HPI-Wissenspodcast Neuland mit Professor Werner Zorn: Wie kam das Internet nach China? (FOTO)
ID: 1746490

(ots) -
Das Internet wird in diesem Jahr 50 Jahre alt - was mit der
Vernetzung von vier Computern 1969 in den USA begann, kam 1987 nach
China. Maßgeblich daran beteiligt war der 2001 von Karlsruhe an das
HPI berufene Professor Dr.-Ing. Werner Zorn (77), der nicht nur 1984
die erste Internet E-Mail in Deutschland erhielt, sondern auch drei
Jahre später die erste E-Mail aus China heraus verschickte. Doch was
stand eigentlich in der ersten E-Mail aus China und wie kam es zu
diesem Projekt? Diese und andere Fragen beantwortet Professor Werner
Zorn in der neuen Podcast-Folge Neuland (https://podcast.hpi.de). Im
Gespräch mit Moderator Leon Stebe spricht er über die
Aufbruchstimmung bei der ersten Siemens User Konferenz 1983 in China,
die Hindernisse auf dem Weg zur ersten chinesischen E-Mail 1987 und
seine Registrierung der chinesischen Top Leven Domain .cn Ende 1990.
"Wie eine Mission zu einer Raumstation auf dem Mond" - so
beschreibt Prof. Werner Zorn die Anfänge des Internets in China.
"Auch, wenn dort echte Aufbruchstimmung und eine unheimliche
Wissbegier herrschte, gab es etliche Hindernisse zu überwinden." So
hätte es harte technische Restriktionen für den Transport von
Technologie nach China gegeben. "Und am Ende war es dann haarscharf:
In der Nacht, bevor wir aus China nach Deutschland zurückflogen,
bestand noch eine letzte Lücke beim Verbindungsaufbau zwischen
Beijing und Karlsruhe. Das war ein echtes Abenteuer - mit gutem
Ausgang", so Zorn.
Über den Anfang des Internets wird Professor Zorn auch auf der
Konferenz zum 50-jährigen Bestehen des Internets am 29. Oktober 2019
am HPI sprechen. Mehr Infos zur Veranstaltung und zur Anmeldung:
http://ots.de/wFgBTs
Fundiertes Wissen über die digitale Welt, anschaulich und
verständlich erklärt - das bietet der Wissenspodcast "Neuland" mit
Experten des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) unter:
https://podcast.hpi.de, bei iTunes und Spotify. Alle 14 Tage sprechen
sie bei Neuland über aktuelle und gesellschaftlich relevante
Digitalthemen, ihre Forschungsarbeit und über Chancen und
Herausforderungen digitaler Trends und Entwicklungen. Die nächste
Folge wird am 4. September ausgestrahlt. Im Gespräch dann: Martin
Talmeier und Matthias Bauer darüber, wie kleine und mittlere
Unternehmen von der digitalen Transformation profitieren können.
Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut
Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam ist Deutschlands
universitäres Exzellenz-Zentrum für Digital Engineering
(https://hpi.de). Mit dem Bachelorstudiengang "IT-Systems
Engineering" bietet die gemeinsame Digital-Engineering-Fakultät des
HPI und der Universität Potsdam ein deutschlandweit einmaliges und
besonders praxisnahes ingenieurwissenschaftliches Informatikstudium
an, das von derzeit rund 550 Studierenden genutzt wird. In den vier
Masterstudiengängen "IT-Systems Engineering", "Digital Health", "Data
Engineering" und "Cybersecurity" können darauf aufbauend eigene
Forschungsschwerpunkte gesetzt werden. Bei den CHE-Hochschulrankings
belegt das HPI stets Spitzenplätze. Die HPI School of Design
Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem
Vorbild der Stanforder d.school, bietet jährlich 240 Plätze für ein
Zusatzstudium an. Derzeit sind am HPI 15 Professoren und über 50
weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten tätig. Es
betreibt exzellente universitäre Forschung - in seinen
IT-Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden
mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Haifa und Nanjing.
Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und
Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu
kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen
für alle Lebensbereiche.
Pressekontakt:
presse@hpi.de
Christiane Rosenbach, Tel. 0331 5509-119, christiane.rosenbach@hpi.de
und Friederike Treuer, Tel. 0331 5509-177, friederike.treuer@hpi.de
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Datum: 21.08.2019 - 10:34 Uhr
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