Krankenkassen laden per Brief zum Darmkrebs-Screening ein
ID: 1737621
Krankenkassen ihre Versicherten ab 50 Jahren mit einem Schreiben zu
Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen von Darmkrebs ein. Denn
noch immer sterben in Deutschland jährlich mehr als 25.000 Menschen
an diesem Tumor. Die direkte Ansprache soll dazu beitragen, diese
Zahl zu senken. Er erwarte eine bessere Teilnahme am
Darmkrebs-Screening durch die Einladung zu Darmspiegelung
(Koloskopie) und Stuhltest, betont im Gesundheitsmagazin "Apotheken
Umschau" Professor Thomas Seufferlein, ärztlicher Direktor der Klinik
für Innere Medizin I am Universitätsklinikum Ulm.
Der Stuhltest weist äußerlich nicht sichtbares Blut im Stuhl nach.
Er liefert damit einen indirekten Hinweis auf Darmkrebs und noch
gutartige Vorstufen (Polypen, Adenome). Einem Blutnachweis sollte
eine Koloskopie folgen. Ergibt sie, dass ein Frühstadium von
Darmkrebs vorliegt, bestehen sehr gute Heilungschancen.
Gastroenterologen entfernen das bösartig veränderte Gewebe in einem
chirurgischen Eingriff.
Allerdings gibt es Krebsvorstufen, die nicht bluten - und durch
den Stuhltest nicht erkannt werden, wie Seufferlein erklärt. "Deshalb
eignen sich Stuhltests vor allem zur Früherkennung von Krebs,
Darmspiegelungen hingegen zusätzlich zur Vorsorge." Bei dieser
Methode untersuchen Fachärzte das Darminnere. Sie erkennen Adenome so
mit einer Verlässlichkeit von rund 95 Prozent.
Ausführliche Informationen über das Darmkrebs-Screening finden
Leserinnen und Leser in der neuen "Apotheken Umschau".
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Das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" 7/2019 B liegt aktuell in
den meisten Apotheken aus.
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Katharina Neff-Neudert
Tel. 089 / 744 33 360
Fax 089 / 744 33 459
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Datum: 16.07.2019 - 08:00 Uhr
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