Juni 2019: 0,9 % mehr Erwerbstätige als im Vorjahresmonat / Beschäftigungszuwachs um rund 400 000 Personen gegenüber Juni 2018
ID: 1741417
des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rund 45,1 Millionen Personen
mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Gegenüber Juni 2018 nahm die
Zahl der Erwerbstätigen um 0,9 % zu (+394 000 Personen). Die
Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahreszeitraum hatte im Dezember
2018 noch 1,2 %, im Januar 2019 dann 1,1 % und im April 1,0 %
betragen. Damit schwächte sich die Dynamik des
Beschäftigungszuwachses im Laufe des Jahres 2019 etwas ab.
Zuwachs bleibt unterhalb des Fünf-Jahres-Durchschnitts
Im Vormonatsvergleich stieg die Zahl der Erwerbstätigen im Juni
2019 nach vorläufigen Ergebnissen der Erwerbstätigenrechnung leicht
um 1 000 Personen. Dies ist ein weit geringerer Zuwachs gegenüber dem
Vormonat als im Durchschnitt der letzten fünf Jahre im Monat Juni
(+44 000 Personen). Saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer
Ausschaltung der üblichen jahreszeitlich bedingten Schwankungen, nahm
die Erwerbstätigenzahl im Juni 2019 gegenüber Mai 2019 um 7 000 zu.
Erwerbslosenzahl im Vorjahresvergleich weiterhin rückläufig
Nach Ergebnissen der Arbeitskräfteerhebung waren im Juni 1,34
Millionen Personen erwerbslos. Das waren 147 000 Personen weniger als
im Vorjahresmonat. Bereinigt um saisonale und irreguläre Einflüsse
betrug die Erwerbslosenzahl ebenfalls 1,34 Millionen Personen. Dies
ist ein Rückgang im Vergleich zum Vormonat um 18 500 Personen. Die
bereinigte Erwerbslosenquote im Juni 2019 lag unverändert bei 3,1 %.
Neuberechnung der Zeitreihen zur Erwerbstätigkeit im Rahmen der
Generalrevision 2019 der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen
Mit der heutigen Veröffentlichung der Ergebnisse für den Monat
Juni 2019 legt das Statistische Bundesamt im Rahmen der
Generalrevision 2019 der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (VGR)
neuberechnete Zeitreihen ab 1991 zur Erwerbstätigkeit in Deutschland
vor. Im Rahmen dieser Revision wurden - wie bei einer
Generalrevision der VGR üblich - die bisherigen Ergebnisse ab 1991
überprüft und, soweit erforderlich, überarbeitet, sowie neue
Informationen in die Berechnungen eingearbeitet.
Im Ergebnis führte die Generalrevision 2019 der VGR bei der
Erwerbstätigenzeitreihe zu einer leichten Niveauanhebung. Über den
gesamten Revisionszeitraum ab 1991 wurde die Zahl der Erwerbstätigen
in Deutschland durchschnittlich um rund 31 000 Personen (+0,1 %) nach
oben revidiert. Die bisher geltenden Aussagen über den
konjunkturellen Verlauf der Erwerbstätigkeit in Deutschland wurden
dabei bestätigt.
Ausführliche Ergebnisse der Generalrevision 2019 der VGR bei der
Erwerbstätigkeit sowie der Arbeitszeit- und Arbeitsvolumenrechnung
des Institutes für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) werden mit
der Pressemitteilung zum 2. Quartal 2019 am 20. August 2019
veröffentlicht.
Weitere methodische Hinweise
Tief gegliederte Daten und lange Zeitreihen können in der
Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden: Die Daten zu
Erwerbstätigen aus der Erwerbstätigenrechnung sind unter den
Tabellennummern 13321-0001 (Monate), 13321-0002 (Quartale)
beziehungsweise 81000-0011 (Jahre) verfügbar. Die Daten zu
Erwerbstätigen und Erwerbslosen aus der Arbeitskräfteerhebung können
unter der Tabellennummern 13231-0001 bis 13231-0003 (Monate)
abgerufen werden.
Die Erwerbstätigenzahlen aus der Erwerbstätigenrechnung und aus
der Arbeitskräfteerhebung unterscheiden sich. Die Abweichungen sind
auf die unterschiedlichen eingesetzten Konzepte der beiden
Statistiken zurückzuführen. Nähere Hinweise zu den Hintergründen der
Ergebnisunterschiede zwischen Arbeitskräfteerhebung und
Erwerbstätigenrechnung finden Sie in den Erläuterungen zur Statistik
unter www.destatis.de --> Alle Themen --> Weiterführende Themen -->
Methoden --> Qualität --> Qualitätsberichte --> Arbeit -->
Arbeitsmarkt.
