Engere Zusammenarbeit zwischen BG Kliniken und Bundeswehrkrankenhäuser (FOTO)

Engere Zusammenarbeit zwischen BG Kliniken und Bundeswehrkrankenhäuser (FOTO)

ID: 1745099

(ots) -
Berlin, den 14.08.19

Die Kliniken der gesetzlichen Unfallversicherung (BG Kliniken) und
der Sanitätsdienst der Bundeswehr haben vereinbart, bei der
Akutversorgung und Rehabilitation ihrer Patienten zukünftig enger
zusammenarbeiten. Mit der im Bundesverteidigungsministerium
unterzeichneten gemeinsamen Absichtserklärung wollen beide
Vertragspartner ihr gegenseitiges Engagement auf allen medizinischen
Gebieten schrittweise ausbauen.

In einem ersten Schritt sollen zunächst die
Kooperationsmöglichkeiten im Bereich Wissenstransfer und Forschung
ausgelotet werden. Hierbei stehen das Entwerfen praktischer Lösungen
für Probleme in der Notfallmedizin und die Erprobung neuer
Behandlungsmethoden in der Rehabilitation im Vordergrund.

Denn oberstes Ziel des gemeinsamen Engagements ist es, den
Menschen, die sich im Dienst beziehungsweise im Beruf verletzt haben,
professionell dazu zu verhelfen, möglichst ohne Einschränkungen in
ihr bisheriges Leben zurückzukehren. Weiterhin soll auch eine engere
Zusammenarbeit einzelner Standorte durch die Verzahnung medizinischer
Leistungsangebote geprüft werden. Ziel in der Versorgungsforschung
ist hierbei, dass Innovationen schnell bei den Patienten ankommen.

Um das Ziel zu erreichen, wollen beide Partner die Zusammenarbeit
nicht auf die lange Bank schieben. Bereits am 13. September 2019
trifft sich die Lenkungsgruppe das erste Mal zu einer Arbeitssitzung.

Personal ist der Schlüssel zum Erfolg

Aber auch aktuellen Herausforderungen wie die Personalgewinnung im
Gesundheitswesen wollen BG Kliniken und Bundeswehrkrankenhäuser bald
gemeinsam begegnen. Reinhard Nieper, Vorsitzender Geschäftsführer der
Holding der BG Kliniken: "Der Fachkräftemangel im Gesundheitswesen
macht auch vor unseren Kliniken nicht Halt. Eine starke Partnerschaft


mit gemeinsamen Fort- und Weiterbildungsmodellen oder
standortübergreifenden Rotations- und Hospitationsmöglichkeiten kann
viel dazu beitragen, BG Kliniken und Bundeswehrkrankenhäuser im
Wettbewerb besser als Arbeitgeber zu positionieren."

Gut aufgestellt vor Ort und in der Fläche

Beide Institutionen sind mit ihren zusammengenommen 18
Einrichtungen auf zwölf Bundesländer verteilt. Die Standorte beider
Partner gelten als erste Anlaufstellen für Rettungs- und
Notfallmedizin in ihrer Region. An ihren fünf Standorten behandeln
die Bundeswehrkrankenhäuser bundesweit rund 60.000 stationäre und
fast 400.000 ambulante Patienten pro Jahr. In den neun Akutkliniken,
zwei Kliniken für Berufskrankheiten und zwei ambulante Einrichtungen
der Berufsgenossenschaft werden jährlich rund 560.000 Patienten
behandelt. Weiterhin engagieren sie sich in den Traumanetzwerken der
Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie und sind auch auf
Katastrophen und Großschadensereignisse optimal vorbereitet.

Gemeinsam noch stärker

Die Gemeinsamkeiten der Vertragspartner liegen auf der Hand: BG
Kliniken und Bundeswehrkrankenhäuser sind beide auf die
Akutversorgung und Rehabilitation von Menschen spezialisiert. Dabei
arbeiten die Einrichtungen nicht gewinnorientiert und sorgen für eine
bestmögliche Betreuung ihrer Patienten nach höchsten medizinischen
Ansprüchen. Darüber hinaus übernehmen die BG Kliniken und
Bundeswehrkrankenhäuser einen Versorgungsauftrag für die
Gesamtbevölkerung und stehen mit ihrer hohen Fachkompetenz Patienten
aller Krankenversicherungen offen.

Generaloberstabsarzt Dr. Ulrich Baumgärtner, Inspekteur des
Sanitätsdienstes der Bundeswehr: "BG Kliniken und
Bundeswehrkrankenhäuser folgen beide einem besonderen Auftrag. Eine
engere Zusammenarbeit wird dazu beitragen, diesen im Sinne der uns
anvertrauten Patienten noch wirksamer und nachhaltiger zu erfüllen."

https://www.sanitaetsdienst-bundeswehr.de/portal/poc/sanitaetsdien
st?uri=ci%3Abw.zsan.service.nachricht&de.conet.contentintegrator.port
let.current.id=01DB080000000001%7CBF28KX500DIBR



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