Hand-Fuß-Mund-Krankheit: Eine Woche daheim bleiben
ID: 1740044
Händen und Füßen: Stecken sich Kinder mit der Hand-Fuß-Mund-Krankheit
an, sollten sie mindestens eine Woche zu Hause bleiben. Denn im
Kindergarten oder Krippe könnten sich die hochansteckenden Viren im
Nu ausbreiten. "Vor allem, wenn die Bläschen aufplatzen, sind sie
überall. Da kann schon ein Niesen reichen, um das Gegenüber
anzustecken", erläutert Prof. Dr. Michael Zemlin, Direktor der Klinik
für Allgemeine Pädiatrie und Neonatologie am Universitätsklinikum des
Saarlandes in Homburg an der Saar, im Apothekenmagazin "Baby und
Familie". Das Kind bleibt am besten so lange zu Hause, bis die
Bläschen langsam abzuheilen beginnen. Und das tun sie im Normalfall
von selbst. "Man braucht keine Medikamente einzunehmen, um die
Infektion zu heilen. Sie ist selbstlimitierend", sagt Zemlin.
Aber die Beschwerden bis dahin können für die kleinen Patienten
sehr unangenehm sein. Deshalb essen viele Kinder mit der
Hand-Fuß-Mund-Krankheit ein, zwei Tage lang nichts. "Das verkraftet
der Körper in der Regel noch gut. Aber wenn die Kinder auch aufhören
zu trinken, kann es schnell Probleme geben", warnt der Mediziner. Das
gelte vor allem für jüngere. Dann sollten Eltern mit ihrem Kind
dringend zum Arzt.
Woran sich die Hand-Fuß-Mund-Krankheit erkennen lässt und wie
Eltern ihren Kindern die unangenehme Zeit ein Stück weit erleichtern
können, erklärt das aktuelle "Baby und Familie"-Heft.
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Das Apothekenmagazin "Baby und Familie" 7/2019 liegt aktuell in den
meisten Apotheken aus.
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Katharina Neff-Neudert
Tel. 089 / 744 33 360
Fax 089 / 744 33 459
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Datum: 25.07.2019 - 08:00 Uhr
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