HPI-Wissenspodcast Neuland mit Professor Christoph Lippert: KI bekämpft Tuberkulose in Südafrika (FOTO)
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(ots) -
In Südafrika fehlt es an Ärzten und Röntgengeräten, die
Tuberkulose diagnostizieren können. Wissenschaftler des
Hasso-Plattner-Instituts (HPI) unter Leitung von Prof. Christoph
Lippert, Leiter des Fachgebiets Digital Health - Machine Learning am
Digital Health Center, arbeiten daher daran, die Diagnose mit
Künstlicher Intelligenz zu verbessern. Doch wie lassen sich
Algorithmen entsprechend trainieren? Ersetzen diese am Ende den
Radiologen und inwiefern spricht der Datenschutz gegen eine
Entwicklung solcher Projekte in Deutschland? Diese und andere Fragen
beantworten Professor Lippert und Jana Fehr, Research Assitant am HPI
Digital Health Center, in der neuen Podcast-Folge Neuland
(https://podcast.hpi.de). Im Gespräch mit Moderator Leon Stebe
erklären sie, wie Künstliche Intelligenz Röntgenbilder auswertet,
welche Vorbehalte es bei der maschinellen Verwendung von
Gesundheitsdaten gibt und was in Zukunft in dem Bereich noch möglich
sein wird.
"Auch heute gibt es schon Software, die bei der Diagnose von
Tuberkulose helfen kann. Diese macht allerdings viele Fehler in der
Vorhersage", erläutert Fehr. Das müsse sich ändern: "Besonders im
Deep Learning-Kontext ist die Zielvorgabe zur Akuratesse des Modells
bei mindestens 96 Prozent." Entscheidend für den Erfolg des Projektes
sei aber auch die Kommunikation im interdisziplinären Team betont
Professor Lippert. "Schließlich müssen Lebenswissenschaftler mit
Medizinern, Biologen und Informatikern sprechen und das möglichst für
alle verständlich." Nur so ließen sich letzlich die gewünschten
Ergebnisse erzielen.
Fundiertes Wissen über die digitale Welt, anschaulich und
verständlich erklärt - das bietet der Wissenspodcast "Neuland" mit
Experten des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) unter:
https://podcast.hpi.de, bei iTunes und Spotify. Alle 14 Tage sprechen
sie bei Neuland über aktuelle und gesellschaftlich relevante
Digitalthemen, ihre Forschungsarbeit und über Chancen und
Herausforderungen digitaler Trends und Entwicklungen. Die nächste
Folge wird am 7. August ausgestrahlt. Im Gespräch dann: HPI-Professor
Christoph Meinel und Jan Renz über die Digitalisierung in Schulen und
wozu es die HPI Schul-Cloud braucht.
Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut
Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam ist Deutschlands
universitäres Exzellenz-Zentrum für Digital Engineering
(https://hpi.de). Mit dem Bachelorstudiengang "IT-Systems
Engineering" bietet die gemeinsame Digital-Engineering-Fakultät des
HPI und der Universität Potsdam ein deutschlandweit einmaliges und
besonders praxisnahes ingenieurwissenschaftliches Informatikstudium
an, das von derzeit rund 550 Studierenden genutzt wird. In den vier
Masterstudiengängen "IT-Systems Engineering", "Digital Health", "Data
Engineering" und "Cybersecurity" können darauf aufbauend eigene
Forschungsschwerpunkte gesetzt werden. Bei den CHE-Hochschulrankings
belegt das HPI stets Spitzenplätze. Die HPI School of Design
Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem
Vorbild der Stanforder d.school, bietet jährlich 240 Plätze für ein
Zusatzstudium an. Derzeit sind am HPI 15 Professoren und über 50
weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten tätig. Es
betreibt exzellente universitäre Forschung - in seinen
IT-Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden
mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Haifa und Nanjing.
Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und
Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu
kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen
für alle Lebensbereiche.
Pressekontakt:
presse@hpi.de
Christiane Rosenbach, Tel. 0331 5509-119, christiane.rosenbach@hpi.de
und Friederike Treuer, Tel. 0331 5509-177, friederike.treuer@hpi.de
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Datum: 24.07.2019 - 10:35 Uhr
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