine knappe Mehrheit von 51 Prozent der Eltern
hofft, dass ihre Sprösslinge ihnen unter die Arme greifen würden,
sofern es nötig ist beziehungsweise wäre. Dass sie das erwarten,
geben jedoch nur 19 Prozent an.
Elternunterhalt gesetzlich vorgeschrieben.
Übrigens sind nach Paragraf 1601 des Bürgerlichen Gesetzbuchs
(BGB) "Verwandte in gerader Linie", also Eltern und ihre Nachkommen,
verpflichtet, einander Unterhalt zu gewähren. Im Rahmen ihrer
finanziellen Möglichkeiten müssen Söhne und Töchter also den
Lebensbedarf der Eltern durch Unterhaltszahlungen sichern.
Die Details der forsa-Studienergebnisse schicken wir auf Anfrage
gerne zu. Einfach eine E-Mail an RaboDirectMarketing@rabobank.com
senden.
Hinweis: Für die repräsentative forsa-Erhebung wurden im Auftrag
von RaboDirect Deutschland zwischen dem 23. Januar und 6. Februar
2019 insgesamt 1.207 Personen befragt. Die Ergebnisse sind unter der
Quellenangabe "forsa/RaboDirect Deutschland" frei zur
Veröffentlichung.
Über RaboDirect Deutschland
RaboDirect Deutschland ist ein Geschäftsbereich der deutschen
Zweigniederlassung der Coöperatieve Rabobank U.A., einer
holländischen Bankengruppe mit Sitz in Frankfurt am Main. Das
Direktbankgeschäft wurde im Juni 2012 als neuer Geschäftsbereich der
Zweigniederlassung Frankfurt gegründet und ist auf Sparprodukte für
Privatkunden spezialisiert. Im Firmenkundengeschäft ist die deutsche
Zweigniederlassung der 1898 als Genossenschaftsbank gegründeten
Rabobank Gruppe bereits seit 1984 als Spezialist für Finanzierungen
im Agrar- und Nahrungsmittelsektor tätig. Die Rabobank Gruppe ist
einer der größten Finanzdienstleister der Niederlande. Inzwischen ist
die Bank in 38 Ländern mit mehr als 8,4 Millionen Kunden und über
43.600 Mitarbeitern vertreten und verfügt über Einlagen von fast 347
Milliarden Euro (Stand 2018). Weitere Informationen im Internet auf
www.rabodirect.de und www.rabobank.com.
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RaboDirect Deutschland
Pressestelle
Assana Jensen
c/o Havas PR
Tel. 040 431 75 123
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Datum: 02.07.2019 - 07:00 Uhr
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