Staatssekretärin Daniela Schmitt besucht Fraunhofer-Zentrum Kaiserslautern
Im Fokus: Energie, Landwirtschaft und autonomes Fahren
Im Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE stand neben Industrie 4.0 das Fraunhofer-Leitprojekt »Cognitive Agriculture« (COGNAC) auf dem Programm des Besuches. Hier forscht das Fraunhofer IESE gemeinsam mit anderen Fraunhofer-Instituten ? unter ihnen auch das Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM ? an Grundlagen, um landwirtschaftliche Erzeugnisse ebenso umwelt- und ressourcenschonend wie hocheffizient zu produzieren. Anschließend rückte die angewandte Mathematik in den Fokus der Besuchergruppe aus Mainz, zu der auch der Leiter der Abteilung Innovation, Technologie und Digitalisierung im Wirtschaftsministerium, Dr. Joe Weingarten, gehört.
Energie intelligent nutzen
Prof. Dr. Anita Schöbel, Institutsleiterin des Fraunhofer ITWM, beleuchtete kurz die vielfältigen Projekte, die sich mit Energiesparen und -speichern, Erneuerbaren Energien, der optimalen Steuerung von Energienetzen sowie intelligenten Ladestationen beschäftigen: »Das Thema ist uns sehr wichtig, in fast allen Abteilungen laufen Projekte, viele davon erfolgreich umgesetzt. So wird heute an der Stuttgarter Wilhelma ein Parkhaus eingeweiht, mit einem neuen Ladekonzept für Elektroautos. Dieses Konzept wurde am ITWM mitentwickelt.«
Digitale Absicherung autonomer Fahrzeuge
Autonomes Fahren ist heute in einem gewissen Rahmen technisch möglich. Fahrerassistenzsysteme wie ABS, ESP, Notbrems- und Spurhalteassistenten sind auf einem hohen Niveau verfügbar. Damit kann man viele Strecken und Situationen autonom meistern. Allerdings erfordert ein vollautonomer Betrieb die Absicherung aller Fahrsituationen. Die dafür notwendigen Methoden und Prozesse gibt es heute noch nicht. »Aber daran arbeiten wir«, so Dr. Michael Burger aus dem im Bereich »Mathematik für die Fahrzeugentwicklung«. Um das Sicherheitsniveau beim autonomen Fahren signifikant zu verbessern, erstellt das Fraunhofer ITWM zusammen mit anderen Fraunhofer-Instituten und Fahrzeugherstellern virtuelle dynamische Szenarien.
»Unser Ziel ist es, mit dieser Methodik Entwicklung und Absicherung autonomer Fahrzeuge zu unterstützen und das Sicherheitsniveau um ein bis zwei Größenordnungen zu verbessern«, so Burger. Von der Forschung zur Anwendung: Wie dynamische virtuelle Szenarien funktionieren, konnte die Staatsekretärin anschließend bei einer Probefahrt im interaktiven Fahrsimulator RODOS selbst erleben.
Das Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM in Kaiserslautern zählt zu den größten Forschungsinstituten für angewandte Mathematik weltweit. Wir sehen unsere Aufgabe darin, die Mathematik als Schlüsseltechnologie weiterzuentwickeln und innovative Anstöße zu geben. Unser Fokus liegt auf der Umsetzung mathematischer Methoden und Technologie in Anwendungsprojekten und ihre Weiterentwicklung in Forschungsprojekten. Das enge Zusammenspiel mit Partnern aus der Wirtschaft garantiert die hohe Praxisnähe unserer Arbeit.
Deren integrale Bausteine sind Beratung, Umsetzung und Unterstützung bei der Anwendung von Hochleistungsrechnertechnologie und Bereitstellung maßgeschneiderter Software-Lösungen. Unsere verschiedenen Kompetenzen adressieren ein breites Kundenspektrum: Fahrzeugindustrie, Maschinenbau, Textilindustrie, Energie und Finanzwirtschaft. Dieses profitiert auch von unserer guten Vernetzung, beispielsweise im Leistungszentrum Simulations- und Software-basierte Innovation.
Über die Fraunhofer-Gesellschaft
Die Fraunhofer-Gesellschaft ist die führende Organisation für angewandte Forschung in Europa. Unter ihrem Dach arbeiten 72 Institute und Forschungseinrichtungen an Standorten in ganz Deutschland. Mehr als 26 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erzielen das jährliche Forschungsvolumen von 2,6 Milliarden Euro. Davon fallen ca. 2,3 Milliarden Euro auf den Leistungsbereich Vertragsforschung. Rund 70 Prozent dieses Leistungsbereichs erwirtschaftet die Fraunhofer-Gesellschaft mit Aufträgen aus der Industrie und mit öffentlich finanzierten Forschungsprojekten. Internationale Kooperationen mit exzellenten Forschungspartnern und innovativen Unternehmen weltweit sorgen für einen direkten Zugang zu den wichtigsten gegenwärtigen und zukünftigen Wissenschafts- und Wirtschaftsräumen.
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Das Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM in Kaiserslautern zählt zu den größten Forschungsinstituten für angewandte Mathematik weltweit. Wir sehen unsere Aufgabe darin, die Mathematik als Schlüsseltechnologie weiterzuentwickeln und innovative Anstöße zu geben. Unser Fokus liegt auf der Umsetzung mathematischer Methoden und Technologie in Anwendungsprojekten und ihre Weiterentwicklung in Forschungsprojekten. Das enge Zusammenspiel mit Partnern aus der Wirtschaft garantiert die hohe Praxisnähe unserer Arbeit.Deren integrale Bausteine sind Beratung, Umsetzung und Unterstützung bei der Anwendung von Hochleistungsrechnertechnologie und Bereitstellung maßgeschneiderter Software-Lösungen. Unsere verschiedenen Kompetenzen adressieren ein breites Kundenspektrum: Fahrzeugindustrie, Maschinenbau, Textilindustrie, Energie und Finanzwirtschaft. Dieses profitiert auch vonunserer guten Vernetzung, beispielsweise im Leistungszentrum Simulations- und Software-basierte Innovation.Über die Fraunhofer-GesellschaftDie Fraunhofer-Gesellschaft ist die führende Organisation für angewandte Forschung in Europa. Unter ihrem Dach arbeiten 72 Institute und Forschungseinrichtungen an Standorten in ganz Deutschland. Mehr als 26 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erzielen das jährliche Forschungsvolumen von 2,6 Milliarden Euro. Davon fallen ca. 2,3 Milliarden Euro auf den Leistungsbereich Vertragsforschung. Rund 70 Prozent dieses Leistungsbereichs erwirtschaftet die Fraunhofer-Gesellschaft mit Aufträgen aus der Industrie und mit öffentlich finanzierten Forschungsprojekten. Internationale Kooperationen mit exzellenten Forschungspartnern und innovativen Unternehmen weltweit sorgen für einen direkten Zugang zu den wichtigsten gegenwärtigen und zukünftigen Wissenschafts- und Wirtschaftsräumen.
Datum: 16.07.2019 - 17:04 Uhr
Sprache: Deutsch
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Forschung und Entwicklung
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