Kieler Dialysezentrums
ID: 1743111
Der zylindrische Stahlbetonkern des Kieler Dialysezentrums wird mit 3 Schalungssystemen von PASCHAL geformt.
Trotz komplexer Bauteilgeometrien – mit PASCHAL lässt sich fast 100%ig im System schalen.(firmenpresse) - Die Jürgen Leptien Bauunternehmung GmbH & Co. KG nutzt für die Formgebung der Stahlbetonkonstruktionen Schalungen und Schalungssysteme von PASCHAL: das Wandschalungssystem LOGO.3, die TTR - Trapezträger-Rundschalung und Rundstützenschalung aus Stahl mit drei unterschiedlichen Durchmessern.
Rundling mit Symbolcharakter zum Wohle der Patienten.
Gemäß dem Konzept des Bauherrn sollen die Patienten im neuen Nieren- und Gefäßzentrum im Mittelpunkt stehen. Das wurde bei der Grundsteinlegung für den Neubau in unmittelbarer Nähe zum Lubinus Clinicum im Juni 2018 mehrfach betont.
Ein Novum
Der runde Baukörper für ein Dialysezentrum - entworfen vom Architekt Hamid Nafisi - ist der erste sei-ner Art bei der PHV-Stiftung, wie Henning Horst aus dem Stiftungsvorstand bei der Grundsteinlegung erläuterte. Für die Bau-Premiere des zylindrischen Baukörpers musste unter anderem das Konzept für den vorbeugenden Brandschutz überarbeitet werden. Denn, immerhin können sich im Dialysezentrum mehr als 200 Personen aufhalten.
Nach Fertigstellung und Umzug vom bisherigen Zentrum an der Projensdorfer Straße auf das Lubinus-Areal stehen 52 Dialyseplätze zur Verfügung, zwölf mehr als bisher. Zusätzlich werden sich im Obergeschoss vier Arztpraxen niederlassen. Im Erd-geschoss sind neben dem Empfang, die Technik mit der Wasseraufbereitung, der Osmose, das Lager und die Personal-/Sozialräume untergebracht. Darüber befinden sich die Behandlungsräume. Insgesamt ver-fügt der markante Rundling über eine Nutzfläche von knapp 3200 m², aufgeteilt in drei Etagen.
Die gewählte Architektur soll die Emotionen der Pati-enten und der Beschäftigten positiv beeinflussen. Zum zweiten werden logistische Vorteile praktisch genutzt. So ist das Stationszimmer zentral angeord-net und die Dialysezimmer sternförmig darum angeordnet.
275 Bohrpfähle für die sichere Gründung
Für die mittelbare Lastabtragung wurden zunächst 275 Bohrpfähle eingebracht. Dann folgte der Einbau einer 60 cm mächtigen Tragschicht aus Recycling-material in Verbindung mit einem Geo-Gitter. Darauf wurde die 60 cm dicke und rund 1.000 m² große Stahlbetonbodenplatte von der Jürgen Leptien Bau-unternehmung GmbH & Co. KG gegossen.
Stetig und wohlgeformt in die Höhe
Für die senkrechten Stahlbetonkonstruktionen in Form von Wänden, Stützen, Treppenhaus- und Fahrstuhlschächten wurden rund 400 m² der Wand-schalung LOGO.3, ca. 180m² TTR - Trapezträger-Rundschalung und 150 lfdm an Rundstützenstahl-schalung in den Durchmessern 40, 30, und 25 cm eingesetzt.
Für die Betonage von Schachtwänden kombinierte die Bauunternehmung LOGO.3-Elemente mit den Ausschal-Innenecken, um die Innenschalung für den jeweiligen Schachtkern in einem Zuge ausschalen und versetzen zu können.
Durch die zahlreichen Kombinationsmöglichkeiten in Verbindung mit der uneingeschränkten Kompatibilität der PASCHAL-Systeme untereinander, ist es den Schalungsplanern von PASCHAL gelungen, die Schalung so auf die Geometrien der Betonkonstruktionen einzustellen, dass keine bauseitigen Holzaus-gleiche hergestellt und genutzt werden müssen.
Schalungs-Know-how und Service
Schaltechnisch, bei der Arbeitsvorbereitung und der Logistik wurde die Bauunternehmung durch das PA-SCHAL-Service-Center Hamburg unterstützt. Hier wurden die Schalungspläne mit PASCHAL-Plan Pro (PPP) punktgenau mit allen Detaildarstellungen der Schalungs-Elemente und den Zubehörteilen in 3D konstruiert.
Zusätzlich unterstützte PASCHAL seinen Kunden mit vorgerundeten TTR-Schalungselementen und beim Aufstocken von Schaleinheiten.
Aus Miete wurde Kauf
Nachdem die Stahlbetonarbeiten weitestgehend ab-geschlossen sind, resümieren Bauingenieur Stefan Jans, Geschäftsführung und Bauleitung sowie Dipl.-Ing. Hans-Martin Schwalb, Geschäftsführung und Einkauf, dass die Schalungsplanung, die Logistik, das Einschalen, Betonieren und Ausschalen rei-bungslos funktionierten, so wie besprochen, geplant und vereinbart.
Auch die Frischbetondruckaufnahme von 60 bis 80 KN/m² haben die Systeme maßgenau mitgemacht.
Die hervorragende Qualität und die praktischen Vor-züge haben die Bauunternehmung so überzeugt, dass die gemieteten LOGO.3-Schalungselemente als Kaufschalung beim Kunden verbleiben.
Die beiden Baufachleute bedauern, dass die form-schönen Betonkonstruktionen mit ihren einwandfrei-en Betonoberflächen im Laufe des Baufortschritts hinter verputzten Wärmedämmsystemen verschwin-den.
Reibungsloser Baufortschritt gemäß Bauzeiten-plan
Während der Bauphase arbeiten die Baubeteiligten, die Stiftung Patienten-Heimversorgung als Bauherr, das Architektenbüro Austermann aus Münster, das Ingenieurbüro für Tragwerksplanung - Göbel u. Schmidt aus Bad Nauheim, die Bauunternehmung Jürgen Leptien und das PASCHAL- Service-Center Hamburg Hand in Hand, sodass dem im Bauzeiten-plan notierten Fertigstellungstermin im Herbst 2019 aus derzeitiger Sicht nichts entgegen steht.
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Datum: 07.08.2019 - 09:59 Uhr
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