Männerbewegung erinnert UN an ihre Menschenrechtscharta
ID: 1747774
Jungen und Männer ermordet. Den 24. Jahrestag nahm die
geschlechterpolitische Initiative MANNdat e.V. zum Anlass, die UN
aufzufordern, sich wieder auf die ihre Menschenrechtcharta zu
besinnen.
Der Verein MANNdat e.V. will Nachteile und Benachteiligungen von
Jungen, Vätern und Männern bekannt machen und zu deren Beseitigung
beitragen. Mit Sorge nimmt der Verein in seinem Brief an die UN "zur
Kenntnis, dass sich die Vereinten Nationen immer weiter von ihrer
'Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte' aus dem Jahr 1948
entfernen. In dieser Erklärung hat sich die UN dazu bekannt, dass
alle Menschen frei und gleich an Würde und Rechten geboren sind (Art.
1), ohne Unterschied gleichen Schutz durch das Gesetz beanspruchen
dürfen (Art. 7) und dass jeder Mensch Anspruch auf alle in dieser
Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten ohne irgendeinen
Unterschied nach Geschlecht (Art. 2) hat."
Jungen sind häufiger als Mädchen chronisch mangelernährt und von
körperlicher Züchtigung betroffen. Laut UNICEF-Report kommen mehr
Jungen als Mädchen gewaltsam zu Tode. Die Economist Intelligence Unit
hat wissenschaftlich belegt, dass sexueller Missbrauch von Jungen in
vielen Ländern in den Gesetzen vernachlässigt wird. Knapp die Hälfte
der untersuchten Länder hat überhaupt keinen gesetzlichen Schutz für
Jungen. Oft sind die Gesetze spezifisch auf Mädchen ausgerichtet und
erkennen Jungen nicht als Opfer an.
Moderne Geschlechterpolitik in Zeiten von Gender Mainstreaming
muss beide Geschlechter im Blick haben. Indem die UN aber fast
ausschließlich Mädchen und Frauen als schutzwürdige Opfer betrachtet,
trennt sie die Geschlechter in Wertvolle und Verzichtbare und
verweigert Jungen und Männern weitgehend die von ihr formulierten
Menschenrechte.
Der Brief ist unter http://ots.de/YJrjUo zu lesen.
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MANNdat e.V. - Geschlechterpolitische Initiative:
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Ansprechpartner UN: Dr. Bruno Köhler
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Datum: 27.08.2019 - 09:00 Uhr
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