50 Jahre Mondlandung: MDR geht auf besondere Mondmission
ID: 1734673
Menschheit" und ein Coup der amerikanischen Raumfahrt. Zum
50-jährigen Jubiläum der Mondlandung erzählt der MDR jetzt die
weitgehend unbekannte Geschichte des sowjetischen Mondprogramms.
Zudem verrät der Astro-Fotograf Matt Aust bei einem Mitmach-Workshop
am 16. Juli, wie der Mond richtig fotografiert wird. Einen Livestream
gibt es unter www.mdr-wissen.de.
"Augenblicklich ertönte ein fürchterlicher, unerhörter,
donnerartiger Knall. Der Feuerstrahl, der weißglühend zum Himmel
drang, verbreitete sein Licht über ganz Florida." So stellte sich
Jules Verne im Jahr 1864 den ersten bemannten Raketenstart zum Mond
vor. Wie (fast) immer war der Science-Fiction-Autor verblüffend nah
an der Wahrheit. Sogar der Startort Florida stimmte: hob doch 105
Jahre nach Erscheinen des Romans "Von der Erde zum Mond" die erste
Saturn-Mondrakete tatsächlich in Florida ab. Nach dem Start am 16.
Juli 1969 betraten die Amerikaner vier Tage später erstmals den
Erdtrabanten.
50 Jahre nach der Mondlandung erzählt der MDR jetzt die weitgehend
unbekannte Geschichte des sowjetischen Mondprogramms und ihres
Scheiterns. Rekonstruiert und erzählt wird die erste große Niederlage
im Wettrennen mit den USA aus der Perspektive der damaligen
Konstrukteure und Techniker. Nach den kosmischen Paukenschlägen der
Sowjets - mit Sputnik-Erfolg (1957) und Gagarin-Flug im Jahr 1961 -
ging alle Welt davon aus, dass die Sowjets auch die ersten Menschen
auf den Mond befördern würden. Doch das geheime Mondprogramm der
Sowjets ist eine Geschichte über grandiose Fehlkalkulationen,
Streitereien, Tragödien und Irrtümer. Erstmals spricht u.a. der
"Raketschik" und Chefkonstrukteur Wassili Mischin über seine
persönliche Verantwortung und seine Fehler von damals. Das
MDR-Fernsehen berichtet am 7. Juli, 22.00 Uhr mit der neuen Folge
"Das heimliche Mondprojekt der Sowjets" der "MDR Zeitreise" und am 9.
Juli, 22.05 Uhr, in der Dokumentation "Mondmänner mit Hammer und
Sichel". Zudem gibt es im MDR-Fernsehen am 7. Juli, um 23.15 Uhr, den
sowjetischen Science-Fiction-Kultdokfilm "Der Weg zu den Sternen" aus
dem Jahr 1957, von dem Stanley Kubrick für "2001- Odyssee im
Weltraum" fleißig abkupferte. Für Filmfans gibt es darüber hinaus am
21. Juli, 10.15 Uhr, im MDR-Fernsehen die britische
H.-G.-Wells-Verfilmung "Die erste Fahrt zum Mond" von 1964.
Gleich zwei Themenwochen rund um die Frage "Warum erforschen wir
den Mond?" gibt es bei MDR WISSEN. Vom 8. bis 21. Juli geht es in
Videos, Audios und Artikeln um die besondere Herausforderung bei
Mondflügen, um deutsche Planungen für die Erkundung des Mondes und um
die Raumfahrt-Forschung an der TU Dresden. Am 16. Juli lädt MDR
WISSEN sein Publikum in die Redaktion und für einen ganz besonderen
Blick auf den Mond ein. Ab 18 Uhr startet bei Vollmond und einer
partiellen Mondfinsternis der vierstündige Live-Workshop "Macht euch
selbst ein Bild vom Mond" mit dem Astro-Fotografen Matt Aust. Am 8.
Juli veröffentlicht MDR WISSEN auf seiner Webseite ein
Bewerbungsformular für den Workshop. Die Gewinner werden am 12. Juli
ausgewählt. Für alle die nicht in Leipzig vor Ort dabei sein können,
überträgt MDR WISSEN unter mdr-wissen.de und bei Facebook im
Livestream.
Pressekontakt:
MDR, Presse und Information, Alexander Hiller,
Tel.: (0341) 3 00 64 72, E-Mail: presse@mdr.de, Twitter: @MDRpresse
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Datum: 04.07.2019 - 09:07 Uhr
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