Open Doors begrüßt UN-Gedenktag für Opfer religiöser Gewalt / Christen weltweit am stärksten angefeindet (FOTO)
ID: 1746744
Der 22. August ist seit diesem Jahr der Internationale Tag des
Gedenkens an die Opfer religiöser Gewalt - so ein Beschluss der
UN-Generalversammlung vom Mai. Die Resolution verurteilt "Gewalt und
terroristische Akte gegen Personen, einschließlich Angehörigen
religiöser Minderheiten, die auf der Grundlage oder im Namen der
Religion oder des Glaubens verübt werden".
Mit Blick auf globale Religionen hat das Pew Research Center die
Christen als die Glaubensgruppe benannt, die am stärksten
Feindseligkeit wegen ihres Glaubens erfährt. Auch ein kürzlich für
das britische Außenministerium unabhängig erstellter Bericht
bestätigte diese Einschätzung. Die britische Regierung nahm dies zum
Anlass, verstärkt auf die Lage der bedrängten Christen hinzuweisen
und Maßnahmen zu ihrer Unterstützung zu beschließen.
Aus Sicht von Open Doors ist die UN-Initiative nur folgerichtig, das
christliche Hilfswerk weist seit Jahren auf die zunehmende weltweite
Verfolgung von Christen hin.
Mit dem jährlich aktuell veröffentlichten Weltverfolgungsindex
richtet Open Doors den Blick auf die 50 Länder, in denen Christen am
härtesten wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Allein 2019 kam es
mehrfach zu Gewalttaten gegen Christen und ihre Kirchen: Bei
Anschlägen auf drei Ostergottesdienste und Hotels in Sri Lanka wurden
etwa 250 Menschen in den Tod gerissen. Im Februar töteten Bomben 20
Gottesdienstbesucher auf den Südphilippinen. In Indonesien griffen
Selbstmordattentäter 2018 an einem einzigen Tag drei Kirchen an. Die
Anschläge auf die Gottesdienste am Palmsonntag in Ägypten machten
2017 zum blutigsten Jahr für die Kirchen im Land. Die weitaus höchste
Zahl von Christen, die im Jahr 2018 wegen ihres Glaubens ermordet
wurden, weist jedoch Nigeria auf (3.731), gefolgt von der
Zentralafrikanischen Republik, Somalia und Äthiopien. In Indien hat
die Politik der aktuellen Regierung maßgeblich zu einem dramatischen
Anstieg der Gewalt gegen Christen beigetragen: Nach Übergriffen gegen
Kirchen oder einzelne Christen werden die Täter fast nie zur
Rechenschaft gezogen.
Religiös motivierte Gewalt zeigt nur einen Teil der Verfolgung
Der Leiter von Open Doors Deutschland, Markus Rode, erinnert im
Hinblick auf den neuen UN-Gedenktag an die Millionen von Christen,
die verfolgt werden ohne offensichtliche Gewalt zu erleiden: "In
zahlreichen Ländern gibt es keine oder nur eine sehr eingeschränkte
Religionsfreiheit. Christen in vielen islamisch geprägten Ländern
sind wegen ihres Glaubens hohem gesellschaftlichen Druck,
Anfeindungen und Hass ausgesetzt. In China übt die Regierung
systematisch Druck auf alle Andersdenkenden aus. Besonders im Visier
sind Mitglieder nicht registrierter Kirchen, weil sie ihre Loyalität
zu Jesus Christus über die zu Staatschef Xi Jinping stellen. Im Iran
und weiteren Ländern drohen Konvertiten zum christlichen Glauben Haft
und sogar die Todesstrafe. All dies sind weitere Formen von Gewalt.
Open Doors ruft dazu auf, für alle Opfer religiöser Gewalt weltweit
zu beten."
Pressekontakt:
Für Fotos und Interviews mit Markus Rode wenden Sie sich bitte an
unser Pressebüro.
Open Doors Deutschland e.V.