Erwerbstätige und Erwerbslose werden nach dem Erwerbsstatuskonzept
der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) gezählt. Die
ausgewiesene Erwerbslosigkeit darf deswegen nicht mit der
registrierten Arbeitslosigkeit verwechselt werden, die von der
Bundesagentur für Arbeit entsprechend dem Sozialgesetzbuch
veröffentlicht wird. Für die Berechnung der Erwerbslosenquoten werden
im Europäischen Statistischen System einheitlich die Ergebnisse der
Arbeitskräfteerhebung zugrunde gelegt.
Die vollständige Pressemitteilung sowie weitere Informationen und
Funktionen sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes
unter https://www.destatis.de/pressemitteilungen zu finden.
Weitere Auskünfte:
für den Bereich der Erwerbstätigenrechnung:
Telefon: +49 (0) 611 / 75 26 33,
für den Bereich der Arbeitskräfteerhebung:
Telefon: +49 (0) 611 / 75 21 24,
www.destatis.de/kontakt
Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
Statistisches Bundesamt
Pressestelle
Telefon: +49 611-75 34 44
E-Mail: presse@destatis.de
Original-Content von: Statistisches Bundesamt, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 31.07.2019 - 08:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1741417
Anzahl Zeichen: 5601
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Wiesbaden
Kategorie:
Arbeit
Diese Pressemitteilung wurde bisher 436 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Juni 2019: 0,9 % mehr Erwerbstätige als im Vorjahresmonat / Beschäftigungszuwachs um rund 400 000 Personen gegenüber Juni 2018"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Statistisches Bundesamt (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe, März 2026 +1,6 % real zum Vormonat (kalender- und saisonbereinigt) +8,4 % real zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt) Reichweite des Auftragsbestands, März 2026 8,8 Monate Der reale (preisbereinigte) Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe ist nach
Gastgewerbeumsatz im März 2026 real 2,2 % niedriger als im Vormonat ...
Gastgewerbeumsatz, März 2026 (vorläufig, kalender- und saisonbereinigt) -2,2 % zum Vormonat (real) -1,3 % zum Vormonat (nominal) -5,2 % zum Vorjahresmonat (real) +2,5 % zum Vorjahresmonat (nominal) Das Gastgewerbe in Deutschland hat im März 2026 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistische
Erzeugerpreise im April 2026: +1,7 % gegenüber April 2025 ...
Erzeugerpreise gewerblicher Produkte (Inlandsabsatz), April 2026 +1,7 % zum Vorjahresmonat +1,2 % zum Vormonat Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte waren im April 2026 um 1,7 % höher als im April 2025. Einen höheren Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat hatte es zuletzt im Mai 2023 gegeben
Weitere Mitteilungen von Statistisches Bundesamt
Schleswig-Holstein: Löhne in der Altenpflege steigen deutlich / bpa sieht Wettbewerb bestätigt: Lohnzuwächse von fast 6 Prozent für die Altenpflege ...
Die Löhne in der Altenpflege sind in Schleswig-Holstein innerhalb eines Jahres um 5,92 Prozent gestiegen. Das zeigt der Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit im Vergleich der Jahre 2017 und 2018. "Dieses Lohnplus von fast 6 Prozent ist ein Trend, der die deutliche Gehaltsentwicklung i
Abgeordnete erleben Pflege hautnah / bpa startet Praktikumsreihe für Landtagsabgeordnete: 40 Politikerinnen und Politiker sind dabei ...
Mit einem Praxistag beim Pflegedienst Herbrich in Steinen hat der Landtagsabgeordnete Josha Frey (Bündnis 90/Die Grünen) die diesjährige Praktikumsreihe des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) in Baden-Württemberg eröffnet. Frey begleitete Mitarbeiterinnen und Mita
ZDFzoomüber den "Preis des billigen Fliegens" (FOTO) ...
Seit Jahren locken Billigflieger mit Tiefpreis-Tickets immer mehr Kunden an - was unter Umweltaspekten mehr als fragwürdig ist. Dabei steht eine Airline besonders im Fokus: Ryanair. "ZDFzoom" untersucht am Mittwoch, 31. Juli 2019, um 22.45 Uhr das Geschäftsmodell von Billigfliege
TÜV Rheinland Datenschutzkonferenz: Richtiger Datenschutz entscheidet über Erfolg von Unternehmen / 24./25. Oktober 2019 Hamburg: "Chancen und Risiken einer datengesteuerten Gesellschaft" ...
Führende Experten sind sich einig: Datenschutz und IT-Sicherheit sind inzwischen für Unternehmen zu erfolgskritischen Faktoren im normalen Geschäftsbetrieb geworden. Anders ausgedrückt: Wer Risiken im Datenschutz und in der Sicherheit der IT-Systeme unterschätzt, gefährdet seinen gesamten