Postfach 11 42
D-65761 Kelkheim
T +49 6195 6767-180
E pressebuero@opendoors.de
I www.opendoors.de
Original-Content von: Open Doors Deutschland e.V., übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 22.08.2019 - 07:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1746744
Anzahl Zeichen: 3767
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kelkheim
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 568 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Open Doors begrüßt UN-Gedenktag für Opfer religiöser Gewalt / Christen weltweit am stärksten angefeindet (FOTO)"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Open Doors Deutschland e.V. (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Vom 14.-16. Mai fanden in der Karlsruher dm-arena die Open Doors Tage statt. Rund 9.000 Besucher folgten der Einladung des überkonfessionellen Hilfswerkes für verfolgte Christen - ähnlich viele wie im Vorjahr. Sie hörten von Sprechern aus Indonesien, Burkina Faso, Nordkorea, Mexiko und Zentralas
Nigeria: 177 aus Gottesdiensten entführt - Augenzeugen berichten von dramatischen Situationen ...
Am 18. Januar haben unbekannte Bewaffnete drei Kirchen im Süden des Bundesstaates Kaduna (Nigeria) angegriffen und 177 Christen während der laufenden Gottesdienste entführt. Das christliche Hilfswerk Open Doors hat durch lokale Kontakte Berichte von Augenzeugen gesammelt. Sie geben Einblicke in d
WELTVERFOLGUNGSINDEX 2026 - Christenverfolgung weltweit auf neuem Höchststand / Rund 388 Millionen Christen intensiver Verfolgung ausgesetzt - Gewalt, Isolation und politische Umbrüche nehmen zu ...
Das christliche Hilfswerk Open Doors hat heute den Weltverfolgungsindex 2026 veröffentlicht. Die Rangliste zeigt die 50 Länder, in denen Christen weltweit am stärksten wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Die neue Erhebung macht deutlich: Die Verfolgung von Christen erreicht weltweit einen neuen
Weitere Mitteilungen von Open Doors Deutschland e.V.
Saarbrücker Zeitung: Union nimmt Inlandsflüge und Pendlerpauschale ins Visier ...
Unionsfraktionsvize Andreas Jung (CDU) will zur Verbesserung des Klimaschutzes Inlandsflüge verteuern und die Pendlerpauschale umwidmen. Jung, der die Klimakommission von CDU und CSU leitet, sagte der "Saarbrücker Zeitung" (Donnerstag): "Die Ticketabgabe auf Inlandsflüge beträ
Rheinische Post: NRW-Integrationsminister Stamp: Wenn die Herkunft genannt wird, dann bei jedem Delikt ...
Der nordrhein-westfälische Integrationsminister Joachim Stamp (FDP) hat nach den Debatten um Räumungen des Düsseldorfer Rheinbades angeregt, dass Medien systematisch die Herkunft mutmaßlicher Täter nennen. "Wenn, dann müsste man die Herkunft eigentlich bei jedem Delikt nennen, auch wen
Rheinische Post: Die Hälfte der Angriffe auf Parteivertreter gilt der AfD ...
Die Behörden registrieren immer mehr Gewalttaten gegen Politiker und Parteivertreter. Wie die Düsseldorfer "Rheinische Post" (Donnerstag) unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung auf Anfrage der AfD berichtet, stieg die Zahl der Straftaten mit diesem Angriffsziel vom ersten
Mittelbayerische Zeitung: Trumps kaltes Kalkül Mit seinem Kaufangebot für Grönland sorgt der US-Präsident für einen Eklat. Dahinter stecken Interessen. ...
Die schönsten Parodien schreibt das wirkliche Leben. In diesem Fall der US-Präsident, dessen Begehrlichkeiten, Grönland zu kaufen, anfangs kaum jemand ernst nahm. Nicht einmal seine eigenen Mitarbeiter im Weißen Haus, die den Prüfungsauftrag von ganz oben erst einmal auf Eis gelegt hatten. Z




